Category

Produktfotografie

Perfekte Bilder in der Automobilbranche

3W FOTO Automobilbranche Fahrzeuge freistellen Produktfotografie

Aufnahmen von Kraftfahrzeugen spielen in der Produktfotografie eine wichtige Rolle. Im Gegensatz zu den meisten Produktfotos handelt es sich in der Automobilbranche um sehr große Motive, die bildfüllend professionell in Szene gesetzt werden müssen. Mit diesen Aufnahmen soll der Betrachter beeindruckt werden. So verkörpert ein gut ausgeleuchteter Sportwagen Kraft und Eleganz, wenn dabei Lackierung und Scheiben leicht spiegelnd und hochglänzend abgebildet werden.

Das Auto optimal fotografieren

Fahrzeuge werden zum einmaligen Eyecatcher, wenn diese in einem bestimmten Winkel schräg von vorne fotografiert werden. Auf diese Weise erhält der Betrachter nicht nur einen Überblick über eine wuchtige und formschöne Fahrzeugfront, sondern kann sich auch einen Eindruck von der Fahrzeugseite verschaffen. Idealerweise wird diese Art der Fotografie auch noch einmal von hinten durchgeführt, so dass mit zwei Fotos ein kompletter Rundumblick eines Kraftfahrzeugs gewährleistet wird.

Autobilder stellen eine besondere Form der Fotografie dar. In den meisten Fällen werden hochwertige Autobilder für ein Verkaufsportal benötigt. Je besser das Fahrzeug abgelichtet und in Szene gesetzt wird, desto höher ist seine Verkaufschance zu einem attraktiven Preis. Hierbei werden nicht nur private Online-Verkäufer angesprochen, sondern auch die gesamte Autoindustrie sowie deren Händler, die ihre Neufahrzeuge katalogmäßig vorstellen möchten. Aber nicht nur für Online-Verkaufsportale können professionelle Autobilder genutzt werden. Im Internet gibt es viele Auto-Clubs, die sich auf bestimmte Marken spezialisiert haben. Hier werden zu diesen Fahrzeugen Beschreibungen und Erfahrungen geliefert, die mit unverwechselbaren Fotos bereichert werden können. Auch Autosammler möchten auf ihren Seiten ihre Lieblinge perfekt darstellen.

Auf den Hintergrund kommt es an

Diejenigen, die ihr Fahrzeug zum Beispiel gewinnbringend veräußern möchten, legen großen Wert auf ausgezeichnete Fotos. Leider können hierbei unruhige Hintergründe vom eigentlichen Motiv ablenken. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, das Fahrzeug vom Hintergrund zu trennen und mit einem neutralen oder ruhigen Hintergrund zu versehen. Hier kommt wieder der Einsatz einer Bildbearbeitungssoftware ins Spiel. Es reicht meistens aber nicht alleine aus, ein Auto lediglich vom Hintergrund freizustellen. So müssen auch bestimmte Lichtspiegelungen auf dem Lack korrigiert werden. In den Fensterscheiben sollten sich nach Möglichkeit keine störenden Reflexionen befinden. Ebenso darf ein passender Fahrzeugschatten unter dem Auto nicht vergessen werden.

In vielen Fällen wird komplett auf einen natürlichen Hintergrund verzichtet. Stattdessen bleibt der Hintergrund weiß oder wird in einer anderen Farbe leicht fließend eingefärbt. Diese Form wird häufig in den Hochglanzprospekten von Autohäusern verwendet. Aber auch auf professionellen Webseiten von Automarken kann dieses Phänomen entdeckt werden.

Nicht jeder ist jedoch in der Lage, diese Art von Autodarstellungen selbst zu verwirklichen. Insoweit bietet sich ein professioneller Bildbearbeitungsservice an. Dieser benötigt in aller Regel lediglich die Originalaufnahmen des Fahrzeuges und bei Bedarf auch einen gewünschten Hintergrund. Jedoch ist der Hintergrund nicht zwingend notwendig, da dieser vom Dienstleister auch selbst erstellt werden kann. Ein Beispiel ist der Anbieter freistellen.de. Hier werden die Fahrzeuge professionell freigestellt, mit einem passenden Schlagschatten versehen und bei Bedarf auch die Fensterscheiben freigestellt. Störende und unruhige Hintergründe gehören somit der Vergangenheit an. Mit diesen Fotos kann sich der Verkäufer gut von den übrigen Anbietern abheben. Auf Wunsch kann auf jedem Foto noch ein individuelles Verkäufer-Logo eingepflegt werden. Dies sorgt im Netz für einen hohen Wiedererkennungswert.

Hintergrund bei Gegenlichtaufnahmen

Hintergrund bei Gegenlichtaufnahmen

Eigentlich sind Gegenlichtaufnahmen in der Fotografie ein Tabuthema. Hierbei werden Aufnahmen direkt in Lichtrichtung gemacht, wobei sich das eigentlich zu fotografierende Motiv im Vordergrund im Schatten befindet. Ohne eine zusätzliche Beleuchtung, wie zum Beispiel durch einen Blitz, können Einzelheiten nicht erkannt werden. Viele kennen diesen Effekt, wenn an einem wunderschönen Sandstrand Personen mit dem Rücken zur Sonne hin fotografiert werden sollen. Die Gesichter sowie die komplette Ansicht dieser Personen liegen im tiefsten Schatten. Häufig ist in diesem Fall auch von Silhouetten mit scherenschnittartiger Wirkung die Rede.

Gegenlichtaufnahmen können aber auch für interessante Effekte sorgen

Bei Gegenlichtaufnahmen werfen die Konturen ihren Schatten in Richtung des Fotografen. Bei diesen hohen Kontrastunterschieden treten die Farben in den Hintergrund. Interessant ist jedoch, dass an den Rändern der Motive dabei wunderschöne Lichtsäume entstehen. Bei einer Porträtaufnahme bei Gegenlicht kann sich auf diese Weise ein Lichtsaum an den Haaren ergeben.

Leider ist die richtige Belichtung bei Gegenlicht nur schwer zu ermitteln. Des Weiteren gelangt häufig unerwünschtes Streulicht in das Objektiv. Darüber hinaus muss auch mit unerwünschten Blendenreflexen gerechnet werden, die später auf dem Bild zu sehen sind. Diese können eckig oder rund auftreten.

Hilfsmittel bei Gegenlichtaufnahmen

Mit einer Belichtungsreihe wird eine größere Auswahl an unterschiedlichen Belichtungen erreicht. Um die scharfen Umrisse etwas abzumildern, ist es ratsam, den Belichtungsmesser auf die hellen Flächen des Motivs auszurichten. Besonders hilfreich ist eine Streulichtblende, die direkt vorne auf das Objektiv gesetzt wird. Damit werden evtl. Blendenflecken vermieden.

Maximaler Kontrast mit schwarzem Hintergrund bei Gegenlichtaufnahmen

Ein starker Kontrast wirkt plakativ und kann wesentliche Bildmotive in den Vordergrund rücken. Einen maximalen Kontrast erhält man mit einem schwarzen Hintergrund. Dies soll an einem Beispiel erläutert werden. Es sollen Blumen auf einer Wiese bei Gegenlicht gemacht werden. Hierbei muss eine Perspektive gewählt werden, bei der der Hintergrund der Blumen im Schatten liegt. Dies kann zum Beispiel durch eine Baumreihe oder dichte Büsche realisiert werden. Die Blumen selbst liegen jedoch im grellen Sonnenschein. Licht und Schatten wechseln sich hierbei ab.

Nun wird die Belichtung auf die hellen Bereiche des Motivs ausgerichtet. Idealerweise wird hierbei eine manuelle Belichtungsmessung vorgenommen, da die Automatik der Kamera hier meist zu anderen Ergebnissen führt. Manchmal reicht auch schon eine Belichtungskorrektur um ein oder zwei Stufen. Eine gute Kontrolle bietet die in vielen Kameras integrierte Histogramm- oder Überbelichtungswarnung. Keinesfalls darf nun der Blitz verwendet werden. Bei Automatikkameras muss dieser abgeschaltet werden.

Im Ergebnis wird der komplette Hintergrund nahezu schwarz dargestellt. Lediglich die von der Sonne beschienenen Blüten, Halme und Stängel werden überbelichtet als Silhouette dargestellt. Nicht immer müssen diese Motive auch farbig dargestellt sein. Es reicht vollkommen aus, die Umrisse genau zu erkennen. Entsprechend der Tiefenschärfe können im Hintergrund befindliche Blumen etwas unscharf dargestellt sein.

Ist der von der Sonne beleuchtete Vordergrund besonders bildfüllend, dann gelingen auch Aufnahmen ohne zusätzliche Belichtungskorrektur. Es ist ratsam, mehrere Bildserien anzufertigen, um später die besten Ergebnisse herauszusuchen.

Interessant ist, dass durch den fast vollständig schwarzen Hintergrund das Motiv sehr gut freigestellt werden kann. Auf diese Weise lässt es sich als Silhouette bei Bedarf auch für andere Fotomontagen verwenden. Wer hier Schwierigkeiten hat, kann problemlos auch den professionellen Freistellservice unter freistellen.de verwenden.

 

Foto: fotolia/shutterstock

Weiße Produkte vor weißem Hintergrund fotografieren

Weiße produkte produktfotos_fotografie_lebensmittel essen food fotografie produktbilder 1

Eine besondere Herausforderung stellt das Fotografieren von weißen Produkten mit einem weißen Hintergrund dar. Viele Produktfotografen möchten in dieser Form Artikel für einen Onlineshop fotografieren. Viele denken dabei, dass es mit einem Lichtzelt oder einem Aufnahmetisch mit einer Hohlkehle sehr einfach ist. Wer die ersten Versuche startet, wird eines Besseren belehrt. Viele Objekte wirken viel zu flach und auch die Beleuchtung in Form eines Streulichtes ist kaum zu kontrollieren. In den allermeisten Fällen erscheint der Hintergrund nicht strahlend weiß, sondern eher gräulich schmutzig. Abhilfe schafft hier nur ein gutes Bildbearbeitungsprogramm, bei dem der Hintergrund durch Freistellung ersetzt wird. In diesem Zusammenhang kann der Freistellservice auf www.freistellen.de weiterhelfen. Es gibt aber auch noch andere Möglichkeiten.

Ohne Freistellung weiße Produkte vor weißem Hintergrund fotografieren

Ein schneeweißer Hintergrund besitzt den RGB-Wert 255. Dabei besteht jedoch die Gefahr, dass vom Hintergrund sehr viel Licht zurückgeworfen wird und das zu fotografieren der Objekt nicht besonders gut hervorsticht und an Form verliert. Es muss eine Möglichkeit bestehen, den Hintergrund vom Objekt zu trennen und einen genügenden Abstand einzuhalten, damit das Licht vom Hintergrund nicht mehr auf das Objekt zurückgeworfen werden kann.

Zunächst wird ein Aufnahmetisch mit einer weißen Hohlkehle benötigt, auf der das entsprechend weiße Objekt platziert wird. Links und rechts werden weiße Diffusoren platziert. Stattdessen kann aber auch ein so genannter Lichtwürfel genutzt werden. Der Lichtwürfel bzw. das Lichtzelt sollte entsprechend groß sein, damit ein genügend großer Abstand zum Objekt eingehalten werden kann. Da die zu fotografierenden Objekte vor einem weißen Hintergrund abgebildet werden, sollten in dessen Nähe links und rechts dunkle Farbkarten aufgebaut werden. Hierfür reicht es aus, schwarzen Karton zu benutzen. Dieser kann parallel zum Objekt an den Seiten des Lichtzeltes oder der Diffusoren befestigt werden. Indem der Artikel von allen Seiten ausgeleuchtet wird, werden vom schwarzen Karton die Kanten ein gespiegelt, so dass sich hierdurch ein guter Kontrast ergibt.

Noch bessere Ergebnisse können erzielt werden, indem die weiße Auflage des Aufnahmetisches aus einem Milchglas besteht und von unten angestrahlt wird. Auf diese Weise erreicht das Produkt eine gute dreidimensionale Wirkung. Nicht immer sind die Ergebnisse sofort perfekt, so dass letztlich nicht auf eine nachträgliche Bildbearbeitung verzichtet werden kann.

Mit dem Blitzlicht den weißen Hintergrund anblitzen

Verständlicherweise muss ein entsprechender Kontrast zwischen dem weißen Hintergrund und dem weißen Objekt stattfinden. Dies kann auch mit einem zusätzlichen Blitzlichtgerät geschehen. Der Blitz lässt den Hintergrund nach dem Auslösen strahlend weiß erscheinen. Dabei wird ein helleres Weiß erzeugt, welches vom weißen Objekt etwas absticht. Idealerweise sollte der Blitz daher von unten oder von oben, nicht das Objekt, sondern nur die weiße Rückwand anblitzen. Mit etwas Übung gelingen auf diese Weise diese schwierigen Fotoaufnahmen.

Foto: fotolia/shutterstock

Auf die richtige Beleuchtung kommt es an

Beleuchtung Produktfotografie Tasche

Für eindrucksvolle Fotos ist es nicht nur wichtig, die eigene Kamera richtig zu beherrschen, sondern auch für eine perfekte Belichtung zu sorgen. In den meisten Fällen reicht ein herkömmliches Blitzlicht nicht aus. Bei der Beleuchtung werden daher häufig viele Fehler gemacht. Auch wenn beispielsweise ein leistungsstarker Blitz verwendet wird, können die Farben unnatürlich gelb oder bläulich aussehen bzw. ein ausgeprägter Schattenwurf störend wirken. Andererseits kann es vorkommen, dass das zu fotografierende Produkt oder Model nicht vollständig ausgeleuchtet ist.

Gleich vorweg: Der integrierte Blitz einer Kamera ist eine der schlechtesten Lösungen für eine professionelle Beleuchtung. Hier gibt es wesentlich bessere Lösungen.

Direktes Licht vermeiden

Viele Hobbyfotografen verzichten auf die Anschaffung spezieller Fotolampen und Strahler. Stattdessen werden für die Produktfotografie zum Beispiel Decken-, Schreibtisch- und Taschenlampen verwendet. Hier ist dann von einer direkten Beleuchtung die Rede.

Häufig werden zwei Lichtquellen gleichzeitig genutzt, so dass ein Produkt von beiden Seiten ausgeleuchtet wird. Problematisch ist jedoch, dass hierbei sehr harte und dunkle Schatten entstehen, die auch mit einem Bildbearbeitungsprogramm nur schwer entfernt werden können.

Mischlicht ist nur bedingt zu gebrauchen

Eine gute Lösung ist es, wenn ein Produkt von allen Seiten gut ausgeleuchtet wird. In vielen Fällen werden hierzu verschiedene Lampen zusammengestellt. Auch wenn die Produkte damit hell ausgeleuchtet werden, haben unterschiedliche Lichtquellen aufgrund der Leuchtmittel verschiedene Farbtemperaturen. Diese werden auf dem späteren Foto sichtbar. Eine Glühbirne gibt in aller Regel ein weicheres Licht, als eine LED oder Halogenbirne. Ein interessanter Nebeneffekt ist, dass durch eine unterschiedliche Beleuchtung ein mehrfarbiger Schattenwurf entsteht.

Indirektes Licht bietet optimale Voraussetzungen

Für professionelle Aufnahmen kann eine indirekte Beleuchtung nur empfohlen werden. Die besten Ergebnisse werden erzielt, wenn das Licht durch eine Fotobox geleitet wird. Ebenfalls sind Reflektoren ein gutes Hilfsmittel für eine perfekte Belichtung. Hiermit wird der Schattenwurf stark verringert. Das zu fotografierende Objekt wird mit einem weichen Licht vollständig ausgeleuchtet. Falls die Lichtquellen nicht allzu stark sind, sollte die Belichtungszeit entsprechend verlängert werden. Bei Einsatz eines Stativs stellt dies kein Problem dar.

Ein kleiner Tipp am Rande: Die beste Beleuchtung erhält der Fotograf bei Aufnahmen mit natürlichem Tageslicht.

Schatten vermeiden

Wie bereits zuvor dargelegt, spielt nicht nur das Licht eine wichtige Rolle, sondern es kommt auch darauf an, wie viele Lichtquellen verwendet werden. Eine einzige Lampe sorgt auf jeden Fall für einen Schlagschatten. Auch bei zwei Lichtquellen ist häufig noch ein Schatten zu erkennen. Aus diesem Grund nutzen viele Fotografen nicht nur Lichtboxen, sondern auch mehrere Beleuchtungsquellen, um ein Objekt von allen Seiten ausleuchten zu können. Nach Möglichkeit sollten die einzelnen Lichtquellen versuchsweise aus unterschiedlichen Winkeln das Produkt bestrahlen, um die beste Wirkung zu erreichen. Wichtig ist, dass eine Beleuchtung nicht allzu nahe auf das Objekt gerichtet wird, da der Schatten dadurch umso stärker ausfällt.

Gerade Einsteigern in dieser Fotomaterie wird angeraten, mit verschiedenen Lichtquellen, unterschiedlichen Abständen und Winkeln ein Fotoobjekt auszuleuchten und auf diese Weise die ersten Erfahrungen zu sammeln.

Foto: fotolia/shutterstock

Die klassischen Fehler in der Produktfotografie

klassischen Fehler taschen Accessoires produktfotografie packshots prduktbilder rucksack bilder freistellen

Nur perfekte und aussagekräftige Fotos erreichen in einem Onlineshop die meisten potenziellen Kunden. Gute Produktfotos werden in heutiger Zeit für viele Vertriebswege benötigt. Dabei müssen diese nicht nur auf der firmeneigenen Homepage glänzen, sondern auch auf den zahlreichen mobilen Endgeräten. Neben unscharfen Aufnahmen mit einer möglichst niedrigen Auflösung gibt es leider noch einige andere Fehler in der Produktfotografie, die hier ein wenig näher vorgestellt wird.

Das Zusammenspiel zwischen Belichtungszeit und Blende

Viele Produktfotos wirken entweder zu hell oder sind unterbelichtet. Als Fotograf hat man sich einfach an die Umgebungsbeleuchtung gehalten und die angeblich richtige Belichtung der Automatik überlassen. Farbe, Helligkeit und Kontrast lassen sich besonders gut im manuellen Kameramodus einstellen. Gute Digitalkameras verfügen über diese M-Einstellung, mit der Sie sämtliche Einstellungen individuell vornehmen können.

Zunächst sollten Sie jedoch das zu fotografierende Produkt richtig platzieren und es durch Ihren Kamerasucher betrachten. Innerhalb des Suchers erhalten Sie über eine Anzeige auch die nötigen Informationen zur Belichtung. Im manuellen Modus können wir die Verschlusszeit und die Blende getrennt voneinander individuell verändern.

Die Belichtungszeit ist der Zeitraum, in dem der Kameraverschluss offen bleibt. Auf den Sensor fällt in dieser Zeit das Licht. Je länger die Belichtungszeit ist, desto mehr Licht fällt auf den Sensor und umgekehrt. Mit einer kurzen Belichtungszeit können wir zudem verwackelungsfreie Aufnahmen erzeugen. Dies spielt aber bei der Produktfotografie nur eine untergeordnete Rolle, da wir in aller Regel mit einem Stativ arbeiten. Dennoch können wir bei schlechten Lichtverhältnissen mit einer längeren Belichtungszeit besser belichtete Aufnahmen erhalten.

Das Gegenstück ist die Blendeneinstellung. Die Blende entscheidet über eine Iris-Einstellung am Objektiv, wie viel Licht auf den Sensor fallen darf. Je größer die Zahl der Blende ist, desto kleiner ist der Blendendurchmesser und weniger Licht fällt auf den Sensor. Je kleiner der Blendenwert ist, desto größer ist der Blendendurchmesser und umso mehr Licht fällt auf den Sensor.

Nur durch ein richtiges Zusammenspiel zwischen Verschlusszeit und Blende können Sie perfekte Aufnahmen erzielen. Testweise können Sie Ihr Produkt mit verschiedenen Einstellungen fotografieren und das Ergebnis auf einem PC-Bildschirm kontrollieren. Es ist hilfreich, sich jede Einstellung zu notieren.

Der Weißabgleich

Je nach verwendeter Beleuchtung, können Produktaufnahmen etwas gelblich, rötlich oder bläulich erscheinen. Hierbei handelt es sich um die Farbtemperatur, die mit einem Weißabgleich korrigiert werden kann. In aller Regel geben Sonnenlicht und herkömmliche Studioleuchten ein warmes Licht ab, während Leuchtstoffröhren und LED-Lampen eher ein kaltes Licht abgeben.

Einen Weißabgleich können Sie entweder automatisch über einen Menüpunkt der Kameraeinstellung vornehmen oder manuell einstellen. Hierzu eignet sich eine sogenannte Graukarte aus Pappe oder Kunststoff, die das Licht zu etwa 18 % reflektieren kann. Wird diese Graukarte mit verschiedenen Lichtquellen fotografiert, so erscheint die graue Farbe auf dem Monitor immer farbecht in grau. Wenn Sie ein weißes Objekt fotografieren, erkennen Sie sofort den Unterschied. Hieran lässt sich mit den entsprechenden Belichtungseinstellungen die Farbtemperatur anpassen.

Der störende Hintergrund

Bei vielen Produktfotos kann der Hintergrund vom eigentlichen Motiv ablenken. Insoweit ist es ratsam, das Motiv vom Hintergrund loszulösen und freizustellen. Hierzu wird ein Bildbearbeitungsprogramm benötigt. Die Bedienung und Vorgehensweise ist für viele jedoch nicht einfach, so dass es sich geradezu anbietet, einen professionellen Freistellerservice zu nutzen.

Ein Freistellservice, wie zum Beispiel www.freistellen.de, kann diese Arbeiten besonders zuverlässig für Sie übernehmen. Hierzu müssen Sie lediglich Ihre Fotos übersenden und erhalten professionelle Produktfotos mit gewünschtem Hintergrund. Mit diesen Aufnahmen können Sie wesentlich effektiver Ihre Kunden ansprechen.

Professionelle Produktfotografie erkennen

professionelle Produktfotografie erkennen

Erstklassige Fotos werden in aller Regel in einem professionellen Fotostudio erstellt. Wer beispielsweise für seinen Onlineshop perfekte Aufnahmen wünscht, sollte sich an einen zuverlässigen Partner wenden, der von der Kontaktaufnahme an bis zur Auslieferung der Bilder zur Seite steht. Nachfolgend möchten wir die generellen Abläufe der Produktfotografie ein wenig näher vorstellen.

Die erste Kontaktaufnahme

Die erste Kontaktaufnahme stellt eine kostenlose Beratung dar, in der der Kunde seine Wünsche äußert und der Fotograf seine Möglichkeiten darlegt. Damit der Kunde sich einen Überblick über das Leistungsspektrum verschaffen kann, sollte ein gutes Fotostudio ansprechende Produktbilder bereitstellen, von denen sich der Kunde überzeugen kann.

Preise und Terminabsprachen

Der Preis pro Bild wird meistens schon vorab über die Webseite kommuniziert, wobei aufgrund der Richtwerte hier nur ein erster Eindruck vermittelt werden kann. Daher empfiehlt es sich, im Rahmen einer persönlichen Kontaktaufnahme die genauen Preise den eigenen Wünschen entsprechend abzustimmen. Meistens werden Komplettpakete angeboten, die beispielsweise folgende Servicedienstleistungen enthalten:

  • eine professionelle Studioaufnahme
  • digitale Bildbearbeitung mit einem Freisteller
  • eine hochwertige Bildbearbeitung, Schärfe- und Kontrastanpassung sowie Retuschieren von Staub, Kratzer und Produktionsrückständen
  • verschiedene Bildformate und gewünschte Skalierungen
  • Positionierung und Ausrichtung der Produkte

Bevor es zum Foto-Shooting kommt, sollte festgelegt werden, bis wann die Fotos erstellt werden müssen und ob das Fotostudio diese Terminvorgaben einhalten kann. Erst danach kann das Shooting in Auftrag gegeben werden.

Anlieferung der Ware und Fotoshooting

Der Kunde sollte seine zu fotografierenden Produkte sorgfältig verpacken und zu dem beauftragten Fotostudio senden. Von dort wird in aller Regel zunächst ein Probefoto erstellt und dieses zur Abnahme an den Kunden gesandt. Ist dieser damit zufrieden, werden die Artikel den Wünschen des Kunden entsprechend fotografiert. Zuvor spricht der Fotograf mögliche Perspektiven mit dem Kunden ab. Anschließend werden die Produkte mit professioneller Fotoausrüstung und unter optimalen Lichtverhältnissen erstellt.
Nach dem Fotoshooting erfolgen noch die vereinbarte Foto-Nachbearbeitungen und das Abspeichern in den gewünschten Dateiformaten.

Datenabnahme und Rücksendung der Artikel

Nachdem alle gewünschten Vereinbarungen getroffen wurden, werden die Fotos über einen Downloadlink oder per FTP sicher und schnell an den Kunden online ausgeliefert. Dieser kann sich dann von der Qualität überzeugen und bei Bedarf noch einmal eine Korrektur oder Nachbesserung beantragen. Erst wenn er mit dem Ergebnis zufrieden ist, kann das Fotostudio auch die zugesandten Waren wieder zurücksenden. Im Anschluss daran stehen dem Kunden seine Fotos uneingeschränkt für die weitere Verwendung zur Verfügung. Diese Foto-Dienstleistung wird in aller Regel per Rechnung oder anderen Zahlungsmöglichkeiten bezahlt.

Postproduktion

Viele gute Produktfotografen haben auch sehr gute Kenntnisse in der Bildbearbeitung. So können kleine Makel schnell aus dem Bild entfernt werden oder der Hintergrund getauscht werden. Unter www.freistellen.de finden Sie für diesen Bereich einen geeigneten Partner, der umfangreichen Service zum Thema Bildbearbeitung bietet. Reinschauen lohnt sich!

Foto: fotolia