Category

Modefotografie

Die Highlights bei einem Modelshooting

Modelshooting Fehler Produktfotografie

Beim Shooting mit Personen spielt neben dem Model vor allem die Location eine wichtige Rolle. Diesbezüglich gilt es somit die spezielle Lichtsituation im Konzept einzuplanen und die besondere Mood hierbei einzufangen. Folgende Settings ergeben unterschiedliche Rahmenbedingungen und sollten daher auf jeweils optimalen Wegen hinsichtlich Kunst- oder Tageslicht sowie direktem und diffusem Licht beschritten werden:

  • Indoor Zimmer
  • Outdoor Schatten
  • Indoor Halle
  • Outdoor Sonne

Mit den richtigen Mitteln lassen sich nun die Models ins rechte Licht rücken – zudem führt der Fotograf den Eyecatcher wie glänzendes Haar, intensives Make-up, edlen Schmuck oder die neue Modelinie auf die optimale Bühne. Der Yuppie im Businessoutfit, der blonde Engel im Bikini, der Wanderer mit Vollbart und jeder Menge Gepäck oder auch die tätowierte Rothaarige neben der brünetten Latina im Angesicht des sie anziehenden Männerparfüms haben alle etwas gemeinsam – sie erschaffen eine Emotion beim potenziellen Kunden beziehungsweise Käufer. Und für diese Vielfalt der Models sowie Produkte muss nun die richtige Inszenierung gefunden werden.

Auf die richtige Haltung kommt es an

Soll das Model sitzen oder stehen – hat es einen Schirm in der Hand oder streift es sich lediglich durch die Haare? Interagieren zwei Models miteinander oder soll ein sehnsüchtiger Blick die Intention steigern. Es gibt einige Möglichkeiten Produkte beim Modelshooting einzubinden, den Fokus zu lenken und gleichzeitig ein einmaliges Kunstprodukt zu erschaffen. In diesem Hinblick gilt es ebenfalls auf die spätere Nutzung Rücksicht zu nehmen, weil mitunter der Hintergrund und das Umfeld am Ende gar keine besondere Rolle spielen – vor allem im Studio. Das Modelfoto wird dann meist als universelles, in verschiedenen Werbemaßnahmen integriertes, Shootergebnis gesehen und sollte dank guter Kontrastierung vom Freistellservice www.freistellen.de perfekt vom Umfeld gelöst werden können.

Reflektoren und Diffusoren im Einsatz um das rechte Licht

Das Modelshooting soll natürlich die richtige Intention vermitteln. Und dies ist manchmal an einem Standort unter freiem Himmel am besten umzusetzen. Ideal ist nun natürlich der Standpunkt an der Schattenkante, um möglichst viel natürliches Sonnenlicht wirken zu lassen und dennoch nicht unter der gleißenden Kontrasthöhe unterzugehen. Für solche Zwecke bieten sich selbstredend Diffusoren für einen gleichmäßigen Helligkeitsübergang beim Modelshooting an. Zudem helfen Reflektoren bei der perfekten Weiterleitung des Lichtes zu den wichtigen Partien des Gesichts, sodass dunkle Augenhöhlen oder abgeschattete Halspartien spielend einfach vermieden werden können.

Broad Light oder Short Light zaubern die gewünschte Wirkung herbei

Die Wahl der Gesichtshälfte oder Schokoladenseite ist enorm wichtig. Öfter wird davon gesprochen, dass die der, Kamera abgewandte Gesichtshälfte für eine spannungsgeladene Abbildung sorgen kann – mit einem Blick von der Lichtquelle abgewendet schafft das Broad Light eine starke Fesselung des Betrachters in die Szene. Zusätzlich zu dieser Spannung ermöglicht diese Einstellung dem Freistellerservice meist einen einfacheren Umgang mit der späteren Vorlage. Dagegen wirkt die Belichtung auf der weniger präsenten Gesichtshälfte als Short Light fast schon wie eine mystische Besonderheit. In beiden Fällen darf der schattige Gegenpart mit einem Slave oder einer Farbakzentuierung einzigartig aufgewertet werden.

Das Modelshooting ist nicht der Weisheit letzter Schluss

Manchmal können die Rahmenbedingungen outdoor oder eine frische neue Idee das geplante Konzept ändern. Zudem werden viele Fotos für eine separate und losgelöste Endnutzung vorgesehen, dass die Arbeit am Rechner nie außen vor gelassen wird. Mittels Stacking können hierbei sogar Notfälle mit unterschiedlichen Belichtungsreihen von Hintergrund und eigentlichem Motiv optimal zusammengeführt und somit das gewisse Etwas erschaffen werden. Zudem kommt der Fotograf auch beim schönsten Modell nicht um die Retusche herum – Zahn- sowie Augenweiß, zu viele Sommersprossen oder Leberflecke beziehungsweise etwas zu ausgeprägte Lachfalten, aber auch Narben, können jetzt simpel aus dem Fokus entnommen werden. Anschließend noch ein wenig Dodge & Burn für die Highlights relevanter Reflexionen und die Zurücknahmen störender Ablenkungen vermögen ein zufrieden stellendes Endresultat des Modelshootings zu erzeugen.

Die letztendliche Bühne nach dem Modelshooting

Die realisierten Motive werden am Ende in Anzeigen, Broschüren und Ähnlichem zu finden sein und meist die Funktion als Freisteller innehaben. Für den Freistellerservice wie www.freistellen.de bedeutet dies natürlich harte Arbeit entlang der Konturen und meist schwierig vom Hintergrund zu lösenden Haarpracht. Wenn einmal der aufgespannte Papierbogen des Studios oder unifarbene Flächen die einfache Lösung nahe bringen, dann können die Profis vom Freistellservice mittels Alphakanälen, Tonwertangleichungen und weiteren geübten Schritten die optimale Auswahl und Maskierung herbeiführen und das Endprodukt universeller einsetzbar gestalten.

Foto: fotolia/shutterstock

So gelingt die perfekte Produktfotografie im Modebereich

Produktfotografie im Modebereich produktfotografie_legeware_hollowman produktbilder mode fashion pullover sweatshirt1

Die Produktfotografie im Fashion-Bereich stellt immer besondere Herausforderungen dar. Hier kommt es in erster Linie darauf an, wie ein modisches Textil besonders ansprechend dargestellt werden kann. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese Fashion-Artikel für einen Onlineshop, ein Auktionshaus oder für einen Katalog erstellt werden sollen.

Auf was muss ich als Fotograf achten, bevor ich Fashion-Fotos machen kann?

Im ersten Schritt sollten die zu fotografierenden Kleidungsstücke in Produktgruppen kategorisiert werden. So fällt es später leichter, den Fotos eine entsprechende Produktbeschreibung zu geben. In Zeiten digitaler Fotografie ist es hilfreich, zuvor auf der Festplatte des verwendeten Rechners für jede Kategorie ein eigenes Unterverzeichnis anzulegen. Hierin können die passenden Fotos abgespeichert werden und sind dadurch leichter auffindbar.

Nun geht es an die eigentliche Vorbereitung für hochwertige Fotos. Dabei stellt sich zunächst die Frage, ob die Fotos im Freien oder in einem Studio erstellt werden sollen. Des Weiteren sollte geklärt werden, ob dem Fotografen für die Präsentation von Fashion-Mode vielleicht ein Model zur Verfügung steht oder nicht. Da ein Model immer mit hohen Kosten verbunden ist, gibt es glücklicherweise auch preiswerte Alternativen.

Fashion-Artikel auf einer Puppe fotografieren

Verständlicherweise sollte das Textil sauber, gebügelt und in Form gebracht werden, bevor es auf eine Fotopuppe gezogen wird. Da es nicht für jede Kleidergröße eine passende Schaufensterpuppe gibt, ist es ratsam, einen möglichst passendes Textil in Fotopuppengröße zu wählen. Meist passen Damengröße 36 und Herrengröße 48 oder L am besten. Es gehört ein wenig Übung dazu, dass Textil an der Puppe so auszurichten und zu drapieren, damit eine natürliche Wirkung wie bei einer lebenden Person erreicht wird. Fotopuppen können universell eingesetzt werden und sind leicht zu transportieren.

Wer seine Kleidungsstücke auf einer Kleiderpuppe im Freien fotografiert, kann auf das natürliche Tageslicht zurückgreifen. Nachteilig ist lediglich, dass der gewählte Hintergrund nicht immer zum Textil passt. Die Aufnahmen sollten mit einem kleinen Teleobjektiv erstellt werden, wobei auf eine geringe Schärfentiefe zu achten ist. Hierbei fällt der Hintergrund in Unschärfe und das eigentliche Motiv wird besonders herausgestellt. Im Studio muss auf Kunstlicht zurückgegriffen werden, wobei es jedoch einfacher ist, einen neutralen Hintergrund zu verwenden. Hier gibt es auch im großen Maßstab maßgeschneiderte Hintergründe. Das Licht sollte über Reflektoren alle wichtigen Bereiche des Textils ausleuchten.

Natürlich sind hinterher auf dem Foto die störenden Elemente der Fotopuppe sichtbar. Füße und Kragen sollte der Betrachter eigentlich nicht sehen. Hierfür empfehlen wir professionelle Dienstleister, die schnell und effizient mit viel Erfahrung die digitale Nachbearbeitung für Sie übernehmen.

Fashion-Artikel als Legeware ohne Puppe fotografieren

Wer vielleicht schon einmal versucht hat, eine Hose, eine Jacke oder ein anderes Oberteil auf einem Tisch zu fotografieren, der wird feststellen, dass dies gar nicht so einfach ist. Die Fashion-Artikel wirken häufig viel zu platt, andere dagegen zeigen Knitterfalten. Für diese Art Legeware sollten die Bekleidungsartikel zuvor gebügelt werden.

Nachdem alles sorgfältig auf einem Tisch platziert wurde, werden die Artikel am besten von oben fotografiert. In diesem Zusammenhang möchten wir darauf hinweisen, einen besonders niedrigen Tisch zu verwenden. Mithilfe einer Leiter können die Artikel dann von oben abfotografiert werden. Bei sehr niedrigen Tischen reicht es häufig aus, ein großes Stativ zu verwenden und dessen Beine so zu spreizen, dass die Mittelsäule direkt über dem zu fotografieren Objekt steht. Die Mittelsäule wird ganz nach oben geschoben. Anschließend die Kamera so platzieren, dass das Bekleidungsstück bildfüllend abgelichtet werden kann.

Auch bei dieser Art von Fotografie kommt es auf eine perfekte Belichtung an. Handelt es sich um helle, unifarbene Textilien, kann auch ein entsprechend farbiger Hintergrund verwendet werden. Wenn mehrere Aufnahmen von einem Produkt erstellt werden sollen, ist es hilfreich, von Modeartikeln auch Detailaufnahmen zu machen. So kann eine Knopfleiste mit silbernen Knöpfen oder ein ansprechendes Label für einen tollen Blickfang sorgen. Handelt es sich um Saison-Artikel, wie zum Beispiel für Weihnachten, Ostern, Karneval oder für das Oktoberfest, können auf den Fotos evtl. noch kleine Dekoartikel hinzugefügt werden, die auf dieses Thema hinweisen.

Foto: fotolia

Produktfotos mit Hollow Man Technik aufwerten

Proudktfotos mit Hollow man Technik hollowman produktfotografie lederjacken ghost 3w

Stellen Sie sich vor, Sie möchten sich eine neue Jacke kaufen. Da Sie im digitalen Zeitalter längst angekommen sind, erledigen Sie dies natürlich bei einem Online-Händler. Sie vergleichen dasselbe Produkt bei mehreren Händlern und sehen neben dem Preis noch einen anderen Unterschied. Händler A hat die Jacke auf den Boden platziert und von schräg oben fotografiert. Bei Händler B steht die Jacke. Sie sieht so aus, als würde sie von einem Geist getragen.

Händler B hat verstanden, worauf es bei der Produktfotografie ankommt. Ein Produkt soll nicht nur sichtbar gemacht werden, sondern möglichst greifbar, fühlbar, erfahrbar. Händler B nutzt die Hollow Man Technik und erzeugt damit einen dreidimensionalen Effekt.

Sie sehen bei Händler B, wie die Jacke an ihrem Körper aussehen würde. Wie sie fällt, wie die Kapuze liegt, wie lang sie ist. Händler B regt ihre Fantasie an. Sie wissen beim betrachten seines Produktfotos förmlich, wie es ist, diese Jacke zu tragen,

Wie funktioniert Hollow Man? Erklärt ist es einfach, die Umsetzung allerdings eine zeitaufwendige Herausforderung. Zur Erklärung: Von der Jacke werden zwei Produktfotos aufgenommen. Zunächst wird die Jacke auf eine Modepuppe gezogen und fotografiert. In einem zweiten Schritt werden die Abschnitte fotografiert, die von der Puppe verdeckt worden sind. Denn die Puppe wird hinterher nicht mehr zu sehen sein. Sie ist ein Geist, ein Hollow Man. Die beiden Fotos werden mit einer Bildbearbeitungssoftware zu einem Bild zusammengesetzt.

Natürlich ist es jedem Online-Händler freigestellt, sich selbst an der Kamera zu probieren. Wir raten aber auch dazu, den Aufwand zu hinterfragen und ins Verhältnis zu den Dingen zu setzen, die Sie während der Fotoarbeiten nicht erledigen können. Die Beauftragung eines externen Dienstleisters spart letztlich Zeit, Nerven und Geld.

Foto: fotolia/shutterstock