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Bildbearbeitung

Lohnt sich das Outsourcen der Produktfotografie?

professionelle Produktfotografie erkennen

Es steht außer Frage, dass Produktbilder für den Online-Handel essentiell sind. Umfangreiche und detaillierte Darstellungen sind ein Muss! Es besteht teilweise der Glaube, dass gute Produktbeschreibungen ausreichend sind. Aber hier gilt eine ganz einfache Regel: Das menschliche Gehirn erfasst Bilder schneller als Texte, zudem werden durch Bilder Emotionen ausgelöst. Ist der Text lückenlos, das Bild jedoch eher mangelhaft, wird das Produkt direkt negativ bewertet. Und diese Bewertung wirkt sich wiederum auf die Kaufentscheidung aus.

Nun gibt es verschiedene Möglichkeiten Produktbilder herzustellen. Die Eigenproduktion macht nur Sinn, wenn man selbst Erfahrung in der Fotografie, eine geeignete Ausstattung und das nötige Knowhow im Bereich Bildbearbeitung mitbringt. Ansonsten entpuppt sich die Herstellung eher als Kostenmaschine und Zeitschlucker. Für einige Online-Händler gibt es die Möglichkeit die Fotos für Ihren Shop direkt vom Hersteller zu erhalten. Das wäre wahrscheinlich die einfachste und günstigste Lösung wobei nicht für jedes Produkt Bilder existieren. Allerdings gibt es keinen Spielraum um seine Individualität darzustellen. Hier muss man abwägen, welches Ziel man mit seinem Shop und seinen Produkten verfolgt.

Bislang hält sich das Gerücht, dass das Auslagern der Produktfotografie höchst kostenintensiv ist. Es gibt mittlerweile einige Fotografen mit professioneller Ausstattung, die sich auf die Herstellung von Produktfotos spezialisiert haben. Auch die Nachbearbeitung kann direkt vorgenommen werden oder von Bildbearbeitung-Dienstleistern extern beauftragt werden. Die Ergebnisse sind im Vergleich zu der Eigenproduktion in den meisten Fällen hochwertiger. Selbst aufwendigere Fotos sind aufgrund der großen Erfahrung und dem vorhandenen Equipment problemlos erstellbar. Der Online-Händler hat keinen Aufwand, spart Zeit und wichtige Ressourcen. Bei einem Preis ab 6,00 € inklusive Bildbearbeitung ist der Einsatz eines Profifotografen nicht nur preiswert, sondern ebenso lohnenswert!

Vor- und Nachteile für Produktfotografie aus eigener und fremder Produktion im Überblick

Eigenfotografie

  • Kostengünstig
  • Flexibel
  • Reaktionsschnell
  • Genaue Umsetzbarkeit
  • Einmalige Ausgaben
  • Einarbeitung notwendig
  • Hohe Equipment-Kosten
  • Zeitaufwendig
  • Qualitativ meist nicht mit professionellen Aufnahmen vergleichbar

Profifotografie/Dienstleister

  • Hohe Qualität
  • Viel Erfahrung
  • Merkmale standardisierbar
  • Umsetzung aufwendiger Fotos
  • Kein Aufwand für Auftraggeber
  • Zeitersparnis = Kostenersparnis
  • Versand
  • Zeitplanung notwendig
  • Wenig flexibel

Herstellerfotos

  • Hohe Qualität
  • evtl. kostenlos
  • Kein Arbeitsaufwand
  • Keine Equipmentkosten
  • Kein Alleinstellungsmerkmal
  • Keine Corporate-Identity einsetzbar
  • evtl. Copyright-Probleme
  • keine Individualisierbarkeit möglich
  • Sonderwünsche können nicht umgesetzt werden

Die Vorteile vom Fotografieren im RAW-Format

RAW-Format Produktfoto Technik Kamera

Viele Digitalkameras bieten die Möglichkeit, Fotos im RAW-Format zu fotografieren. Hierbei handelt es sich um ein spezielles Dateiformat, welches umgangssprachlich auch als digitales Negativ bezeichnet wird. Die vom Objektiv der Kamera aufgenommenen Licht- und Farbwerte werden ohne interne Nachbearbeitung oder Veränderung im Rohzustand abgespeichert.

Das RAW-Format muss erst noch bearbeitet werden

Viel können Fotografen mit einer Datei im RAW-Format zunächst nicht anfangen. Diese Datei besteht aus Farb- und Helligkeitsinformationen zu jedem einzelnen Pixel. Es werden auch nur wenige Kamerainformationen abgespeichert. Erst mithilfe eines Konverters werden aus RAW-Dateien echte Fotografien.

Normalerweise werden Fotos im JPG-Format auf der Speicherkarte einer Kamera abgelegt. Diese Bilder sind auf einem angeschlossenen Monitor sofort sichtbar. Die Kamera erstellt aus den abfotografierten Farb- und Helligkeitswerten ein fertiges Foto. Anders sieht dies beim RAW-Format aus. Hier können nachträglich noch individuelle Veränderungen für eine Bildverbesserung vorgenommen werden. Ähnlich einem echten Negativ lassen sich aus diesen Fotos alle Feinheiten noch besser herausholen als bei einem JPG-Foto.

Nicht unerwähnt bleiben soll, dass bei jeder Veränderung einer JPG-Datei etliche Pixelinformationen verloren gehen. Bei jeder Bildbearbeitung gehen dann wichtige Details verloren.

Wesentlich flexibler ist die Entwicklung von RAW-Dateien. Auch wenn diese Dateien auf der Speicherkarte sehr groß werden können, stehen hierbei alle Optionen offen, um Farbtemperaturen, Helligkeit und Kontrast sowie einen besseren Dynamikumfang daraus zu gewinnen.

Ein kleiner Vergleich zeigt, dass zum Beispiel eine 12 Bit RAW-Datei pro Kanal 4.096 Helligkeitsstufen bietet, während eine 8 Bit JPG-Datei lediglich 256 Helligkeitsstufen je Kanal erreicht.

Mit RAW erhalten Fotografen auch in Extremsituationen perfekte Aufnahmen. Gerade bei schwierigen Lichtverhältnissen oder bei den beliebten Low-Key- bzw. High-Key-Bildern ist hier ein deutlicher Unterschied festzustellen.

RAW und JPG gleichzeitig nutzen

Interessant ist, dass einige Kameras die Möglichkeit bieten, gleichzeitig sowohl RAW-Dateien als auch JPG-Dateien zu produzieren. Hier kommt die Digitalkamera in Bezug auf Verarbeitungsgeschwindigkeit schnell an ihre Grenzen. Immerhin müssen zwei Dateien für ein Foto erstellt werden. Der hohe Speicherplatzbedarf darf bei dieser Vorgehensweise nicht unterschätzt werden. Jedoch hat diese Vorgehensweise auch Vorteile, da zumindest sofort ein sichtbares Bild verfügbar ist.

Beste Ergebnisse werden mit Konvertern einer Bildbearbeitung erzielt

Natürlich können auch Produktaufnahmen im RAW-Format fotografiert werden. Hiervon sollten Fotografen ausgiebig Gebrauch machen, wenn die eigene Kamera dieses Format unterstützt. Im Handel gibt es zahlreiche Software, die viele Konvertierungsaufgaben schon automatisch übernehmen.

Wer jedoch erstklassige Ergebnisse erzielen möchte, sollte sich eingehend mit dieser Materie beschäftigen. Leider haben Fotografen und Shopbetreiber wichtigere Dinge im Auge, als sich stundenlang um das digitale Entwickeln von RAW-Fotos zu kümmern. Schließlich muss der eigene Shopbetrieb laufen.

Hilfe finden Fotografen für Ihre Produktaufnahmen bei einem Bildbearbeitungsservice.

Aufgrund der zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten, die Bildbearbeitungsprogramme für RAW-Aufnahmen bieten, können Produktfotografen schnell an ihre Grenzen gelangen. Diese wertvolle Zeit kann wiederum in weitere interessante Fotoprojekte gesteckt werden.

Es lohnt sich aus zeitlichen und auch aus finanziellen Aspekten, hochwertige Produktfotos aus RAW-Dateien mithilfe eines Bildbearbeitungsservices editieren zu lassen. Ein Beispiel stellt der Anbieter 3W FREISTELLEN (freistellen.de) dar. Die speziell ausgebildeten Mitarbeiter sind in der Bedienung professioneller Bildbearbeitungssoftware geschult. Diesen fällt es wesentlich leichter, eine große Menge an RAW-Dateien in das gewünschte JPG-Format zu konvertieren und dabei die bestmögliche Qualität herauszuholen. So werden Produktaufnahmen für den Onlineshop noch brillanter und aussagekräftiger.

Tipps vom Profi: wie Glas richtig fotografiert wird

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In der Produktfotografie müssen häufig gefüllte oder leere Gläser fotografiert werden. Auf Werbeplakaten sind zum Beispiel schräg gekippte Weingläser mit Rotwein zu sehen oder wunderbar gemixte Cocktails mit ihren bunten Zutaten. Andererseits gibt es auch Produktfotos, in denen Gläserserien verkauft werden sollen. Diese sollten demnach nicht mit einer Flüssigkeit gefüllt sein.

Problematisch ist in diesem Zusammenhang, dass Gläser durchsichtig sind und Licht nicht immer wie gewünscht reflektieren. Dies stellt eine besondere Herausforderung an den Fotografen.

Das Reflexionslicht des Glases nutzen

Ein leeres Weinglas erzeugt ein sichtbares Reflexionslicht, wenn es angestrahlt wird. Zu diesem Zweck wird es auf eine Hohlkehle gestellt und von oben angestrahlt. Der Hintergrund wird zunächst grau dargestellt.

Im Ergebnis präsentiert sich das Glas mit seinen Konturen, wobei im Bereich des verstärkten Fußes eine helle Reflexion erkennbar wird. Man spricht in diesem Fall auch von einem Lupeneffekt. Dennoch ist der obere Glaskörper wenig spektakulär und sieht eher langweilig und eintönig aus. Auf einem solchen Bild ist das Glas gerade noch als solches zu erkennen.

Was bedeutet ein gesteuertes Reflexlicht?

Mit einem zusätzlichen Flächenlicht und einer gleichmäßig ausgeleuchteten Plexiglasplatte können wir auf der Glasoberfläche eine helle Reflexion erzeugen. In diesem Fall wird die Plexiglasscheibe links oder rechts des Glases in unmittelbarer Nähe aufgebaut. Die Reflexion erscheint dann auf einer Außenseite des Glases und auf der gegenüberliegenden Innenseite.

Notfalls gelingt dieser Effekt auch mit einem kleinen Seitenstrahler. Vor diesen wird eine Lage Transparentpapier, notfalls auch Butterbrotpapier gespannt und möglichst nahe an das Glas herangebracht. Auf diese Weise wird ebenfalls ein Flächenlicht erzeugt, welches auf der Glasoberfläche und im Inneren für eine Reflexion sorgt.

Wichtig sind auch die Lichtkanten

Nachdem das Glas durch die gesteuerte Reflexion insgesamt deutlich heller geworden ist und eine schöne Kontrastreflexion aufweist, fehlen noch die Lichtkanten. Hierbei soll die Umrahmung des Glases in einem besonders hellen Lichtstreifen erscheinen.

Am einfachsten ist es, sich Spiegelfolie zu besorgen und diese auf schmale Pappstreifen zu kleben. Spiegelfolie oder Spiegelpappe gibt es schon preisgünstig im Fachhandel oder in den Bastelgeschäften. Mit einem kleinen Aufsteller werden diese Minispiegel rechts und links neben das Glas gestellt.

Die Spiegel werden von seitlichen Strahlern beleuchtet und leiten dieses Licht an die Glasoberfläche weiter. Dabei müssen die Spiegel so verstellt werden, dass das Licht sich genau in den seitlichen Glaskanten wiederspiegelt. Verständlicherweise nimmt die Feineinstellung die meiste Zeit ein. Das beste Ergebnis gelingt nur durch ständiges Versuchen.

Im Ergebnis wird das Glas so dargestellt, dass sich auf der bauchigen Vorderseite und in der gegenüberliegenden Innenseite des Glases eine breite Lichtreflexion befindet. Darüber hinaus sind auch die Ränder des Glases deutlich erkennbar und erstrahlen in einem hellen Lichtstreifen.

Die vorgenannten Beleuchtungstechniken funktionieren übrigens auch mit gefüllten Gläsern.

Diese Fotografien von leeren oder gefüllten Gläsern können in der Produktfotografie vielfältig eingesetzt werden. Dank der guten Lichtkanten, kann ein solches Glas auch vom Hintergrund freigestellt werden. Es muss lediglich darauf geachtet werden, dass der durchscheinende Hintergrund des Glases später nach einer Bildbearbeitung farblich angepasst wird.

Wem diese Bildbearbeitung Schwierigkeiten bereitet, kann sich durchaus auch an einen Freistellservice, wie zum Beispiel freistellen.de wenden.

Perfekten Schatten beim Fotografieren

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Eigentlich stellt ein Schattenwurf in der Fotografie meistens ein störendes Element dar und sollte vermieden werden. Dennoch gibt es interessanten Anwendungen, bei denen ein realistischer Schattenwurf sehr ansprechend aussehen kann. Die natürliche Wirkung des Schattens kann weich sein oder sich als harter Schlagschatten präsentieren. Teilweise kann es sich aber auch um einen eingefärbten Schatten handeln. All diese Kriterien sind für ein erfolgreiches Composing hilfreich. In vielen Fällen soll zum Beispiel ein schattenbehaftetes Foto in ein anderes Foto hineinkopiert werden.

Die Voranalyse eines Fotos

Im ersten Schritt muss das Ausgangsfoto in allen Einzelheiten betrachtet werden. Hier spielt die gesamte Lichtsituation eine wichtige Rolle. Bei Sonnenlicht ist zu beachten, wie hoch diese steht und welche Lichtstimmung diese dem Foto gibt. Ebenso muss berücksichtigt werden, von wo das Licht kommt und wie lang mögliche Schatten ausfallen. Gleichzeitig müssen auf dem Foto die verschiedenen Schärfe-Ebenen festgelegt werden. Dabei stellt sich die Frage, ob der Hintergrund scharf abgebildet ist, die Mitte oder der Vordergrund. Dies ist besonders wichtig, wenn einer dieser Bildbereich in ein anderes Foto eingefügt werden soll.

Probleme des Schattenwurfs meistern

In der Werbefotografie müssen häufig verschiedene Bildbereiche aus Einzelfotos zusammengefügt werden. So kann es durchaus vorkommen, dass auf dem einzufügenden Bild das abgelichtete Motiv einen Schatten besitzt, welcher von der falschen Seite kommt. In diesem Fall muss das Motiv zuerst ausgeschnitten, also freigestellt und danach gespiegelt werden. Beim Freistellen ist auf eine weiche Auswahlkante zu achten, da ansonsten schnell festgestellt wird, dass das Motiv eigentlich nicht zum Hauptbild gehört.

Schatten selbst herstellen

Teilweise soll das ausgeschnittene Motiv aber nicht gespiegelt werden, so dass der Schlagschatten selbst erzeugt werden muss. Relativ einfach ist es, wenn der Schatten direkt nach unten fallen soll, also die Sonne im Hintergrund steht. Dann muss das zu kopierende Motiv einfach vertikal nach unten gespiegelt werden. Dabei steht die Spiegelung unterhalb des Motivs auf dem Kopf. Diese wird nun schwarz eingefärbt und schrittweise von schwarz nach transparent eingefärbt. Wichtig zu wissen ist, dass der Kernschatten in unmittelbarer Nähe des Motivs dunkler ist, als der auslaufende Schatten. Dieses Ergebnis kann mit einer perspektivischen Verzerrung auch in andere Richtungen gelenkt werden, falls die Lichteinstrahlung von der Seite kommt.

Das Motiv im Hauptfoto einfügen

Mit einem Bildbearbeitungsprogramm kann das erstellte Schattenmotiv in das eigentliche Foto eingefügt werden. Verständlicherweise muss hierbei noch die richtige Größe angepasst werden, damit es zur dargestellten Umgebung passt. Mit den vorgenannten Techniken können schattenbehaftete Motive auf relativ einfache Weise verändert und in bestehende Szenarien eingefügt werden. Nicht jeder ist mit dieser Form der Bildbearbeitung bewandert, so dass es hier auch genügend Anbieter gibt, die diese Arbeiten erledigen. Diese Servicedienstleistungen sind zum Beispiel bei freistellen.de erhältlich. Vorteilhaft ist, dass die Nutzer sich bei der Erstellung von eCommerce- und Werbeaufnahmen nur auf das Wesentlichste konzentrieren müssen und von der aufwändigen Bildbearbeitung entlastet werden.

Perfekte Bilder in der Automobilbranche

3W FOTO Automobilbranche Fahrzeuge freistellen Produktfotografie

Aufnahmen von Kraftfahrzeugen spielen in der Produktfotografie eine wichtige Rolle. Im Gegensatz zu den meisten Produktfotos handelt es sich in der Automobilbranche um sehr große Motive, die bildfüllend professionell in Szene gesetzt werden müssen. Mit diesen Aufnahmen soll der Betrachter beeindruckt werden. So verkörpert ein gut ausgeleuchteter Sportwagen Kraft und Eleganz, wenn dabei Lackierung und Scheiben leicht spiegelnd und hochglänzend abgebildet werden.

Das Auto optimal fotografieren

Fahrzeuge werden zum einmaligen Eyecatcher, wenn diese in einem bestimmten Winkel schräg von vorne fotografiert werden. Auf diese Weise erhält der Betrachter nicht nur einen Überblick über eine wuchtige und formschöne Fahrzeugfront, sondern kann sich auch einen Eindruck von der Fahrzeugseite verschaffen. Idealerweise wird diese Art der Fotografie auch noch einmal von hinten durchgeführt, so dass mit zwei Fotos ein kompletter Rundumblick eines Kraftfahrzeugs gewährleistet wird.

Autobilder stellen eine besondere Form der Fotografie dar. In den meisten Fällen werden hochwertige Autobilder für ein Verkaufsportal benötigt. Je besser das Fahrzeug abgelichtet und in Szene gesetzt wird, desto höher ist seine Verkaufschance zu einem attraktiven Preis. Hierbei werden nicht nur private Online-Verkäufer angesprochen, sondern auch die gesamte Autoindustrie sowie deren Händler, die ihre Neufahrzeuge katalogmäßig vorstellen möchten. Aber nicht nur für Online-Verkaufsportale können professionelle Autobilder genutzt werden. Im Internet gibt es viele Auto-Clubs, die sich auf bestimmte Marken spezialisiert haben. Hier werden zu diesen Fahrzeugen Beschreibungen und Erfahrungen geliefert, die mit unverwechselbaren Fotos bereichert werden können. Auch Autosammler möchten auf ihren Seiten ihre Lieblinge perfekt darstellen.

Auf den Hintergrund kommt es an

Diejenigen, die ihr Fahrzeug zum Beispiel gewinnbringend veräußern möchten, legen großen Wert auf ausgezeichnete Fotos. Leider können hierbei unruhige Hintergründe vom eigentlichen Motiv ablenken. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, das Fahrzeug vom Hintergrund zu trennen und mit einem neutralen oder ruhigen Hintergrund zu versehen. Hier kommt wieder der Einsatz einer Bildbearbeitungssoftware ins Spiel. Es reicht meistens aber nicht alleine aus, ein Auto lediglich vom Hintergrund freizustellen. So müssen auch bestimmte Lichtspiegelungen auf dem Lack korrigiert werden. In den Fensterscheiben sollten sich nach Möglichkeit keine störenden Reflexionen befinden. Ebenso darf ein passender Fahrzeugschatten unter dem Auto nicht vergessen werden.

In vielen Fällen wird komplett auf einen natürlichen Hintergrund verzichtet. Stattdessen bleibt der Hintergrund weiß oder wird in einer anderen Farbe leicht fließend eingefärbt. Diese Form wird häufig in den Hochglanzprospekten von Autohäusern verwendet. Aber auch auf professionellen Webseiten von Automarken kann dieses Phänomen entdeckt werden.

Nicht jeder ist jedoch in der Lage, diese Art von Autodarstellungen selbst zu verwirklichen. Insoweit bietet sich ein professioneller Bildbearbeitungsservice an. Dieser benötigt in aller Regel lediglich die Originalaufnahmen des Fahrzeuges und bei Bedarf auch einen gewünschten Hintergrund. Jedoch ist der Hintergrund nicht zwingend notwendig, da dieser vom Dienstleister auch selbst erstellt werden kann. Ein Beispiel ist der Anbieter freistellen.de. Hier werden die Fahrzeuge professionell freigestellt, mit einem passenden Schlagschatten versehen und bei Bedarf auch die Fensterscheiben freigestellt. Störende und unruhige Hintergründe gehören somit der Vergangenheit an. Mit diesen Fotos kann sich der Verkäufer gut von den übrigen Anbietern abheben. Auf Wunsch kann auf jedem Foto noch ein individuelles Verkäufer-Logo eingepflegt werden. Dies sorgt im Netz für einen hohen Wiedererkennungswert.

Der Weißabgleich bei Nachtaufnahmen

Weißabgleich Nachtaufnahme

Besonders eindrucksvoll sind professionelle Nachtaufnahmen mit angestrahlten Motiven. Hier gibt es zahlreiche reizvolle Fotomotive, wie zum Beispiel Kirchen, eine bunt beleuchtete Reklametafel, Brücken, angestrahlte Denkmäler, aber auch Portraitaufnahmen. Selbst ein Wald im Mondlicht stellt ein tolles Motiv dar. Fotografen sollten jedoch nicht einfach mit Ihrer Kamera im Dunkeln losknipsen, sondern sich zuvor mit den Einstellungen vertraut machen.

Den Weißabgleich richtig korrigieren

Besonders schöne Nachtaufnahmen gelingen in aller Regel erst dann, wenn auch der Weißabgleich an der Kamera richtig eingestellt wurde. Viele Kameras sind mit einer Automatik ausgestattet, die versucht, den Weißabgleich so gut wie möglich einzustellen. Tauchen im Bildmotiv nach Sonnenuntergang jedoch mehrere künstliche Lichtquellen auf, schafft die Kameraautomatik diese Aufgabe nicht mehr.

Viele Fotografen setzen auf den RAW-Modus, um den Weißabgleich und die Farbtemperatur mit einem Bildbearbeitungsprogramm nachträglich zu verändern. Viele Anwender sind aber in der Bedienung dieser Software nicht so bewandert, dass hieraus ein optimales Ergebnis erzielt wird. Insoweit ist es wesentlich besser, die Kamera manuell vor der Aufnahme einzustellen.

Für jedes Motiv und jede Situation gibt es andere Einstellungen. Beispielsweise können Fotografen mit verschiedenen Farbtemperaturen unterschiedliche Fotoeffekte hervorrufen. Wer in seinem Foto kühlere Farbtöne hervortreten lassen möchte, der sollte einen niedrigen Wert um etwa 3.000 Kelvin bevorzugen. Sollen dagegen wärmere Farbtemperaturen dargestellt werden, werden schon 6.000 bis 8.000 Kelvin benötigt. Hobbyfotografen sollten bei Nachtaufnahmen ruhig mit den unterschiedlichsten Werten experimentieren und sich vom jeweiligen Ergebnis überraschen lassen. Hiervon kann man nur lernen.

Der Weißabgleich gibt vor, welche Farbe als absolutes Weiß oder besser noch als 18%iges neutrales Grau dargestellt wird. Die Kamera versucht, sich an die Farbtemperatur des Lichtes anzupassen. Wie zuvor dargestellt, wird zwischen kaltem und warmem Licht unterschieden. Leuchtstoffröhren geben ein Licht von etwa 4.000 Kelvin ab, Glühbirnen dagegen nur 3.200 Kelvin. Im Schatten erreicht man zirka 7.000 Kelvin. Bei einem automatischen Weißabgleich versucht die Kamera, helle Flächen als Weiß darzustellen und richtet gleichzeitig alle übrigen Farben danach aus. Leider kann es hierbei häufig zu Farbverfälschungen kommen.

Der manuelle Weißabgleich

Wichtigste Voraussetzung ist, dass die verwendete Kamera einen manuellen Weißabgleich zulässt. Viele Einsteigerkameras verfügen bereits über diesen Modus. Um diese Einstellungen vorzunehmen, wird entweder ein weißes Blatt Papier oder noch besser ein Fotokarton mit 18%iger Grautönung benötigt. Nun wird das Blatt Papier oder die Graukarte genau mit dem Licht fotografiert, welches später auch das zu fotografierende Motiv haben soll.

Dabei wird die Fotokarte als Referenz für den Weißabgleich der Kamera verwendet. Die genauen Einstellungen sind von Kamera zu Kamera unterschiedlich und werden ausführlich im jeweiligen Benutzerhandbuch erläutert. Wichtig ist, dass das Blatt Papier oder die Graukarte hinterher als absolut weiß zu erkennen ist. Zu bedenken ist jedoch, dass bei einer veränderten Lichtsituation gegebenenfalls ein erneuter manueller Weißabgleich vorgenommen werden muss.

Weitere Besonderheiten für eindrucksvolle Nachtaufnahmen

Neben dem Weißabgleich muss Lichtempfindlichkeit, also der ISO-Wert, korrekt eingestellt werden. Ein zu hoher ISO-Wert führt schnell zu Bildrauschen. Ideal ist ein niedriger ISO-Wert, wobei hierbei jedoch die Verschlusszeit steigt und ein Stativ zur Pflicht wird. Mit einer optionalen Taschenlampe können bei langer Verschlusszeit besondere Bildbereiche optisch aufgehellt werden.

Der korrekte Weißabgleich über eine professionelle Bildnachbearbeitung

Wer mit seinem Ergebnis trotz manueller Einstellung des Weißabgleichs immer noch nicht zufrieden ist, der kann sich auch an einen professionellen, digitalen Nachbearbeitungsservice wenden. Gerade in der Produktfotografie werden die zu fotografierenden Artikel gerne vor einem beeindruckenden Hintergrund präsentiert. Soll hier zum Beispiel eine tolle Nachtaufnahme als Hintergrund eingesetzt werden, kann über einen Freistellservice, wie zum Beispiel www.freistellen.de, das Motiv vom alten Hintergrund gelöst und in den neuen Hintergrund eingepasst werden. Dies sorgt auf alle Fälle für einen beeindruckenden Effekt.

Weiße Produkte vor weißem Hintergrund fotografieren

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Eine besondere Herausforderung stellt das Fotografieren von weißen Produkten mit einem weißen Hintergrund dar. Viele Produktfotografen möchten in dieser Form Artikel für einen Onlineshop fotografieren. Viele denken dabei, dass es mit einem Lichtzelt oder einem Aufnahmetisch mit einer Hohlkehle sehr einfach ist. Wer die ersten Versuche startet, wird eines Besseren belehrt. Viele Objekte wirken viel zu flach und auch die Beleuchtung in Form eines Streulichtes ist kaum zu kontrollieren. In den allermeisten Fällen erscheint der Hintergrund nicht strahlend weiß, sondern eher gräulich schmutzig. Abhilfe schafft hier nur ein gutes Bildbearbeitungsprogramm, bei dem der Hintergrund durch Freistellung ersetzt wird. In diesem Zusammenhang kann der Freistellservice auf www.freistellen.de weiterhelfen. Es gibt aber auch noch andere Möglichkeiten.

Ohne Freistellung weiße Produkte vor weißem Hintergrund fotografieren

Ein schneeweißer Hintergrund besitzt den RGB-Wert 255. Dabei besteht jedoch die Gefahr, dass vom Hintergrund sehr viel Licht zurückgeworfen wird und das zu fotografieren der Objekt nicht besonders gut hervorsticht und an Form verliert. Es muss eine Möglichkeit bestehen, den Hintergrund vom Objekt zu trennen und einen genügenden Abstand einzuhalten, damit das Licht vom Hintergrund nicht mehr auf das Objekt zurückgeworfen werden kann.

Zunächst wird ein Aufnahmetisch mit einer weißen Hohlkehle benötigt, auf der das entsprechend weiße Objekt platziert wird. Links und rechts werden weiße Diffusoren platziert. Stattdessen kann aber auch ein so genannter Lichtwürfel genutzt werden. Der Lichtwürfel bzw. das Lichtzelt sollte entsprechend groß sein, damit ein genügend großer Abstand zum Objekt eingehalten werden kann. Da die zu fotografierenden Objekte vor einem weißen Hintergrund abgebildet werden, sollten in dessen Nähe links und rechts dunkle Farbkarten aufgebaut werden. Hierfür reicht es aus, schwarzen Karton zu benutzen. Dieser kann parallel zum Objekt an den Seiten des Lichtzeltes oder der Diffusoren befestigt werden. Indem der Artikel von allen Seiten ausgeleuchtet wird, werden vom schwarzen Karton die Kanten ein gespiegelt, so dass sich hierdurch ein guter Kontrast ergibt.

Noch bessere Ergebnisse können erzielt werden, indem die weiße Auflage des Aufnahmetisches aus einem Milchglas besteht und von unten angestrahlt wird. Auf diese Weise erreicht das Produkt eine gute dreidimensionale Wirkung. Nicht immer sind die Ergebnisse sofort perfekt, so dass letztlich nicht auf eine nachträgliche Bildbearbeitung verzichtet werden kann.

Mit dem Blitzlicht den weißen Hintergrund anblitzen

Verständlicherweise muss ein entsprechender Kontrast zwischen dem weißen Hintergrund und dem weißen Objekt stattfinden. Dies kann auch mit einem zusätzlichen Blitzlichtgerät geschehen. Der Blitz lässt den Hintergrund nach dem Auslösen strahlend weiß erscheinen. Dabei wird ein helleres Weiß erzeugt, welches vom weißen Objekt etwas absticht. Idealerweise sollte der Blitz daher von unten oder von oben, nicht das Objekt, sondern nur die weiße Rückwand anblitzen. Mit etwas Übung gelingen auf diese Weise diese schwierigen Fotoaufnahmen.

Foto: fotolia/shutterstock

Digitalen Nachbearbeitung von Autobildern

Nachbearbeitung von Autobildern

Immer mehr Fahrzeuge werden über Fahrzeugbörsen, wie zum Beispiel mobile.de oder autoscout24.de vermarktet. Hier tummeln sich nicht nur gewerbliche Fahrzeughändler, sondern auch viele Privatleute, die für ihren Gebrauchten einen guten Preis erzielen möchten. Bei der Vielzahl der Angebote auf den Online-Portalen ist eine perfekte Präsentation Ihrer Fahrzeuge entscheidend. Besonders professionelle Aufnahmen und Detailaufnahmen sind beim Fahrzeugverkauf wichtig. Für viele Autos können die Verkäufer wesentlich bessere Ergebnisse erlangen, wenn sie einige Tricks beim Fotografieren Ihres Fahrzeuges beachten.

Die richtige Vorbereitung für gute Aufnahmen

Es versteht sich von selbst, dass ein Fahrzeug in einem sauberen und gewaschenen Zustand wesentlich besser aussieht, als ein verschmutztes Modell. Der erste Weg führt unweigerlich durch die Waschstraße. Da viele Käufer eines gebrauchten PKWs gerne einen Blick in das Innere eines Autos werfen möchten, müssen entsprechend auch vom Innenraum Fotos erstellt werden. Von daher müssen ebenfalls all diejenigen Bereiche gereinigt werden, die später innen fotografiert werden sollen. Matten Kunststoffoberflächen können mit speziellen Kunststoffreinigern wieder zu neuem Glanz verholfen werden. Kennzeichen mit dem Logo des Verkäufers zeigen dem Kunden die Seriosität des Händlers.

Im nächsten Schritt geht es darum, eine ansprechende Location für das Auto-Fotoshooting zu finden. Direkt am Straßenrand in einer Parklücke sollte ein Fahrzeug niemals fotografiert werden. Hier gibt es zu viele Störfaktoren, die vom eigentlichen Motiv ablenken. Für eindrucksvolle Aufnahmen eignen sich beispielsweise

  • eine gepflegte Einfahrt vor einem Einfamilienhaus,
  • ein großer, leerer Parkplatz,
  • sonstige freie Flächen.

Bestimmen Sie eine vordefinierte Position, die für alle Fahrzeuge gilt. So erlangen Sie eine angenehme Einheitlichkeit in Ihrem Angebot.

Das Auto-Fotoshooting

In den Online-Portalen mobile.de und autoscout24.de stehen täglich bis zu 1,5 Millionen Fahrzeuge zum Verkauf. Nur mit guten Produktbildern kann sich das Angebot von der breiten Masse abheben. Selbst ein optisch ansprechendes und sauberes Auto kann einen höheren Verkaufspreis erzielen, obwohl der Käufer über den technischen Zustand noch nichts weiß. Viele Käufer denken, dass ein Wagen, der von außen sehr gut aussieht, auch von innen gepflegt ist.

Nachdem das Fahrzeug für ein Foto-Shooting geparkt wurde, sollte darauf geachtet werden, dass der Hintergrund nicht vom Hauptmotiv ablenkt. Die besten Aufnahmen werden übrigens bei leicht bedecktem Himmel gemacht, da strahlender Sonnenschein störende Reflexionen im Lack verursachen kann.

Für die Aufnahmen selbst kann ein Normalobjektiv oder ein kleines Teleobjektiv verwendet werden. Jedoch spielt der Abstand eine wichtige Rolle. Der Fotograf sollte sich wenigstens zwei Autolängen vom Fahrzeug entfernen, was ungefähr einer Entfernung von zehn Metern entspricht. Ansonsten kann es zu bildlichen Verzerrungen kommen. Für Innenaufnahmen müssen wir zwangsläufig näher herangehen, um ansprechende Details herausstellen zu können.

Fahrzeuge wirken für den Betrachter am besten, wenn sie schräg von vorn fotografiert werden. Dabei sollte man darauf achten, die Vorderräder so einzuschlagen, dass auch die Felgen sehr gut zu erkennen sind. Nun wird das Fahrzeug formatfüllend fotografiert. Wir können hier empfehlen, mehrere Belichtungsreihen zu verwenden und somit eine große Auswahl an Fotos zu erhalten. Wer sich die Mühe machen möchte, kann von seinem Auto auch eine eindrucksvollere HDR-Aufnahme erstellen. Hierfür reichen in aller Regel drei Aufnahmen aus. Das erste Foto wird unterbelichtet, das zweite normal belichtet und das dritte überbelichtet. Mithilfe eines Spezialprogramms werden alle drei Aufnahmen zusammengeführt. Im Ergebnis erhalten wir ein Foto, welches besonders kontrastreich und bis ins kleinste Detail optimal ausgeleuchtet ist. Übrigens sollte das Fahrzeug auch noch einmal schräg von hinten fotografiert werden.

Was noch zu beachten ist

Mit einem Bildbearbeitungsprogramm können die Fotos nachträglich noch ein wenig verändert werden. Wer möchte, kann hierbei natürlich auch den Hintergrund komplett auswechseln. Hierzu muss das Auto jedoch zunächst freigestellt werden. Mithilfe professioneller Bildbearbeitung können ein eigenes Logo sowie ein individueller Hintergrund in die Aufnahmen eingefügt werden. Wer möchte, kann hier auch an geeigneter Stelle Werbeflächen einfügen lassen. Jedoch sollten diese nicht allzu viel vom eigentlichen Motiv verdecken.

Ein guter Bildbearbeitungsdienst, wie z.B. www.freistellen.de, fertigt Ihre Daten exakt nach den Vorgaben der Fahrzeugbörsen an. Sie liefern lediglich die Bilder in den abgestimmten Positionen und erhalten professionelle Fahrzeugbilder mit einem eigenen Hintergrund und weiteren Informationen zurück.

Im letzten Schritt können die Aufnahmen auf das gewünschte Kfz-Portal eingestellt und somit sicher viele Interessenten angesprochen werden.

Foto: fotolia/shutterstock