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Die Vorteile vom Fotografieren im RAW-Format

RAW-Format Produktfoto Technik Kamera

Viele Digitalkameras bieten die Möglichkeit, Fotos im RAW-Format zu fotografieren. Hierbei handelt es sich um ein spezielles Dateiformat, welches umgangssprachlich auch als digitales Negativ bezeichnet wird. Die vom Objektiv der Kamera aufgenommenen Licht- und Farbwerte werden ohne interne Nachbearbeitung oder Veränderung im Rohzustand abgespeichert.

Das RAW-Format muss erst noch bearbeitet werden

Viel können Fotografen mit einer Datei im RAW-Format zunächst nicht anfangen. Diese Datei besteht aus Farb- und Helligkeitsinformationen zu jedem einzelnen Pixel. Es werden auch nur wenige Kamerainformationen abgespeichert. Erst mithilfe eines Konverters werden aus RAW-Dateien echte Fotografien.

Normalerweise werden Fotos im JPG-Format auf der Speicherkarte einer Kamera abgelegt. Diese Bilder sind auf einem angeschlossenen Monitor sofort sichtbar. Die Kamera erstellt aus den abfotografierten Farb- und Helligkeitswerten ein fertiges Foto. Anders sieht dies beim RAW-Format aus. Hier können nachträglich noch individuelle Veränderungen für eine Bildverbesserung vorgenommen werden. Ähnlich einem echten Negativ lassen sich aus diesen Fotos alle Feinheiten noch besser herausholen als bei einem JPG-Foto.

Nicht unerwähnt bleiben soll, dass bei jeder Veränderung einer JPG-Datei etliche Pixelinformationen verloren gehen. Bei jeder Bildbearbeitung gehen dann wichtige Details verloren.

Wesentlich flexibler ist die Entwicklung von RAW-Dateien. Auch wenn diese Dateien auf der Speicherkarte sehr groß werden können, stehen hierbei alle Optionen offen, um Farbtemperaturen, Helligkeit und Kontrast sowie einen besseren Dynamikumfang daraus zu gewinnen.

Ein kleiner Vergleich zeigt, dass zum Beispiel eine 12 Bit RAW-Datei pro Kanal 4.096 Helligkeitsstufen bietet, während eine 8 Bit JPG-Datei lediglich 256 Helligkeitsstufen je Kanal erreicht.

Mit RAW erhalten Fotografen auch in Extremsituationen perfekte Aufnahmen. Gerade bei schwierigen Lichtverhältnissen oder bei den beliebten Low-Key- bzw. High-Key-Bildern ist hier ein deutlicher Unterschied festzustellen.

RAW und JPG gleichzeitig nutzen

Interessant ist, dass einige Kameras die Möglichkeit bieten, gleichzeitig sowohl RAW-Dateien als auch JPG-Dateien zu produzieren. Hier kommt die Digitalkamera in Bezug auf Verarbeitungsgeschwindigkeit schnell an ihre Grenzen. Immerhin müssen zwei Dateien für ein Foto erstellt werden. Der hohe Speicherplatzbedarf darf bei dieser Vorgehensweise nicht unterschätzt werden. Jedoch hat diese Vorgehensweise auch Vorteile, da zumindest sofort ein sichtbares Bild verfügbar ist.

Beste Ergebnisse werden mit Konvertern einer Bildbearbeitung erzielt

Natürlich können auch Produktaufnahmen im RAW-Format fotografiert werden. Hiervon sollten Fotografen ausgiebig Gebrauch machen, wenn die eigene Kamera dieses Format unterstützt. Im Handel gibt es zahlreiche Software, die viele Konvertierungsaufgaben schon automatisch übernehmen.

Wer jedoch erstklassige Ergebnisse erzielen möchte, sollte sich eingehend mit dieser Materie beschäftigen. Leider haben Fotografen und Shopbetreiber wichtigere Dinge im Auge, als sich stundenlang um das digitale Entwickeln von RAW-Fotos zu kümmern. Schließlich muss der eigene Shopbetrieb laufen.

Hilfe finden Fotografen für Ihre Produktaufnahmen bei einem Bildbearbeitungsservice.

Aufgrund der zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten, die Bildbearbeitungsprogramme für RAW-Aufnahmen bieten, können Produktfotografen schnell an ihre Grenzen gelangen. Diese wertvolle Zeit kann wiederum in weitere interessante Fotoprojekte gesteckt werden.

Es lohnt sich aus zeitlichen und auch aus finanziellen Aspekten, hochwertige Produktfotos aus RAW-Dateien mithilfe eines Bildbearbeitungsservices editieren zu lassen. Ein Beispiel stellt der Anbieter 3W FREISTELLEN (freistellen.de) dar. Die speziell ausgebildeten Mitarbeiter sind in der Bedienung professioneller Bildbearbeitungssoftware geschult. Diesen fällt es wesentlich leichter, eine große Menge an RAW-Dateien in das gewünschte JPG-Format zu konvertieren und dabei die bestmögliche Qualität herauszuholen. So werden Produktaufnahmen für den Onlineshop noch brillanter und aussagekräftiger.

Smartphone-Fotos werden immer besser

Produktfoto Smartphone-Fotos Produkte fotografieren

Das Smartphone hat innerhalb weniger Jahre quasi die Schnappschuss-Kamera abgelöst. Mittlerweile werden in Deutschland jede Sekunde mehrere tausend Smartphone-Fotos geschossen. Umfragen zufolge nutzen etwa 82 % der Smartphone-Besitzer auch die integrierte Fotofunktion. Dabei handelt es sich nicht ausschließlich um Selfies, sondern durchaus um anspruchsvolle Fotografien.

Smartphone-Kameras können natürlich an den gehobenen Funktionsumfang von Kompakt-, System- und Spiegelreflexkameras nicht herankommen. Dennoch sind sie für interessante Impressionen durchaus zu gebrauchen.

Gute Fotos mit dem Smartphone schießen

Leider besitzen Smartphone-Kameras nur einen sehr geringen Linsendurchmesser. Kleinste Verschmutzungen können hier für unscharfe Fotos sorgen. Insoweit sollte vor jeder Fotosession die Linse mit einem weichen Tuch oder Pinsel gesäubert werden.

Für eine bessere Aufnahmequalität sollte die maximale Auflösung eingestellt sein. Dadurch fällt später auch eine mögliche Nachbearbeitung leichter. Idealerweise sollten die Fotos auf der mikroSD-Speicherkarte abgespeichert werden und nicht im internen Speicher der Kamera. Wer viel fotografiert ist mit einer weiteren Wechselkarte gut beraten.

Um später den besten Schnappschuss herauszusuchen, sollten möglichst viele Fotos mit dem Smartphone erstellt werden. Je nach Modell ist sogar eine Serienaufnahmefunktion enthalten. Um verwackelte Aufnahmen zu vermeiden, sollte auch ein Smartphone immer mit beiden Händen während der Aufnahme gehalten werden. Geknipst wird in aller Regel mit dem Daumen.

Um eine gute Ausleuchtung zu erhalten, sollte sich die Hauptlichtquelle immer hinter dem Fotografen befinden. Besonders lichtstark sind die eingebauten Objektive nicht. Wenig Licht führt automatisch zu einem Bildrauschen. Ebenso kann auch der integrierte Blitz in solchen Situationen nicht mehr viel retten.

Produktaufnahmen mit dem Smartphone

Smartphone-Kameras können durchaus zu Produktaufnahmen eingesetzt werden. Dabei sollte auf eine einfache Bildkomposition geachtet werden. Lieber wenige oder nur ein Motiv als viele auf einem Bild ablichten, da ansonsten wichtige Details verloren gehen können. Hilfreich ist die klassische Drittelregelung, in der ein Foto in 3 x 3 große Felder aufgeteilt wird. Als Fotograf orientiert man sich an einem der vier Eckpunkte des mittleren Feldes und platziert in dessen Nähe das Hauptmotiv.

Grundsätzlich sind heutige Smartphones in der Lage, verhältnismäßig gute Produktaufnahmen auf die Schnelle zu erstellen. Voraussetzung ist natürlich eine ausreichende Belichtung. Leider gibt es aber gerade bei solchen Schnappschüssen etliche Bildelemente, die eher störend wirken. Werden solche Produktaufnahmen auf den einschlägigen Verkaufsportalen wie Ebay oder Amazon eingestellt, kann es wegen mangelnder Professionalität auch schon einmal zu Abwertungen kommen.

Produktfotos professionell bearbeiten und freistellen lassen

Die Nachbearbeitung von Smartphone-Schnappschüssen kann in vielen Fällen sehr aufwändig sein. Nicht jeder besitzt ausreichende Kenntnisse in der Bildbearbeitung. Andererseits nehmen diese Arbeiten viel Zeit in Anspruch, die gerade ein Online-Verkäufer nicht hat. Aus diesem Grund sollte ein professioneller Bildbearbeitungsservice, wie zum Beispiel von 3W FREISTELLEN (freistellen.de) in Anspruch genommen werden. Hier lässt sich aus den Smartphone-Fotos das Optimum herausholen. Mithilfe des Freisteller Services können unerwünschte Bildelemente aus einem Produktfoto wirkungsvoll entfernt werden. Insbesondere bei sehr vielen Fotografien sparen Fotografen und Shop-Betreiber dadurch eine Menge Zeit.

Foto: fotolia

Schwarze Objekte vor schwarzem Hintergrund fotografieren

Objekte vor schwarzem Hintergrund

In manchen Fällen müssen schwarze Objekte für ein Produktfoto vor einem schwarzen Hintergrund fotografiert werden. Besonders anspruchsvoll wird eine solche Fotografie, wenn das Motiv noch mit hochglänzendem Klavierlack versehen ist. Vor einem schwarzen Hintergrund darf das Motiv auf keinen Fall vollständig verschwinden. Die Konturen sollten erkennbar bleiben und sich vom Hintergrund abheben. Sehr beliebt sind technische Geräte mit schwarzer Klavierlackoberfläche, die recht edel vor einem dunklen bzw. schwarzen Hintergrund abgelichtet werden.

Die Vorbereitung

Zunächst wird das Objekt in ausreichender Höhe platziert. Hier kommt es immer darauf an, was eigentlich fotografiert werden soll. Wichtig bei glänzenden Klavierlackoberflächen ist, dass durch eine spätere Ausleuchtung jeder Fingerabdruck sofort sichtbar wird. Aus diesem Grund sind leichte Baumwoll-Handschuhe und ein Lappen für die Ausrichtung des Motivs wichtig.

Die Kamera sollte sich nach Möglichkeit auf einem Stativ befinden und bestenfalls mit einem Fernauslöser bedient werden. Wer eine digitale Spiegelreflexkamera oder eine Systemkamera verwendet, ist mit einer Brennweite von rund 100 mm eines leichten Teleobjektivs gut beraten. Zwar könnte auch ein Weitwinkel benutzt werden, wobei jedoch dann die Gefahr bestünde, dass es zu perspektivischen Verzerrungen kommt.

Recht hilfreich sind noch zusätzliche Studioleuchten, die so angeordnet sind, dass die glänzenden Oberflächen des Motivs sich spiegeln und später die Konturen besonders scharf abbilden. Für eine bessere Lichtstreuung sollten die Leuchten mit einer Softbox ausgestattet sein.

Die Aufnahme

Die Beleuchtung mit Softboxen wird auf die Oberfläche des Motivs ausgerichtet und eingeschaltet. Tests haben ergeben, dass mit dieser Beleuchtung eine Belichtungszeit von 200stel Sekunden und eine Blende von F11 die besten Voraussetzungen in Bezug auf Ausleuchtung und Schärfentiefe gewährleistet werden.

Um auch die übrigen Seiten des schwarzen Objekts vor einem schwarzen Hintergrund kenntlich zu machen, benötigen wir weitere Lichtquellen. Hier ist dann auch von einem sogenannten Striplight für Konturen die Rede. Je nach Art des Motivs werden insgesamt drei oder vier Lichtquellen benötigt, um jede glänzende Seite separat zu beleuchten. Dadurch werden die Flächen leicht aufgehellt, obwohl sie pechschwarz sind. Das Licht spiegelt sich in den hochglänzenden Oberflächen und verändert dadurch die Lichtintensität des Schwarzanteils.

Generell empfiehlt es sich, mehrere Aufnahmen zur Probe zu erstellen.

Nachbearbeitung

Nicht immer ist das Ergebnis zufriedenstellend. So kann es durchaus erforderlich sein, bestimmte Bildbereiche mit einer Bildbearbeitung nachzuarbeiten. Aber auch das Freistellen des Motivs ist bei einem schwarzen Hintergrund möglich. Hilfreich ist in diesem Fall immer die o.g. Ausleuchtung der Seitenflächen, so dass sich letztlich genaue Konturen ergeben. Wer hochwertige Produktfotos erstellen muss und sich mit den Bearbeitungsschritten einer Bildbearbeitungssoftware nicht so gut auskennt, der kann problemlos auch auf einen sogenannten Freistellservice, wie zum Beispiel 3W FREISTELLEN zurückgreifen. Dort werden alle Aufnahmen noch einmal aufbereitet und für den möglichen Online- oder Katalogverkauf optimiert.

Foto: fotolia

Häufige Fehler in der Produktfotografie

Modelshooting Fehler Produktfotografie

Das Internet bietet heute mitunter die besten Verkaufschancen. Damit sich die potenziellen Kunden aber auch angesprochen fühlen, dürfen perfekte Produktfotos nicht fehlen. Schlechte Fotos, die unterbelichtet oder unscharf sind, schaden einem Onlineshop jedoch. Einige Fehler können schon direkt bei der Aufnahme vermieden werden.

Eine fehlerhafte Kameraeinstellung

Selbstverständlich sollte ein Produktfoto alle Details zeigen, die für einen Kunden von Interesse sind. Um sicherzustellen, dass das Foto auch in Bezug auf die richtige Farbeinstellung, Helligkeit und Schärfe gespeichert wird, sollte die verwendete Kamera idealerweise im manuellen Modus betrieben werden. Nur so können alle erweiterten Funktionen und Feineinstellungen korrigiert und angepasst werden.

Besonders wichtig ist ein richtiger Weißabgleich, da hiermit die Farben lebensechter wirken. Beim Weißabgleich wird letztlich auch der Farbton verändert, der ein Bild kälter oder wärmer erscheinen lässt.

Das Foto sollte im bekannten RAW-Format abgespeichert werden. In diesen relativ großen Bilddateien sind alle wichtigen Details enthalten, so dass daraus später auch alle anderen Bildformate konvertiert werden können.

Fehler bei der Bildkomposition

Ein zu unruhiger Hintergrund lenkt schnell vom eigentlichen Motiv ab. Insbesondere bei größeren Objekten können diese nicht in einem Lichtzelt oder auf einer Hohlkehle mit optimaler Beleuchtung fotografiert werden. Zwar kann die Kamera so eingestellt werden, dass eine verschwommene Tiefenschärfe gewährleistet wird, jedoch wirkt auch hier der Hintergrund bunt und unruhig.

Nach Möglichkeit sollte ein einheitlich eingefärbter Hintergrund für größere Objekte gewählt werden. In einem Studio kann dies mit einer Fotoleinwand erfolgen. Im Freien sieht dies schon wieder anders aus. Notfalls hilft hier eine einfarbige Hauswand. Vorteilhaft beim Fotografieren im Freien ist natürlich die Ausleuchtung des Motivs. Tageslicht ist weitaus besser als künstliches Studiolicht. Dennoch ist in den meisten Fällen ein Bildbearbeitungsprogramm vonnöten, mit dem der Hintergrund besser vom Motiv gelöst und ggf. gegen einen neutralen Hintergrund ausgetauscht werden kann. Nicht jedem Fotografen liegen diese Arbeiten mit einer solchen Bildbearbeitungssoftware.

Schwierigkeiten bereiten auch die verschiedenen Web-Standards, die bestimmte Online-Shops für die Produkt-Bildgrößen fordern. Unterschiedliche Produkte in verschiedenen Aufnahmepositionen müssen hinterher auf eine Größe gebracht werden. Ziel ist immer eine saubere Produktansicht in einer perfekten Größe und richtigen Ausrichtung.

Viele Fotografen versuchen mit einem Bildbearbeitungsprogramm ihre Fotos zu beschneiden, um diese auf die richtige Größe zu bringen. In nur seltenen Fällen wird hierbei ein brauchbares Ergebnis erzielt. Besonders schwierig wird es, Hochformat- und Querformat-Fotos sowie quadratische Fotos miteinander zu kombinieren. Ohne weitere Bildbearbeitung würden diese Bilder auf einer Webseite für viel Verwirrung sorgen.

Wer häufig für Onlineshops diese Art von Produktfotos erstellen muss, sollte sich die Arbeit ein wenig erleichtern. Wer viel Zeit vor dem Rechner verbringt, kann diese nicht kreativ für seine Aufnahmen einsetzen. Aus diesem Grund haben sich Foto-Dienstleister darauf spezialisiert, den Fotografen die immer wiederkehrenden Arbeiten bei der Bildbearbeitung abzunehmen. Auch freistellen.de gehört hierzu. So müssen lediglich die erstellten Fotografien als Datei übermittelt werden. Freistellungen und Größenzuschnitte können auf diese Weise professionell bewerkstelligt werden. Vorteil hierbei ist, dass wirklich alle Produktbilder ein einheitliches Erscheinungsbild aufweisen.

Tipps vom Profi: wie Glas richtig fotografiert wird

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In der Produktfotografie müssen häufig gefüllte oder leere Gläser fotografiert werden. Auf Werbeplakaten sind zum Beispiel schräg gekippte Weingläser mit Rotwein zu sehen oder wunderbar gemixte Cocktails mit ihren bunten Zutaten. Andererseits gibt es auch Produktfotos, in denen Gläserserien verkauft werden sollen. Diese sollten demnach nicht mit einer Flüssigkeit gefüllt sein.

Problematisch ist in diesem Zusammenhang, dass Gläser durchsichtig sind und Licht nicht immer wie gewünscht reflektieren. Dies stellt eine besondere Herausforderung an den Fotografen.

Das Reflexionslicht des Glases nutzen

Ein leeres Weinglas erzeugt ein sichtbares Reflexionslicht, wenn es angestrahlt wird. Zu diesem Zweck wird es auf eine Hohlkehle gestellt und von oben angestrahlt. Der Hintergrund wird zunächst grau dargestellt.

Im Ergebnis präsentiert sich das Glas mit seinen Konturen, wobei im Bereich des verstärkten Fußes eine helle Reflexion erkennbar wird. Man spricht in diesem Fall auch von einem Lupeneffekt. Dennoch ist der obere Glaskörper wenig spektakulär und sieht eher langweilig und eintönig aus. Auf einem solchen Bild ist das Glas gerade noch als solches zu erkennen.

Was bedeutet ein gesteuertes Reflexlicht?

Mit einem zusätzlichen Flächenlicht und einer gleichmäßig ausgeleuchteten Plexiglasplatte können wir auf der Glasoberfläche eine helle Reflexion erzeugen. In diesem Fall wird die Plexiglasscheibe links oder rechts des Glases in unmittelbarer Nähe aufgebaut. Die Reflexion erscheint dann auf einer Außenseite des Glases und auf der gegenüberliegenden Innenseite.

Notfalls gelingt dieser Effekt auch mit einem kleinen Seitenstrahler. Vor diesen wird eine Lage Transparentpapier, notfalls auch Butterbrotpapier gespannt und möglichst nahe an das Glas herangebracht. Auf diese Weise wird ebenfalls ein Flächenlicht erzeugt, welches auf der Glasoberfläche und im Inneren für eine Reflexion sorgt.

Wichtig sind auch die Lichtkanten

Nachdem das Glas durch die gesteuerte Reflexion insgesamt deutlich heller geworden ist und eine schöne Kontrastreflexion aufweist, fehlen noch die Lichtkanten. Hierbei soll die Umrahmung des Glases in einem besonders hellen Lichtstreifen erscheinen.

Am einfachsten ist es, sich Spiegelfolie zu besorgen und diese auf schmale Pappstreifen zu kleben. Spiegelfolie oder Spiegelpappe gibt es schon preisgünstig im Fachhandel oder in den Bastelgeschäften. Mit einem kleinen Aufsteller werden diese Minispiegel rechts und links neben das Glas gestellt.

Die Spiegel werden von seitlichen Strahlern beleuchtet und leiten dieses Licht an die Glasoberfläche weiter. Dabei müssen die Spiegel so verstellt werden, dass das Licht sich genau in den seitlichen Glaskanten wiederspiegelt. Verständlicherweise nimmt die Feineinstellung die meiste Zeit ein. Das beste Ergebnis gelingt nur durch ständiges Versuchen.

Im Ergebnis wird das Glas so dargestellt, dass sich auf der bauchigen Vorderseite und in der gegenüberliegenden Innenseite des Glases eine breite Lichtreflexion befindet. Darüber hinaus sind auch die Ränder des Glases deutlich erkennbar und erstrahlen in einem hellen Lichtstreifen.

Die vorgenannten Beleuchtungstechniken funktionieren übrigens auch mit gefüllten Gläsern.

Diese Fotografien von leeren oder gefüllten Gläsern können in der Produktfotografie vielfältig eingesetzt werden. Dank der guten Lichtkanten, kann ein solches Glas auch vom Hintergrund freigestellt werden. Es muss lediglich darauf geachtet werden, dass der durchscheinende Hintergrund des Glases später nach einer Bildbearbeitung farblich angepasst wird.

Wem diese Bildbearbeitung Schwierigkeiten bereitet, kann sich durchaus auch an einen Freistellservice, wie zum Beispiel freistellen.de wenden.

Tethered Shooting per USB oder WiFi durchführen

Foto Linse realistisch tethered shooting

Beim Tethered Shooting geht es um die sogenannte kabelgebundene Fotografie. Während der analogen Fotografie war die Kamera lediglich über das Synchro-Kabel mit dem Blitzlicht verbunden. Heute sieht dies jedoch ganz anders aus. Moderne Digitalkameras besitzen eine Vielzahl von Schnittstellen, die sich der Fotograf zunutze machen kann.

Insbesondere bei der Produktfotografie kann Tethered Shooting Vorteile bieten. Dabei wird diese Technik leider noch viel zu selten angewendet.

Was bedeutet Tethered Shooting?

Wörtlich übersetzt bedeutet Tethered Shooting ein kabelgebundenes Fotografieren. Hierbei wird eine moderne Digitalkamera mit einem separaten Steuergerät über USB oder WiFi verbunden. Damit lassen sich alle wichtigen Kamerafunktionen aus der Ferne steuern.

Diese Geräte können auch ein Computer mit Monitor, ein Tablet oder ein Smartphone sein. Mit dieser Technik kann direkt vom Computer aus die Digitalkamera bedient werden. Interessant ist, dass hierfür die Kamera noch nicht einmal mehr eine Speicherkarte benötigt, da die Bilder direkt auf die Festplatte des Rechners übertragen werden.

Was wird für Tethered Shooting benötigt?

Wichtigste Voraussetzung ist eine Kamera, die eine entsprechende Fernsteuerfunktion anbietet. Dabei kann ein separater Micro-USB-Anschluss ebenso hilfreich sein, wie eine einschaltbare WiFi-Konnektivität.

Der entfernt stehende Computer sollte diesbezüglich ebenfalls über ein WiFi-Modul verfügen bzw. über ein ausreichend langes USB-Kabel mit der Kamera verbunden sein.

In der Bedienungsanleitung dieser Kameras sollten auch die Fernsteuerfunktionen erläutert sein.

Wichtig ist eine geeignete Software, mit der die Kamera bedient werden kann und mit der auch die geschossenen Fotos betrachtet werden können. Sehr beliebt ist das kommerzielle Programm Camera Control Pro 2. Einige Kamerahersteller liefern aber auch Light-Versionen zum Testen, die im Lieferumfang enthalten sind.

Da die Kamera von weiter entfernt bedient wird, sollte schließlich noch ein Stativ verwendet werden. Danach kann es losgehen.

Tethered Shooting in der Praxis

In einem Test soll ein transparenter Kunststoffbeutel mit vier Kosmetikfläschchen im Inneren auf weißem Hintergrund fotografiert werden. Es ist nicht ganz so einfach, transparente Gegenstände auf weiß zu fotografieren.

Beim Freistellen dieser Produkte ergeben die transparenten Bereiche einen leicht plastiklastigen gräulichen Ton, der eher störend wirkt. Ziel ist es, das Hintergrundlicht so mit dem Produkt abzustimmen, dass die Umrandungen des Beutels gut zu erkennen sind und der durchscheinende Hintergrund keinen störenden Farbton erhält.

Mithilfe des Tethered Shootings kann das Produktfoto direkt auf einen PC mit großem Bildschirm übertragen werden. Hier können die Weißtöne mithilfe einer Bildbearbeitung besonders feinfühlig abgestimmt werden, so dass ein Ausfressen der Farbe Weiß in den transparenten Bereichen des Beutels vermieden wird.

Dank der verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten der Tethered-Software kann der Fotograf nun eine Bildergalerie erstellen und sich die verschiedenen Ergebnisse auf dem Monitor sofort ansehen.

Für viele wird es etwas ungewöhnlich sein, wenn das LiveView-Bild nicht mehr auf dem Kameradisplay erscheint, sondern auf dem heimischen TFT-Monitor. Hier wird auch das Hineinzoomen wesentlich präziser, da die Schärfenbereiche sofort erkannt werden.

Mithilfe einer Funkmaus kann über den Computer die Kamera besonders einfach ferngesteuert werden.

Ein Ratschlag

Wer im Heimstudio Produktfotos von einem Stativ aus erstellen möchte, der sollte beim Kauf einer neuen Kamera darauf achten, dass Tethered Shooting unterstützt wird. Die neuen Möglichkeiten einer ferngesteuerten Kamera kommen in der Produktfotografie besonders gut zum Tragen.

Food-Fotografie – Lust zum Anbeißen herstellen

Food-fotografie

Die Food-Fotografie spielt nicht nur in der Gastronomie eine wichtige Rolle, sondern auch bei vielen Lebensmittelherstellern. So gibt es zum Beispiel viele Tiefkühlkostanbieter, die über ihre hochglänzenden Kataloge oder über das Internet ihre Speisen ansprechend darstellen möchten. Schließlich soll dem Betrachter dabei das Wasser im Mund zusammenlaufen. Dabei soll der gute Geschmack des Gerichtes durch eine optimale Präsentation hervorgestellt werden.

Zweierlei Vorteile bei der Food-Fotografie

Vorteilhaft ist es, wenn der Fotograf auch ein wenig Interesse am Kochen und Zubereiten von Speisen hat. Dabei steht zuerst das Kochvergnügen im Vordergrund. Danach muss das Gericht perfekt auf dem Teller angerichtet werden, wobei jetzt schon die Vorfreude auf das anschließende Verspeisen gegeben ist. Als Nebeneffekt sollten aber noch ein paar Aufnahmen davon gemacht werden.

Gerichte ansprechend fotografieren

Auch bei der Food-Fotografie kommt es auf einen passenden Hintergrund an. Hier gibt es jedoch viele verschiedene Möglichkeiten. Speisen lassen sich zum Beispiel auf einem weißen Teller gekonnt in Szene setzen. Dabei ist ein gedeckter Tisch mit ein wenig Dekoration keinesfalls störend. Anders sieht dies aus, wenn sehr kleine Häppchen fotografiert werden sollen. So gibt es zum Beispiel mundgerechte Portionen, die auf einem geschwungenen Porzellan-Löffel zum absoluten Eyecatcher werden. In diesem Fall würde ein großer Teller oder ein gedeckter Tisch mit Dekoration störend wirken.

Kleine Portionen sollten daher bildfüllend fotografiert werden. Die meiste Arbeit nimmt dabei das Drapieren der einzelnen Zutaten ein. Wie liegen Fleischteile und Gemüse auf dem Teller oder in einer Schüssel? Wie sollte die Soße auf dem Gericht verteilt sein. Kleine Blüten auf den Speisen sorgen für einen interessanten Blickfang. Selbstverständlich spielt die Ausleuchtung eine wichtige Rolle.

Sorgen Sie für möglichst weiches Licht mithilfe eines Lichtformers. Harte Schlagschatten sollten Sie vermeiden. Generell können Sie für solche Aufnahmen sowohl Kunstlicht als auch Tageslicht verwenden. Teilweise fallen diese Aufnahmen schon in den Makro-Bereich, zumindest dann, wenn es sich um kleine Portionen handelt. Für eine schattenfreie Ausleuchtung kann hier ein Ringblitz gute Dienste leisten. Selbstverständlich darf auch bei diesen Aufnahmen ein Stativ nicht fehlen.

Objektiv und Aufnahmeabstand bei der Food-Fotografie

Bei kleinen Portionen sollten Sie entweder einen hellen oder dunklen Hintergrund wählen. Sie können dabei sogar einen Teller weglassen und die Speisen direkt auf einer schwarzen Schieferplatte servieren. Bei künstlicher, seitlicher Beleuchtung eignen sich Softboxen am besten, um ein weiches Licht zu erhalten. Mit einer Spiegelreflex- oder Systemkamera eignen sich Festbrennweiten oder ein 18-105 mm Zoom am besten. Dabei können Sie leichte Unschärfen im Hintergrund erzeugen. Der Aufnahmeabstand sollte zirka 30 bis 60 cm betragen. Wichtig ist auch die Perspektive, die sich je nach Gericht ändert. Eine Suppe sollten Sie direkt von oben fotografieren, ein Fleischgericht schräg von vorne. So kommen alle wichtigen Details mit aufs Foto.

Food-Fotografie ohne Hintergrund

Für die Produktfotografie kann es manchmal hilfreich sein, einen absolut neutralen oder einfarbigen Hintergrund zu wählen. In diesem Fall ist es unabdingbar, mithilfe eines Bildbearbeitungsprogramms die Speisen freizustellen. Mitunter kann dies recht kompliziert werden. Sollten Sie selber Schwierigkeiten mit einer solchen Nachbearbeitung haben, können Sie auch einen professionellen Freistell-Service damit beauftragen.

Perfekten Schatten beim Fotografieren

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Eigentlich stellt ein Schattenwurf in der Fotografie meistens ein störendes Element dar und sollte vermieden werden. Dennoch gibt es interessanten Anwendungen, bei denen ein realistischer Schattenwurf sehr ansprechend aussehen kann. Die natürliche Wirkung des Schattens kann weich sein oder sich als harter Schlagschatten präsentieren. Teilweise kann es sich aber auch um einen eingefärbten Schatten handeln. All diese Kriterien sind für ein erfolgreiches Composing hilfreich. In vielen Fällen soll zum Beispiel ein schattenbehaftetes Foto in ein anderes Foto hineinkopiert werden.

Die Voranalyse eines Fotos

Im ersten Schritt muss das Ausgangsfoto in allen Einzelheiten betrachtet werden. Hier spielt die gesamte Lichtsituation eine wichtige Rolle. Bei Sonnenlicht ist zu beachten, wie hoch diese steht und welche Lichtstimmung diese dem Foto gibt. Ebenso muss berücksichtigt werden, von wo das Licht kommt und wie lang mögliche Schatten ausfallen. Gleichzeitig müssen auf dem Foto die verschiedenen Schärfe-Ebenen festgelegt werden. Dabei stellt sich die Frage, ob der Hintergrund scharf abgebildet ist, die Mitte oder der Vordergrund. Dies ist besonders wichtig, wenn einer dieser Bildbereich in ein anderes Foto eingefügt werden soll.

Probleme des Schattenwurfs meistern

In der Werbefotografie müssen häufig verschiedene Bildbereiche aus Einzelfotos zusammengefügt werden. So kann es durchaus vorkommen, dass auf dem einzufügenden Bild das abgelichtete Motiv einen Schatten besitzt, welcher von der falschen Seite kommt. In diesem Fall muss das Motiv zuerst ausgeschnitten, also freigestellt und danach gespiegelt werden. Beim Freistellen ist auf eine weiche Auswahlkante zu achten, da ansonsten schnell festgestellt wird, dass das Motiv eigentlich nicht zum Hauptbild gehört.

Schatten selbst herstellen

Teilweise soll das ausgeschnittene Motiv aber nicht gespiegelt werden, so dass der Schlagschatten selbst erzeugt werden muss. Relativ einfach ist es, wenn der Schatten direkt nach unten fallen soll, also die Sonne im Hintergrund steht. Dann muss das zu kopierende Motiv einfach vertikal nach unten gespiegelt werden. Dabei steht die Spiegelung unterhalb des Motivs auf dem Kopf. Diese wird nun schwarz eingefärbt und schrittweise von schwarz nach transparent eingefärbt. Wichtig zu wissen ist, dass der Kernschatten in unmittelbarer Nähe des Motivs dunkler ist, als der auslaufende Schatten. Dieses Ergebnis kann mit einer perspektivischen Verzerrung auch in andere Richtungen gelenkt werden, falls die Lichteinstrahlung von der Seite kommt.

Das Motiv im Hauptfoto einfügen

Mit einem Bildbearbeitungsprogramm kann das erstellte Schattenmotiv in das eigentliche Foto eingefügt werden. Verständlicherweise muss hierbei noch die richtige Größe angepasst werden, damit es zur dargestellten Umgebung passt. Mit den vorgenannten Techniken können schattenbehaftete Motive auf relativ einfache Weise verändert und in bestehende Szenarien eingefügt werden. Nicht jeder ist mit dieser Form der Bildbearbeitung bewandert, so dass es hier auch genügend Anbieter gibt, die diese Arbeiten erledigen. Diese Servicedienstleistungen sind zum Beispiel bei freistellen.de erhältlich. Vorteilhaft ist, dass die Nutzer sich bei der Erstellung von eCommerce- und Werbeaufnahmen nur auf das Wesentlichste konzentrieren müssen und von der aufwändigen Bildbearbeitung entlastet werden.

Perfekte Bilder in der Automobilbranche

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Aufnahmen von Kraftfahrzeugen spielen in der Produktfotografie eine wichtige Rolle. Im Gegensatz zu den meisten Produktfotos handelt es sich in der Automobilbranche um sehr große Motive, die bildfüllend professionell in Szene gesetzt werden müssen. Mit diesen Aufnahmen soll der Betrachter beeindruckt werden. So verkörpert ein gut ausgeleuchteter Sportwagen Kraft und Eleganz, wenn dabei Lackierung und Scheiben leicht spiegelnd und hochglänzend abgebildet werden.

Das Auto optimal fotografieren

Fahrzeuge werden zum einmaligen Eyecatcher, wenn diese in einem bestimmten Winkel schräg von vorne fotografiert werden. Auf diese Weise erhält der Betrachter nicht nur einen Überblick über eine wuchtige und formschöne Fahrzeugfront, sondern kann sich auch einen Eindruck von der Fahrzeugseite verschaffen. Idealerweise wird diese Art der Fotografie auch noch einmal von hinten durchgeführt, so dass mit zwei Fotos ein kompletter Rundumblick eines Kraftfahrzeugs gewährleistet wird.

Autobilder stellen eine besondere Form der Fotografie dar. In den meisten Fällen werden hochwertige Autobilder für ein Verkaufsportal benötigt. Je besser das Fahrzeug abgelichtet und in Szene gesetzt wird, desto höher ist seine Verkaufschance zu einem attraktiven Preis. Hierbei werden nicht nur private Online-Verkäufer angesprochen, sondern auch die gesamte Autoindustrie sowie deren Händler, die ihre Neufahrzeuge katalogmäßig vorstellen möchten. Aber nicht nur für Online-Verkaufsportale können professionelle Autobilder genutzt werden. Im Internet gibt es viele Auto-Clubs, die sich auf bestimmte Marken spezialisiert haben. Hier werden zu diesen Fahrzeugen Beschreibungen und Erfahrungen geliefert, die mit unverwechselbaren Fotos bereichert werden können. Auch Autosammler möchten auf ihren Seiten ihre Lieblinge perfekt darstellen.

Auf den Hintergrund kommt es an

Diejenigen, die ihr Fahrzeug zum Beispiel gewinnbringend veräußern möchten, legen großen Wert auf ausgezeichnete Fotos. Leider können hierbei unruhige Hintergründe vom eigentlichen Motiv ablenken. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, das Fahrzeug vom Hintergrund zu trennen und mit einem neutralen oder ruhigen Hintergrund zu versehen. Hier kommt wieder der Einsatz einer Bildbearbeitungssoftware ins Spiel. Es reicht meistens aber nicht alleine aus, ein Auto lediglich vom Hintergrund freizustellen. So müssen auch bestimmte Lichtspiegelungen auf dem Lack korrigiert werden. In den Fensterscheiben sollten sich nach Möglichkeit keine störenden Reflexionen befinden. Ebenso darf ein passender Fahrzeugschatten unter dem Auto nicht vergessen werden.

In vielen Fällen wird komplett auf einen natürlichen Hintergrund verzichtet. Stattdessen bleibt der Hintergrund weiß oder wird in einer anderen Farbe leicht fließend eingefärbt. Diese Form wird häufig in den Hochglanzprospekten von Autohäusern verwendet. Aber auch auf professionellen Webseiten von Automarken kann dieses Phänomen entdeckt werden.

Nicht jeder ist jedoch in der Lage, diese Art von Autodarstellungen selbst zu verwirklichen. Insoweit bietet sich ein professioneller Bildbearbeitungsservice an. Dieser benötigt in aller Regel lediglich die Originalaufnahmen des Fahrzeuges und bei Bedarf auch einen gewünschten Hintergrund. Jedoch ist der Hintergrund nicht zwingend notwendig, da dieser vom Dienstleister auch selbst erstellt werden kann. Ein Beispiel ist der Anbieter freistellen.de. Hier werden die Fahrzeuge professionell freigestellt, mit einem passenden Schlagschatten versehen und bei Bedarf auch die Fensterscheiben freigestellt. Störende und unruhige Hintergründe gehören somit der Vergangenheit an. Mit diesen Fotos kann sich der Verkäufer gut von den übrigen Anbietern abheben. Auf Wunsch kann auf jedem Foto noch ein individuelles Verkäufer-Logo eingepflegt werden. Dies sorgt im Netz für einen hohen Wiedererkennungswert.

Hintergrund bei Gegenlichtaufnahmen

Hintergrund bei Gegenlichtaufnahmen

Eigentlich sind Gegenlichtaufnahmen in der Fotografie ein Tabuthema. Hierbei werden Aufnahmen direkt in Lichtrichtung gemacht, wobei sich das eigentlich zu fotografierende Motiv im Vordergrund im Schatten befindet. Ohne eine zusätzliche Beleuchtung, wie zum Beispiel durch einen Blitz, können Einzelheiten nicht erkannt werden. Viele kennen diesen Effekt, wenn an einem wunderschönen Sandstrand Personen mit dem Rücken zur Sonne hin fotografiert werden sollen. Die Gesichter sowie die komplette Ansicht dieser Personen liegen im tiefsten Schatten. Häufig ist in diesem Fall auch von Silhouetten mit scherenschnittartiger Wirkung die Rede.

Gegenlichtaufnahmen können aber auch für interessante Effekte sorgen

Bei Gegenlichtaufnahmen werfen die Konturen ihren Schatten in Richtung des Fotografen. Bei diesen hohen Kontrastunterschieden treten die Farben in den Hintergrund. Interessant ist jedoch, dass an den Rändern der Motive dabei wunderschöne Lichtsäume entstehen. Bei einer Porträtaufnahme bei Gegenlicht kann sich auf diese Weise ein Lichtsaum an den Haaren ergeben.

Leider ist die richtige Belichtung bei Gegenlicht nur schwer zu ermitteln. Des Weiteren gelangt häufig unerwünschtes Streulicht in das Objektiv. Darüber hinaus muss auch mit unerwünschten Blendenreflexen gerechnet werden, die später auf dem Bild zu sehen sind. Diese können eckig oder rund auftreten.

Hilfsmittel bei Gegenlichtaufnahmen

Mit einer Belichtungsreihe wird eine größere Auswahl an unterschiedlichen Belichtungen erreicht. Um die scharfen Umrisse etwas abzumildern, ist es ratsam, den Belichtungsmesser auf die hellen Flächen des Motivs auszurichten. Besonders hilfreich ist eine Streulichtblende, die direkt vorne auf das Objektiv gesetzt wird. Damit werden evtl. Blendenflecken vermieden.

Maximaler Kontrast mit schwarzem Hintergrund bei Gegenlichtaufnahmen

Ein starker Kontrast wirkt plakativ und kann wesentliche Bildmotive in den Vordergrund rücken. Einen maximalen Kontrast erhält man mit einem schwarzen Hintergrund. Dies soll an einem Beispiel erläutert werden. Es sollen Blumen auf einer Wiese bei Gegenlicht gemacht werden. Hierbei muss eine Perspektive gewählt werden, bei der der Hintergrund der Blumen im Schatten liegt. Dies kann zum Beispiel durch eine Baumreihe oder dichte Büsche realisiert werden. Die Blumen selbst liegen jedoch im grellen Sonnenschein. Licht und Schatten wechseln sich hierbei ab.

Nun wird die Belichtung auf die hellen Bereiche des Motivs ausgerichtet. Idealerweise wird hierbei eine manuelle Belichtungsmessung vorgenommen, da die Automatik der Kamera hier meist zu anderen Ergebnissen führt. Manchmal reicht auch schon eine Belichtungskorrektur um ein oder zwei Stufen. Eine gute Kontrolle bietet die in vielen Kameras integrierte Histogramm- oder Überbelichtungswarnung. Keinesfalls darf nun der Blitz verwendet werden. Bei Automatikkameras muss dieser abgeschaltet werden.

Im Ergebnis wird der komplette Hintergrund nahezu schwarz dargestellt. Lediglich die von der Sonne beschienenen Blüten, Halme und Stängel werden überbelichtet als Silhouette dargestellt. Nicht immer müssen diese Motive auch farbig dargestellt sein. Es reicht vollkommen aus, die Umrisse genau zu erkennen. Entsprechend der Tiefenschärfe können im Hintergrund befindliche Blumen etwas unscharf dargestellt sein.

Ist der von der Sonne beleuchtete Vordergrund besonders bildfüllend, dann gelingen auch Aufnahmen ohne zusätzliche Belichtungskorrektur. Es ist ratsam, mehrere Bildserien anzufertigen, um später die besten Ergebnisse herauszusuchen.

Interessant ist, dass durch den fast vollständig schwarzen Hintergrund das Motiv sehr gut freigestellt werden kann. Auf diese Weise lässt es sich als Silhouette bei Bedarf auch für andere Fotomontagen verwenden. Wer hier Schwierigkeiten hat, kann problemlos auch den professionellen Freistellservice unter freistellen.de verwenden.

 

Foto: fotolia/shutterstock