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Oktober 2015

Digitalen Nachbearbeitung von Autobildern

Nachbearbeitung von Autobildern

Immer mehr Fahrzeuge werden über Fahrzeugbörsen, wie zum Beispiel mobile.de oder autoscout24.de vermarktet. Hier tummeln sich nicht nur gewerbliche Fahrzeughändler, sondern auch viele Privatleute, die für ihren Gebrauchten einen guten Preis erzielen möchten. Bei der Vielzahl der Angebote auf den Online-Portalen ist eine perfekte Präsentation Ihrer Fahrzeuge entscheidend. Besonders professionelle Aufnahmen und Detailaufnahmen sind beim Fahrzeugverkauf wichtig. Für viele Autos können die Verkäufer wesentlich bessere Ergebnisse erlangen, wenn sie einige Tricks beim Fotografieren Ihres Fahrzeuges beachten.

Die richtige Vorbereitung für gute Aufnahmen

Es versteht sich von selbst, dass ein Fahrzeug in einem sauberen und gewaschenen Zustand wesentlich besser aussieht, als ein verschmutztes Modell. Der erste Weg führt unweigerlich durch die Waschstraße. Da viele Käufer eines gebrauchten PKWs gerne einen Blick in das Innere eines Autos werfen möchten, müssen entsprechend auch vom Innenraum Fotos erstellt werden. Von daher müssen ebenfalls all diejenigen Bereiche gereinigt werden, die später innen fotografiert werden sollen. Matten Kunststoffoberflächen können mit speziellen Kunststoffreinigern wieder zu neuem Glanz verholfen werden. Kennzeichen mit dem Logo des Verkäufers zeigen dem Kunden die Seriosität des Händlers.

Im nächsten Schritt geht es darum, eine ansprechende Location für das Auto-Fotoshooting zu finden. Direkt am Straßenrand in einer Parklücke sollte ein Fahrzeug niemals fotografiert werden. Hier gibt es zu viele Störfaktoren, die vom eigentlichen Motiv ablenken. Für eindrucksvolle Aufnahmen eignen sich beispielsweise

  • eine gepflegte Einfahrt vor einem Einfamilienhaus,
  • ein großer, leerer Parkplatz,
  • sonstige freie Flächen.

Bestimmen Sie eine vordefinierte Position, die für alle Fahrzeuge gilt. So erlangen Sie eine angenehme Einheitlichkeit in Ihrem Angebot.

Das Auto-Fotoshooting

In den Online-Portalen mobile.de und autoscout24.de stehen täglich bis zu 1,5 Millionen Fahrzeuge zum Verkauf. Nur mit guten Produktbildern kann sich das Angebot von der breiten Masse abheben. Selbst ein optisch ansprechendes und sauberes Auto kann einen höheren Verkaufspreis erzielen, obwohl der Käufer über den technischen Zustand noch nichts weiß. Viele Käufer denken, dass ein Wagen, der von außen sehr gut aussieht, auch von innen gepflegt ist.

Nachdem das Fahrzeug für ein Foto-Shooting geparkt wurde, sollte darauf geachtet werden, dass der Hintergrund nicht vom Hauptmotiv ablenkt. Die besten Aufnahmen werden übrigens bei leicht bedecktem Himmel gemacht, da strahlender Sonnenschein störende Reflexionen im Lack verursachen kann.

Für die Aufnahmen selbst kann ein Normalobjektiv oder ein kleines Teleobjektiv verwendet werden. Jedoch spielt der Abstand eine wichtige Rolle. Der Fotograf sollte sich wenigstens zwei Autolängen vom Fahrzeug entfernen, was ungefähr einer Entfernung von zehn Metern entspricht. Ansonsten kann es zu bildlichen Verzerrungen kommen. Für Innenaufnahmen müssen wir zwangsläufig näher herangehen, um ansprechende Details herausstellen zu können.

Fahrzeuge wirken für den Betrachter am besten, wenn sie schräg von vorn fotografiert werden. Dabei sollte man darauf achten, die Vorderräder so einzuschlagen, dass auch die Felgen sehr gut zu erkennen sind. Nun wird das Fahrzeug formatfüllend fotografiert. Wir können hier empfehlen, mehrere Belichtungsreihen zu verwenden und somit eine große Auswahl an Fotos zu erhalten. Wer sich die Mühe machen möchte, kann von seinem Auto auch eine eindrucksvollere HDR-Aufnahme erstellen. Hierfür reichen in aller Regel drei Aufnahmen aus. Das erste Foto wird unterbelichtet, das zweite normal belichtet und das dritte überbelichtet. Mithilfe eines Spezialprogramms werden alle drei Aufnahmen zusammengeführt. Im Ergebnis erhalten wir ein Foto, welches besonders kontrastreich und bis ins kleinste Detail optimal ausgeleuchtet ist. Übrigens sollte das Fahrzeug auch noch einmal schräg von hinten fotografiert werden.

Was noch zu beachten ist

Mit einem Bildbearbeitungsprogramm können die Fotos nachträglich noch ein wenig verändert werden. Wer möchte, kann hierbei natürlich auch den Hintergrund komplett auswechseln. Hierzu muss das Auto jedoch zunächst freigestellt werden. Mithilfe professioneller Bildbearbeitung können ein eigenes Logo sowie ein individueller Hintergrund in die Aufnahmen eingefügt werden. Wer möchte, kann hier auch an geeigneter Stelle Werbeflächen einfügen lassen. Jedoch sollten diese nicht allzu viel vom eigentlichen Motiv verdecken.

Ein guter Bildbearbeitungsdienst, wie z.B. www.freistellen.de, fertigt Ihre Daten exakt nach den Vorgaben der Fahrzeugbörsen an. Sie liefern lediglich die Bilder in den abgestimmten Positionen und erhalten professionelle Fahrzeugbilder mit einem eigenen Hintergrund und weiteren Informationen zurück.

Im letzten Schritt können die Aufnahmen auf das gewünschte Kfz-Portal eingestellt und somit sicher viele Interessenten angesprochen werden.

Foto: fotolia/shutterstock

Professionelle Produktfotografie erkennen

professionelle Produktfotografie erkennen

Erstklassige Fotos werden in aller Regel in einem professionellen Fotostudio erstellt. Wer beispielsweise für seinen Onlineshop perfekte Aufnahmen wünscht, sollte sich an einen zuverlässigen Partner wenden, der von der Kontaktaufnahme an bis zur Auslieferung der Bilder zur Seite steht. Nachfolgend möchten wir die generellen Abläufe der Produktfotografie ein wenig näher vorstellen.

Die erste Kontaktaufnahme

Die erste Kontaktaufnahme stellt eine kostenlose Beratung dar, in der der Kunde seine Wünsche äußert und der Fotograf seine Möglichkeiten darlegt. Damit der Kunde sich einen Überblick über das Leistungsspektrum verschaffen kann, sollte ein gutes Fotostudio ansprechende Produktbilder bereitstellen, von denen sich der Kunde überzeugen kann.

Preise und Terminabsprachen

Der Preis pro Bild wird meistens schon vorab über die Webseite kommuniziert, wobei aufgrund der Richtwerte hier nur ein erster Eindruck vermittelt werden kann. Daher empfiehlt es sich, im Rahmen einer persönlichen Kontaktaufnahme die genauen Preise den eigenen Wünschen entsprechend abzustimmen. Meistens werden Komplettpakete angeboten, die beispielsweise folgende Servicedienstleistungen enthalten:

  • eine professionelle Studioaufnahme
  • digitale Bildbearbeitung mit einem Freisteller
  • eine hochwertige Bildbearbeitung, Schärfe- und Kontrastanpassung sowie Retuschieren von Staub, Kratzer und Produktionsrückständen
  • verschiedene Bildformate und gewünschte Skalierungen
  • Positionierung und Ausrichtung der Produkte

Bevor es zum Foto-Shooting kommt, sollte festgelegt werden, bis wann die Fotos erstellt werden müssen und ob das Fotostudio diese Terminvorgaben einhalten kann. Erst danach kann das Shooting in Auftrag gegeben werden.

Anlieferung der Ware und Fotoshooting

Der Kunde sollte seine zu fotografierenden Produkte sorgfältig verpacken und zu dem beauftragten Fotostudio senden. Von dort wird in aller Regel zunächst ein Probefoto erstellt und dieses zur Abnahme an den Kunden gesandt. Ist dieser damit zufrieden, werden die Artikel den Wünschen des Kunden entsprechend fotografiert. Zuvor spricht der Fotograf mögliche Perspektiven mit dem Kunden ab. Anschließend werden die Produkte mit professioneller Fotoausrüstung und unter optimalen Lichtverhältnissen erstellt.
Nach dem Fotoshooting erfolgen noch die vereinbarte Foto-Nachbearbeitungen und das Abspeichern in den gewünschten Dateiformaten.

Datenabnahme und Rücksendung der Artikel

Nachdem alle gewünschten Vereinbarungen getroffen wurden, werden die Fotos über einen Downloadlink oder per FTP sicher und schnell an den Kunden online ausgeliefert. Dieser kann sich dann von der Qualität überzeugen und bei Bedarf noch einmal eine Korrektur oder Nachbesserung beantragen. Erst wenn er mit dem Ergebnis zufrieden ist, kann das Fotostudio auch die zugesandten Waren wieder zurücksenden. Im Anschluss daran stehen dem Kunden seine Fotos uneingeschränkt für die weitere Verwendung zur Verfügung. Diese Foto-Dienstleistung wird in aller Regel per Rechnung oder anderen Zahlungsmöglichkeiten bezahlt.

Postproduktion

Viele gute Produktfotografen haben auch sehr gute Kenntnisse in der Bildbearbeitung. So können kleine Makel schnell aus dem Bild entfernt werden oder der Hintergrund getauscht werden. Unter www.freistellen.de finden Sie für diesen Bereich einen geeigneten Partner, der umfangreichen Service zum Thema Bildbearbeitung bietet. Reinschauen lohnt sich!

Foto: fotolia

So gelingt die perfekte Produktfotografie im Modebereich

Produktfotografie im Modebereich produktfotografie_legeware_hollowman produktbilder mode fashion pullover sweatshirt1

Die Produktfotografie im Fashion-Bereich stellt immer besondere Herausforderungen dar. Hier kommt es in erster Linie darauf an, wie ein modisches Textil besonders ansprechend dargestellt werden kann. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese Fashion-Artikel für einen Onlineshop, ein Auktionshaus oder für einen Katalog erstellt werden sollen.

Auf was muss ich als Fotograf achten, bevor ich Fashion-Fotos machen kann?

Im ersten Schritt sollten die zu fotografierenden Kleidungsstücke in Produktgruppen kategorisiert werden. So fällt es später leichter, den Fotos eine entsprechende Produktbeschreibung zu geben. In Zeiten digitaler Fotografie ist es hilfreich, zuvor auf der Festplatte des verwendeten Rechners für jede Kategorie ein eigenes Unterverzeichnis anzulegen. Hierin können die passenden Fotos abgespeichert werden und sind dadurch leichter auffindbar.

Nun geht es an die eigentliche Vorbereitung für hochwertige Fotos. Dabei stellt sich zunächst die Frage, ob die Fotos im Freien oder in einem Studio erstellt werden sollen. Des Weiteren sollte geklärt werden, ob dem Fotografen für die Präsentation von Fashion-Mode vielleicht ein Model zur Verfügung steht oder nicht. Da ein Model immer mit hohen Kosten verbunden ist, gibt es glücklicherweise auch preiswerte Alternativen.

Fashion-Artikel auf einer Puppe fotografieren

Verständlicherweise sollte das Textil sauber, gebügelt und in Form gebracht werden, bevor es auf eine Fotopuppe gezogen wird. Da es nicht für jede Kleidergröße eine passende Schaufensterpuppe gibt, ist es ratsam, einen möglichst passendes Textil in Fotopuppengröße zu wählen. Meist passen Damengröße 36 und Herrengröße 48 oder L am besten. Es gehört ein wenig Übung dazu, dass Textil an der Puppe so auszurichten und zu drapieren, damit eine natürliche Wirkung wie bei einer lebenden Person erreicht wird. Fotopuppen können universell eingesetzt werden und sind leicht zu transportieren.

Wer seine Kleidungsstücke auf einer Kleiderpuppe im Freien fotografiert, kann auf das natürliche Tageslicht zurückgreifen. Nachteilig ist lediglich, dass der gewählte Hintergrund nicht immer zum Textil passt. Die Aufnahmen sollten mit einem kleinen Teleobjektiv erstellt werden, wobei auf eine geringe Schärfentiefe zu achten ist. Hierbei fällt der Hintergrund in Unschärfe und das eigentliche Motiv wird besonders herausgestellt. Im Studio muss auf Kunstlicht zurückgegriffen werden, wobei es jedoch einfacher ist, einen neutralen Hintergrund zu verwenden. Hier gibt es auch im großen Maßstab maßgeschneiderte Hintergründe. Das Licht sollte über Reflektoren alle wichtigen Bereiche des Textils ausleuchten.

Natürlich sind hinterher auf dem Foto die störenden Elemente der Fotopuppe sichtbar. Füße und Kragen sollte der Betrachter eigentlich nicht sehen. Hierfür empfehlen wir professionelle Dienstleister, die schnell und effizient mit viel Erfahrung die digitale Nachbearbeitung für Sie übernehmen.

Fashion-Artikel als Legeware ohne Puppe fotografieren

Wer vielleicht schon einmal versucht hat, eine Hose, eine Jacke oder ein anderes Oberteil auf einem Tisch zu fotografieren, der wird feststellen, dass dies gar nicht so einfach ist. Die Fashion-Artikel wirken häufig viel zu platt, andere dagegen zeigen Knitterfalten. Für diese Art Legeware sollten die Bekleidungsartikel zuvor gebügelt werden.

Nachdem alles sorgfältig auf einem Tisch platziert wurde, werden die Artikel am besten von oben fotografiert. In diesem Zusammenhang möchten wir darauf hinweisen, einen besonders niedrigen Tisch zu verwenden. Mithilfe einer Leiter können die Artikel dann von oben abfotografiert werden. Bei sehr niedrigen Tischen reicht es häufig aus, ein großes Stativ zu verwenden und dessen Beine so zu spreizen, dass die Mittelsäule direkt über dem zu fotografieren Objekt steht. Die Mittelsäule wird ganz nach oben geschoben. Anschließend die Kamera so platzieren, dass das Bekleidungsstück bildfüllend abgelichtet werden kann.

Auch bei dieser Art von Fotografie kommt es auf eine perfekte Belichtung an. Handelt es sich um helle, unifarbene Textilien, kann auch ein entsprechend farbiger Hintergrund verwendet werden. Wenn mehrere Aufnahmen von einem Produkt erstellt werden sollen, ist es hilfreich, von Modeartikeln auch Detailaufnahmen zu machen. So kann eine Knopfleiste mit silbernen Knöpfen oder ein ansprechendes Label für einen tollen Blickfang sorgen. Handelt es sich um Saison-Artikel, wie zum Beispiel für Weihnachten, Ostern, Karneval oder für das Oktoberfest, können auf den Fotos evtl. noch kleine Dekoartikel hinzugefügt werden, die auf dieses Thema hinweisen.

Foto: fotolia