Architekturfotografie vom Profi
Von Kevin, FotografVeröffentlicht Aktualisiert 5 Min. Lesezeit
Ein gutes Architekturbild entsteht aus drei Entscheidungen, die vor dem Auslösen fallen: Standpunkt, Tageszeit und Wetter. Die Kamera hält nur fest, was diese drei vorgeben. Ob ein Bauwerk wirkt oder bloß abgebildet ist, entscheidet sich also im Rundgang um das Objekt, nicht am Bildschirm.
Architekturfotografie: unterschiedliche Bauwerke perfekt in Szene setzen
Für einen geübten Fotografen ist die Architekturfotografie etwas ganz Besonderes, weil sich hier zahlreiche Möglichkeiten bieten, ein Gebäude zu fotografieren.
Was ist die Kunst bei wirklich guten Architekturbildern?
Selbst mit dem Smartphone ist es heute möglich, ein Gebäude zu fotografieren. Die Architekturfotografie ist allerdings viel mehr, als „nur“ ein Haus oder eine Brücke. Zwar haben es Architekturfotografen nicht mit bewegenden Bildern zu tun. Dafür gibt es hier viele andere Dinge zu beachten, die ein Foto in ein echtes Kunstwerk verwandeln können.
Gute Architekturfotografien heben sich von anderen Fotos ab. Sie unterstreichen die Schönheit und die Details der Architektur. Nicht immer muss dabei ein Gebäude in seiner Gesamtheit erfasst werden. Oft sind es schon wenige Einzelheiten, die ein großartiges Foto hervorbringen können. Die Perspektive, die Formen und Farben spielen bei der Architekturfotografie eine ebenso große Rolle wie das Wetter. Zusammen fangen sie die richtige Stimmung eines Bauwerkes ein und rücken die Architektur ins rechte Licht.
Gute Architekturbilder leben von Details, Perspektive, Formen und Farben; das Wetter bestimmt die Stimmung, in der ein Bauwerk erscheint.

Was ist bei der Architekturfotografie zu beachten?
Auch wenn es sich bei der Architekturfotografie um keine bewegten Bilder handelt, gibt es trotzdem einige Dinge zu beachten. Anstatt vorschnell ein Gebäude zu fotografieren, planen erfahrene Architekturfotografen den richtigen Moment schon im Vorfeld.
Das Wetter spielt hierbei eine elementare Rolle, da sich mit dem Einfluss von Licht und Schatten eine eigene Atmosphäre erzeugen lässt. Ein bewölkter Himmel, Gewitter oder Regen können auf einer Architekturfotografie ebenso interessant sein wie strahlender Sonnenschein. Das Wetter verändert die Stimmung, und es verändert Farbe und Schattierung von Bauwerken.

Blickwinkel, Blende und Stativ bestimmen Wirkung und Schärfe
Eine weitere Besonderheit der Architekturfotografie sind der Blickwinkel und die Kamerahaltung. Indem der Winkel der Kamera variiert wird, kann der Architekturfotograf die Perspektive des Fotos verändern und ganz neue Motive und Stimmungen kreieren. So wirken Bauwerke entweder größer oder kleiner, daneben können Linien, Formen, Farben und Spiegelungen für eine extreme Spannung sorgen. Auch können Schwarz-Weiß-Aufnahmen einen vollkommen neuen Eindruck erzeugen.
Erfahrene Architekturfotografen arbeiten meistens mit einer kleineren Blende und großen Schärfentiefe, um jedes Detail hervorzuheben. Oft kommt es auf Einzelheiten an, die einer Architekturfotografie mehr Tiefe verleihen. Um ein Gebäude zu fotografieren, verändern Architekturfotografen gerne die Perspektive, indem sie ihre Bilder entweder von unten, auf einer Brücke, einem Balkon oder einem Dach aufnehmen.
Ein Stativ kann bei Architekturfotografien eine große Hilfe sein, um gestochen scharfe Bilder aufzunehmen, die viele kleine Details preisgeben. Anstatt bei jedem Foto auf Symmetrie zu achten, lassen sich immer wieder neue Stimmungen erzeugen, indem die Motive bewusst nach links oder rechts verschoben werden.
Standpunkt und senkrechte Kanten prüfen wir vor der ersten Aufnahme
Wir gehen vor der ersten Aufnahme einmal um das Objekt und prüfen jeden möglichen Standpunkt: Wo stehen Laternen, Verkehrsschilder und Mülltonnen, wo hängt eine Oberleitung genau über der Traufkante, wo parkt ein Lieferwagen vor dem Eingang? Der Standpunkt entscheidet über das Bild mehr als die Kamera, und er lässt sich später nicht nachträglich verschieben. Erst danach legen wir Brennweite und Tageszeit fest. Wann das Licht schräg genug für Fassadenstruktur steht, steht im Beitrag zur goldenen und blauen Stunde.

Bei Innenräumen arbeiten wir mit dem Stativ deutlich unter Augenhöhe und prüfen die senkrechten Kanten im Livebild, bevor die erste Aufnahme entsteht. Kippt die Kamera nur leicht nach oben, laufen Türrahmen und Fensterlaibungen zusammen; das Entzerren am Bildschirm rettet die Linien, kostet aber die Ecken des Bildes. Deshalb wird gerade ausgerichtet und nicht später gerade gerechnet. Gegen Fenster im Rücken hilft, was auch beim Hintergrund bei Gegenlichtaufnahmen gilt: den Hintergrund zuerst festlegen, dann den Raum dazu aufhellen.
Wofür werden Architekturfotografien gebraucht?
Professionelle Architekturfotografien werden in vielen Bereichen gebraucht, vor allem in der Immobilienbranche. Dort setzen sie Kauf- und Mietobjekte in Szene und ziehen möglichst viele Interessenten an. Wie und wann die Immobilien fotografiert werden, spielt dabei eine große Rolle. Ein Architekturfotograf kann hier viele Tricks anwenden, um die Immobilie besonders erscheinen zu lassen.

Insbesondere wenn es um den Verkauf von Immobilien geht, sollten Besitzer lieber auf einen erfahrenen Architekturfotografen setzen, der genau weiß, worauf es bei einem gelungenen Foto ankommt. Allerdings werden Architekturfotografien auch in anderen Bereichen gebraucht, wenn es heißt, die Schönheit und Extravaganz von Gebäuden, Brücken, Fassaden und Innenräumen hervorzuheben.
Architekturfotografien sind zum Beispiel von Bedeutung, um auf der einen Seite den Bekanntheitsgrad zu steigern und auf der anderen Seite das Interesse von Besuchern zu wecken:
- für die Öffentlichkeitsarbeit
- für das Marketing
- für Bildbände
- für verschiedene Internetseiten
Profis wissen dabei genau, wie sie ein Gebäude fotografieren und die Vorzüge von Bauwerken stilistisch in den Mittelpunkt rücken können.
Architekturfotografien setzen Kauf- und Mietobjekte, Fassaden und Innenräume in Szene, für die Immobilienbranche ebenso wie für Öffentlichkeitsarbeit, Marketing und Internetseiten.

Architekturfotografie von 3WFoto erstellen lassen
Fotos können heute selbst mit dem Smartphone festgehalten werden, jedoch kommt die Architekturfotografie viel besser zur Geltung, wenn ein Profi den Auslöser betätigt. Wer zum Beispiel Architekturfotos für einen Internetauftritt braucht, bestimmte Bauwerke, Hotels, Cafés oder Restaurants bewerben oder eine Immobilie verkaufen möchte, ist mit einem Architekturfotografen besser beraten. Wir von 3WFoto wissen als erfahrene Architekturfotografen, worauf es bei einer Architekturfotografie ankommt und welche Stimmungen und Facetten sich mit einem Foto erzeugen lassen.
Architekturfotografien haben ein Ziel: Sie sollen dem Betrachter ewig in Erinnerung bleiben und schon vorab eine positive Stimmung erzeugen. Anstatt ein Foto von der „Stange“ zu verwenden, sollten Sie lieber gleich auf ein eigens aufgenommenes Foto setzen.
Lassen Sie sich noch heute ein Angebot von 3WFoto erstellen und beauftragen Sie Profis, die sich mit den Einzelheiten und Facetten der Architekturfotografie bestmöglich auskennen.
Wir sehen uns vor jedem Termin vor Ort den Wetterbericht an und halten einen Ersatztag frei. Eine Fassade unter Mittagssonne hat harte Schatten und tote Flächen, dieselbe Fassade bei hoher Wolkendecke zeigt Material und Fuge. Steht der Termin unverschiebbar, verlagern wir die Arbeit nach innen und nehmen die Außenansichten später auf. Was wir für Ihr Objekt einplanen, klären wir vorab über das Anfrageformular des Studios.
Bilder zum Beitrag
Kurz gefasst
Architekturfotografie ist mehr als ein Foto von Haus oder Brücke: Perspektive, Formen, Farben und Wetter bestimmen die Stimmung eines Bauwerks. Erfahrene Architekturfotografen planen den Moment im Vorfeld, variieren Blickwinkel und Kamerahaltung und arbeiten mit kleiner Blende, großer Schärfentiefe und Stativ. Gebraucht werden die Bilder vor allem in der Immobilienbranche sowie für Öffentlichkeitsarbeit, Marketing, Bildbände und Internetseiten. Architektur- und Interieuraufnahmen bieten wir auf Anfrage an; ein Angebot erhalten Sie über die Seite Interieur- und Architekturfotografie.
Häufige Fragen
Fragen und Antworten
Antworten auf die Fragen, die Händler und Hersteller uns am häufigsten stellen.
Was macht ein gutes Architekturfoto aus?
Gute Architekturbilder unterstreichen die Schönheit und die Details der Architektur. Nicht immer muss ein Gebäude in seiner Gesamtheit erfasst werden; oft reichen wenige Einzelheiten für ein großartiges Foto. Perspektive, Formen und Farben spielen dabei eine ebenso große Rolle wie das Wetter, das die Stimmung eines Bauwerks einfängt und die Architektur ins rechte Licht rückt.
Welche Rolle spielt das Wetter in der Architekturfotografie?
Eine elementare: Mit Licht und Schatten entsteht die Atmosphäre eines Bauwerks. Ein bewölkter Himmel, Gewitter oder Regen können ebenso interessant sein wie strahlender Sonnenschein, weil das Wetter Stimmung, Farbe und Schattierung von Gebäuden verändert. Erfahrene Architekturfotografen planen den richtigen Moment deshalb im Vorfeld, statt vorschnell zu fotografieren.
Warum verändern Architekturfotografen Blickwinkel und Perspektive?
Weil der Winkel der Kamera die Perspektive und damit Motiv und Stimmung verändert: Bauwerke wirken größer oder kleiner, Linien, Formen, Farben und Spiegelungen sorgen für Spannung. Aufnahmen von unten, von einer Brücke, einem Balkon oder einem Dach geben einem Gebäude neue Facetten; auch Schwarz-Weiß-Aufnahmen erzeugen einen vollkommen neuen Eindruck.
Braucht man ein Stativ für Architekturfotografie?
Ein Stativ ist eine große Hilfe, um gestochen scharfe Bilder mit vielen kleinen Details aufzunehmen. Erfahrene Architekturfotografen arbeiten meist mit kleinerer Blende und großer Schärfentiefe, damit jedes Detail hervortritt. Symmetrie ist dabei keine Pflicht: Wer Motive bewusst nach links oder rechts verschiebt, erzeugt immer wieder neue Stimmungen.
Wofür werden Architekturfotografien gebraucht?
Vor allem in der Immobilienbranche, um Kauf- und Mietobjekte in Szene zu setzen und Interessenten anzuziehen. Daneben zeigen sie Gebäude, Brücken, Fassaden und Innenräume für Öffentlichkeitsarbeit, Marketing, Bildbände und Internetseiten, um den Bekanntheitsgrad zu steigern und das Interesse von Besuchern zu wecken. Auch Hotels, Cafés und Restaurants werben mit ihnen.
Reicht ein Smartphone, um ein Gebäude zu fotografieren?
Ein Foto gelingt damit, die Architekturfotografie kommt jedoch viel besser zur Geltung, wenn ein Profi den Auslöser betätigt. Wer Fotos für einen Internetauftritt braucht, Bauwerke, Hotels oder Restaurants bewerben oder eine Immobilie verkaufen möchte, ist mit einem Architekturfotografen besser beraten, der Stimmungen und Facetten gezielt erzeugt.
Kann ich Architekturfotografie bei 3W FOTO beauftragen?
Ja, auf Anfrage: Architektur- und Interieuraufnahmen entstehen vor Ort für Projekte und Bestandskunden, und Sie erhalten dafür ein Angebot für Ihr Objekt. Nennen Sie Objekt, Umfang und Verwendung. Damit beauftragen Sie Profis, die sich mit den Einzelheiten und Facetten der Architekturfotografie auskennen und wissen, welche Stimmungen sich mit einem Foto erzeugen lassen.
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