Monthly Archives

August 2016

Die Vorteile vom Fotografieren im RAW-Format

RAW-Format Produktfoto Technik Kamera

Viele Digitalkameras bieten die Möglichkeit, Fotos im RAW-Format zu fotografieren. Hierbei handelt es sich um ein spezielles Dateiformat, welches umgangssprachlich auch als digitales Negativ bezeichnet wird. Die vom Objektiv der Kamera aufgenommenen Licht- und Farbwerte werden ohne interne Nachbearbeitung oder Veränderung im Rohzustand abgespeichert.

Das RAW-Format muss erst noch bearbeitet werden

Viel können Fotografen mit einer Datei im RAW-Format zunächst nicht anfangen. Diese Datei besteht aus Farb- und Helligkeitsinformationen zu jedem einzelnen Pixel. Es werden auch nur wenige Kamerainformationen abgespeichert. Erst mithilfe eines Konverters werden aus RAW-Dateien echte Fotografien.

Normalerweise werden Fotos im JPG-Format auf der Speicherkarte einer Kamera abgelegt. Diese Bilder sind auf einem angeschlossenen Monitor sofort sichtbar. Die Kamera erstellt aus den abfotografierten Farb- und Helligkeitswerten ein fertiges Foto. Anders sieht dies beim RAW-Format aus. Hier können nachträglich noch individuelle Veränderungen für eine Bildverbesserung vorgenommen werden. Ähnlich einem echten Negativ lassen sich aus diesen Fotos alle Feinheiten noch besser herausholen als bei einem JPG-Foto.

Nicht unerwähnt bleiben soll, dass bei jeder Veränderung einer JPG-Datei etliche Pixelinformationen verloren gehen. Bei jeder Bildbearbeitung gehen dann wichtige Details verloren.

Wesentlich flexibler ist die Entwicklung von RAW-Dateien. Auch wenn diese Dateien auf der Speicherkarte sehr groß werden können, stehen hierbei alle Optionen offen, um Farbtemperaturen, Helligkeit und Kontrast sowie einen besseren Dynamikumfang daraus zu gewinnen.

Ein kleiner Vergleich zeigt, dass zum Beispiel eine 12 Bit RAW-Datei pro Kanal 4.096 Helligkeitsstufen bietet, während eine 8 Bit JPG-Datei lediglich 256 Helligkeitsstufen je Kanal erreicht.

Mit RAW erhalten Fotografen auch in Extremsituationen perfekte Aufnahmen. Gerade bei schwierigen Lichtverhältnissen oder bei den beliebten Low-Key- bzw. High-Key-Bildern ist hier ein deutlicher Unterschied festzustellen.

RAW und JPG gleichzeitig nutzen

Interessant ist, dass einige Kameras die Möglichkeit bieten, gleichzeitig sowohl RAW-Dateien als auch JPG-Dateien zu produzieren. Hier kommt die Digitalkamera in Bezug auf Verarbeitungsgeschwindigkeit schnell an ihre Grenzen. Immerhin müssen zwei Dateien für ein Foto erstellt werden. Der hohe Speicherplatzbedarf darf bei dieser Vorgehensweise nicht unterschätzt werden. Jedoch hat diese Vorgehensweise auch Vorteile, da zumindest sofort ein sichtbares Bild verfügbar ist.

Beste Ergebnisse werden mit Konvertern einer Bildbearbeitung erzielt

Natürlich können auch Produktaufnahmen im RAW-Format fotografiert werden. Hiervon sollten Fotografen ausgiebig Gebrauch machen, wenn die eigene Kamera dieses Format unterstützt. Im Handel gibt es zahlreiche Software, die viele Konvertierungsaufgaben schon automatisch übernehmen.

Wer jedoch erstklassige Ergebnisse erzielen möchte, sollte sich eingehend mit dieser Materie beschäftigen. Leider haben Fotografen und Shopbetreiber wichtigere Dinge im Auge, als sich stundenlang um das digitale Entwickeln von RAW-Fotos zu kümmern. Schließlich muss der eigene Shopbetrieb laufen.

Hilfe finden Fotografen für Ihre Produktaufnahmen bei einem Bildbearbeitungsservice.

Aufgrund der zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten, die Bildbearbeitungsprogramme für RAW-Aufnahmen bieten, können Produktfotografen schnell an ihre Grenzen gelangen. Diese wertvolle Zeit kann wiederum in weitere interessante Fotoprojekte gesteckt werden.

Es lohnt sich aus zeitlichen und auch aus finanziellen Aspekten, hochwertige Produktfotos aus RAW-Dateien mithilfe eines Bildbearbeitungsservices editieren zu lassen. Ein Beispiel stellt der Anbieter 3W FREISTELLEN (freistellen.de) dar. Die speziell ausgebildeten Mitarbeiter sind in der Bedienung professioneller Bildbearbeitungssoftware geschult. Diesen fällt es wesentlich leichter, eine große Menge an RAW-Dateien in das gewünschte JPG-Format zu konvertieren und dabei die bestmögliche Qualität herauszuholen. So werden Produktaufnahmen für den Onlineshop noch brillanter und aussagekräftiger.

Smartphone-Fotos werden immer besser

Produktfoto Smartphone-Fotos Produkte fotografieren

Das Smartphone hat innerhalb weniger Jahre quasi die Schnappschuss-Kamera abgelöst. Mittlerweile werden in Deutschland jede Sekunde mehrere tausend Smartphone-Fotos geschossen. Umfragen zufolge nutzen etwa 82 % der Smartphone-Besitzer auch die integrierte Fotofunktion. Dabei handelt es sich nicht ausschließlich um Selfies, sondern durchaus um anspruchsvolle Fotografien.

Smartphone-Kameras können natürlich an den gehobenen Funktionsumfang von Kompakt-, System- und Spiegelreflexkameras nicht herankommen. Dennoch sind sie für interessante Impressionen durchaus zu gebrauchen.

Gute Fotos mit dem Smartphone schießen

Leider besitzen Smartphone-Kameras nur einen sehr geringen Linsendurchmesser. Kleinste Verschmutzungen können hier für unscharfe Fotos sorgen. Insoweit sollte vor jeder Fotosession die Linse mit einem weichen Tuch oder Pinsel gesäubert werden.

Für eine bessere Aufnahmequalität sollte die maximale Auflösung eingestellt sein. Dadurch fällt später auch eine mögliche Nachbearbeitung leichter. Idealerweise sollten die Fotos auf der mikroSD-Speicherkarte abgespeichert werden und nicht im internen Speicher der Kamera. Wer viel fotografiert ist mit einer weiteren Wechselkarte gut beraten.

Um später den besten Schnappschuss herauszusuchen, sollten möglichst viele Fotos mit dem Smartphone erstellt werden. Je nach Modell ist sogar eine Serienaufnahmefunktion enthalten. Um verwackelte Aufnahmen zu vermeiden, sollte auch ein Smartphone immer mit beiden Händen während der Aufnahme gehalten werden. Geknipst wird in aller Regel mit dem Daumen.

Um eine gute Ausleuchtung zu erhalten, sollte sich die Hauptlichtquelle immer hinter dem Fotografen befinden. Besonders lichtstark sind die eingebauten Objektive nicht. Wenig Licht führt automatisch zu einem Bildrauschen. Ebenso kann auch der integrierte Blitz in solchen Situationen nicht mehr viel retten.

Produktaufnahmen mit dem Smartphone

Smartphone-Kameras können durchaus zu Produktaufnahmen eingesetzt werden. Dabei sollte auf eine einfache Bildkomposition geachtet werden. Lieber wenige oder nur ein Motiv als viele auf einem Bild ablichten, da ansonsten wichtige Details verloren gehen können. Hilfreich ist die klassische Drittelregelung, in der ein Foto in 3 x 3 große Felder aufgeteilt wird. Als Fotograf orientiert man sich an einem der vier Eckpunkte des mittleren Feldes und platziert in dessen Nähe das Hauptmotiv.

Grundsätzlich sind heutige Smartphones in der Lage, verhältnismäßig gute Produktaufnahmen auf die Schnelle zu erstellen. Voraussetzung ist natürlich eine ausreichende Belichtung. Leider gibt es aber gerade bei solchen Schnappschüssen etliche Bildelemente, die eher störend wirken. Werden solche Produktaufnahmen auf den einschlägigen Verkaufsportalen wie Ebay oder Amazon eingestellt, kann es wegen mangelnder Professionalität auch schon einmal zu Abwertungen kommen.

Produktfotos professionell bearbeiten und freistellen lassen

Die Nachbearbeitung von Smartphone-Schnappschüssen kann in vielen Fällen sehr aufwändig sein. Nicht jeder besitzt ausreichende Kenntnisse in der Bildbearbeitung. Andererseits nehmen diese Arbeiten viel Zeit in Anspruch, die gerade ein Online-Verkäufer nicht hat. Aus diesem Grund sollte ein professioneller Bildbearbeitungsservice, wie zum Beispiel von 3W FREISTELLEN (freistellen.de) in Anspruch genommen werden. Hier lässt sich aus den Smartphone-Fotos das Optimum herausholen. Mithilfe des Freisteller Services können unerwünschte Bildelemente aus einem Produktfoto wirkungsvoll entfernt werden. Insbesondere bei sehr vielen Fotografien sparen Fotografen und Shop-Betreiber dadurch eine Menge Zeit.

Foto: fotolia