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November 2015

Die Highlights bei einem Modelshooting

Modelshooting Fehler Produktfotografie

Beim Shooting mit Personen spielt neben dem Model vor allem die Location eine wichtige Rolle. Diesbezüglich gilt es somit die spezielle Lichtsituation im Konzept einzuplanen und die besondere Mood hierbei einzufangen. Folgende Settings ergeben unterschiedliche Rahmenbedingungen und sollten daher auf jeweils optimalen Wegen hinsichtlich Kunst- oder Tageslicht sowie direktem und diffusem Licht beschritten werden:

  • Indoor Zimmer
  • Outdoor Schatten
  • Indoor Halle
  • Outdoor Sonne

Mit den richtigen Mitteln lassen sich nun die Models ins rechte Licht rücken – zudem führt der Fotograf den Eyecatcher wie glänzendes Haar, intensives Make-up, edlen Schmuck oder die neue Modelinie auf die optimale Bühne. Der Yuppie im Businessoutfit, der blonde Engel im Bikini, der Wanderer mit Vollbart und jeder Menge Gepäck oder auch die tätowierte Rothaarige neben der brünetten Latina im Angesicht des sie anziehenden Männerparfüms haben alle etwas gemeinsam – sie erschaffen eine Emotion beim potenziellen Kunden beziehungsweise Käufer. Und für diese Vielfalt der Models sowie Produkte muss nun die richtige Inszenierung gefunden werden.

Auf die richtige Haltung kommt es an

Soll das Model sitzen oder stehen – hat es einen Schirm in der Hand oder streift es sich lediglich durch die Haare? Interagieren zwei Models miteinander oder soll ein sehnsüchtiger Blick die Intention steigern. Es gibt einige Möglichkeiten Produkte beim Modelshooting einzubinden, den Fokus zu lenken und gleichzeitig ein einmaliges Kunstprodukt zu erschaffen. In diesem Hinblick gilt es ebenfalls auf die spätere Nutzung Rücksicht zu nehmen, weil mitunter der Hintergrund und das Umfeld am Ende gar keine besondere Rolle spielen – vor allem im Studio. Das Modelfoto wird dann meist als universelles, in verschiedenen Werbemaßnahmen integriertes, Shootergebnis gesehen und sollte dank guter Kontrastierung vom Freistellservice www.freistellen.de perfekt vom Umfeld gelöst werden können.

Reflektoren und Diffusoren im Einsatz um das rechte Licht

Das Modelshooting soll natürlich die richtige Intention vermitteln. Und dies ist manchmal an einem Standort unter freiem Himmel am besten umzusetzen. Ideal ist nun natürlich der Standpunkt an der Schattenkante, um möglichst viel natürliches Sonnenlicht wirken zu lassen und dennoch nicht unter der gleißenden Kontrasthöhe unterzugehen. Für solche Zwecke bieten sich selbstredend Diffusoren für einen gleichmäßigen Helligkeitsübergang beim Modelshooting an. Zudem helfen Reflektoren bei der perfekten Weiterleitung des Lichtes zu den wichtigen Partien des Gesichts, sodass dunkle Augenhöhlen oder abgeschattete Halspartien spielend einfach vermieden werden können.

Broad Light oder Short Light zaubern die gewünschte Wirkung herbei

Die Wahl der Gesichtshälfte oder Schokoladenseite ist enorm wichtig. Öfter wird davon gesprochen, dass die der, Kamera abgewandte Gesichtshälfte für eine spannungsgeladene Abbildung sorgen kann – mit einem Blick von der Lichtquelle abgewendet schafft das Broad Light eine starke Fesselung des Betrachters in die Szene. Zusätzlich zu dieser Spannung ermöglicht diese Einstellung dem Freistellerservice meist einen einfacheren Umgang mit der späteren Vorlage. Dagegen wirkt die Belichtung auf der weniger präsenten Gesichtshälfte als Short Light fast schon wie eine mystische Besonderheit. In beiden Fällen darf der schattige Gegenpart mit einem Slave oder einer Farbakzentuierung einzigartig aufgewertet werden.

Das Modelshooting ist nicht der Weisheit letzter Schluss

Manchmal können die Rahmenbedingungen outdoor oder eine frische neue Idee das geplante Konzept ändern. Zudem werden viele Fotos für eine separate und losgelöste Endnutzung vorgesehen, dass die Arbeit am Rechner nie außen vor gelassen wird. Mittels Stacking können hierbei sogar Notfälle mit unterschiedlichen Belichtungsreihen von Hintergrund und eigentlichem Motiv optimal zusammengeführt und somit das gewisse Etwas erschaffen werden. Zudem kommt der Fotograf auch beim schönsten Modell nicht um die Retusche herum – Zahn- sowie Augenweiß, zu viele Sommersprossen oder Leberflecke beziehungsweise etwas zu ausgeprägte Lachfalten, aber auch Narben, können jetzt simpel aus dem Fokus entnommen werden. Anschließend noch ein wenig Dodge & Burn für die Highlights relevanter Reflexionen und die Zurücknahmen störender Ablenkungen vermögen ein zufrieden stellendes Endresultat des Modelshootings zu erzeugen.

Die letztendliche Bühne nach dem Modelshooting

Die realisierten Motive werden am Ende in Anzeigen, Broschüren und Ähnlichem zu finden sein und meist die Funktion als Freisteller innehaben. Für den Freistellerservice wie www.freistellen.de bedeutet dies natürlich harte Arbeit entlang der Konturen und meist schwierig vom Hintergrund zu lösenden Haarpracht. Wenn einmal der aufgespannte Papierbogen des Studios oder unifarbene Flächen die einfache Lösung nahe bringen, dann können die Profis vom Freistellservice mittels Alphakanälen, Tonwertangleichungen und weiteren geübten Schritten die optimale Auswahl und Maskierung herbeiführen und das Endprodukt universeller einsetzbar gestalten.

Foto: fotolia/shutterstock

Die klassischen Fehler in der Produktfotografie

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Nur perfekte und aussagekräftige Fotos erreichen in einem Onlineshop die meisten potenziellen Kunden. Gute Produktfotos werden in heutiger Zeit für viele Vertriebswege benötigt. Dabei müssen diese nicht nur auf der firmeneigenen Homepage glänzen, sondern auch auf den zahlreichen mobilen Endgeräten. Neben unscharfen Aufnahmen mit einer möglichst niedrigen Auflösung gibt es leider noch einige andere Fehler in der Produktfotografie, die hier ein wenig näher vorgestellt wird.

Das Zusammenspiel zwischen Belichtungszeit und Blende

Viele Produktfotos wirken entweder zu hell oder sind unterbelichtet. Als Fotograf hat man sich einfach an die Umgebungsbeleuchtung gehalten und die angeblich richtige Belichtung der Automatik überlassen. Farbe, Helligkeit und Kontrast lassen sich besonders gut im manuellen Kameramodus einstellen. Gute Digitalkameras verfügen über diese M-Einstellung, mit der Sie sämtliche Einstellungen individuell vornehmen können.

Zunächst sollten Sie jedoch das zu fotografierende Produkt richtig platzieren und es durch Ihren Kamerasucher betrachten. Innerhalb des Suchers erhalten Sie über eine Anzeige auch die nötigen Informationen zur Belichtung. Im manuellen Modus können wir die Verschlusszeit und die Blende getrennt voneinander individuell verändern.

Die Belichtungszeit ist der Zeitraum, in dem der Kameraverschluss offen bleibt. Auf den Sensor fällt in dieser Zeit das Licht. Je länger die Belichtungszeit ist, desto mehr Licht fällt auf den Sensor und umgekehrt. Mit einer kurzen Belichtungszeit können wir zudem verwackelungsfreie Aufnahmen erzeugen. Dies spielt aber bei der Produktfotografie nur eine untergeordnete Rolle, da wir in aller Regel mit einem Stativ arbeiten. Dennoch können wir bei schlechten Lichtverhältnissen mit einer längeren Belichtungszeit besser belichtete Aufnahmen erhalten.

Das Gegenstück ist die Blendeneinstellung. Die Blende entscheidet über eine Iris-Einstellung am Objektiv, wie viel Licht auf den Sensor fallen darf. Je größer die Zahl der Blende ist, desto kleiner ist der Blendendurchmesser und weniger Licht fällt auf den Sensor. Je kleiner der Blendenwert ist, desto größer ist der Blendendurchmesser und umso mehr Licht fällt auf den Sensor.

Nur durch ein richtiges Zusammenspiel zwischen Verschlusszeit und Blende können Sie perfekte Aufnahmen erzielen. Testweise können Sie Ihr Produkt mit verschiedenen Einstellungen fotografieren und das Ergebnis auf einem PC-Bildschirm kontrollieren. Es ist hilfreich, sich jede Einstellung zu notieren.

Der Weißabgleich

Je nach verwendeter Beleuchtung, können Produktaufnahmen etwas gelblich, rötlich oder bläulich erscheinen. Hierbei handelt es sich um die Farbtemperatur, die mit einem Weißabgleich korrigiert werden kann. In aller Regel geben Sonnenlicht und herkömmliche Studioleuchten ein warmes Licht ab, während Leuchtstoffröhren und LED-Lampen eher ein kaltes Licht abgeben.

Einen Weißabgleich können Sie entweder automatisch über einen Menüpunkt der Kameraeinstellung vornehmen oder manuell einstellen. Hierzu eignet sich eine sogenannte Graukarte aus Pappe oder Kunststoff, die das Licht zu etwa 18 % reflektieren kann. Wird diese Graukarte mit verschiedenen Lichtquellen fotografiert, so erscheint die graue Farbe auf dem Monitor immer farbecht in grau. Wenn Sie ein weißes Objekt fotografieren, erkennen Sie sofort den Unterschied. Hieran lässt sich mit den entsprechenden Belichtungseinstellungen die Farbtemperatur anpassen.

Der störende Hintergrund

Bei vielen Produktfotos kann der Hintergrund vom eigentlichen Motiv ablenken. Insoweit ist es ratsam, das Motiv vom Hintergrund loszulösen und freizustellen. Hierzu wird ein Bildbearbeitungsprogramm benötigt. Die Bedienung und Vorgehensweise ist für viele jedoch nicht einfach, so dass es sich geradezu anbietet, einen professionellen Freistellerservice zu nutzen.

Ein Freistellservice, wie zum Beispiel www.freistellen.de, kann diese Arbeiten besonders zuverlässig für Sie übernehmen. Hierzu müssen Sie lediglich Ihre Fotos übersenden und erhalten professionelle Produktfotos mit gewünschtem Hintergrund. Mit diesen Aufnahmen können Sie wesentlich effektiver Ihre Kunden ansprechen.