Was ist Produktfotografie?
Ein Produktfoto beantwortet eine Kauffrage: Was ist das, wie groß ist es, was ist im Paket? Darin unterscheidet sie sich von der Werbefotografie, die eine Marke oder ein Lebensgefühl erzählt. Im Produktbild muss der Artikel dem entsprechen, was der Kunde auspackt: in Farbe, Form, Material und Lieferumfang. Wo die Grenze zwischen beiden Bildarten verläuft, erklärt der Ratgeber Was ist ein Werbefoto?.
Die meisten Produktfotos entstehen für den Onlinehandel, wo das Bild die Rolle des Anfassens im Laden übernimmt. Ein Bildsatz besteht deshalb aus einem Hauptbild, mehreren Ansichten und, je nach Kanal, Detail- und Szenenbildern. Welche davon ein Artikel braucht, hängt von Ware und Kanal ab.

| Bildtyp | Was er zeigt | Typischer Einsatz |
|---|---|---|
| Hauptbild (Packshot, Freisteller) | Den ganzen Artikel vor Weiß, ohne Text und Requisiten | Erstes Bild auf Amazon, eBay, OTTO, Kaufland und im Katalog |
| Zusatzansicht | Rückseite, Seite, Innenansicht, Lieferumfang | Galerie im Listing und im Shop |
| Detailbild | Material, Naht, Verschluss, Typenschild | Galerie; bei Technik und Schmuck mehrere |
| Mood- oder Lifestylebild | Das Produkt im Gebrauch oder in einer Stimmung | Shop, Social Media, Werbung, Zusatzbild |
Arten der Produktfotografie: acht Bildarten im Überblick
Produktfotografie teilt sich nach Ware und Zweck in acht Bildarten; die Unterabschnitte erklären die Technik.
| Art | Was das Bild zeigt | Geeignet für |
|---|---|---|
| Packshot und Freisteller | Produkt vollständig vor Weiß oder auf Transparenz | Hauptbild, Katalog |
| Hollowman | Kleidung mit Volumen wie getragen, ohne Puppe und Model | Oberteile, Jacken, Kleider, Hosen |
| Legeware | Textilien flach oder gefaltet, von oben | T-Shirts, Strick, Kinderkleidung, Heimtextilien |
| Schmuck und Uhren | Kleine, glänzende Ware durchgehend scharf | Ringe, Ketten, Ohrringe, Armbänder, Uhren |
| Food | Lebensmittel und Verpackungen vor Weiß oder im Setting | Hersteller und Shops |
| 360°-Animation | Drehbare Rundumansicht vom Drehteller | Erklärungsbedürftige Ware im Shop |
| Mood und Lifestyle | Produkt in Umgebung und Verwendung | Shop, Social Media, Kampagne |
| KI-Szene um das echte Produkt | Studioaufnahme in KI-Umgebung, gekennzeichnet | Zusatzbilder, Werbung |
Packshot und Freisteller: das Produkt vor Weiß
Ein Packshot zeigt den Artikel sachlich, vollständig und ohne Ablenkung vor neutralem, meist weißem Hintergrund. Ein Freisteller ist ein Produktbild, dessen Aufnahmehintergrund in der Bearbeitung entfernt und durch Weiß oder Transparenz ersetzt wurde. Für Marktplatzserien wird meist reinweiß aufgenommen und freigestellt, weil erst der Freisteller Kante, Schatten und Hintergrundwert kontrolliert.

Den Begriff erklärt der Ratgeber Was ist ein Packshot?, die Wahl des Wegs der Beitrag Produktfotos freistellen oder reinweiß fotografieren. Im Studio entstehen beide als Packshot-Fotografie vor Weiß.
Hollowman: Kleidung mit Volumen, ohne Model
Hollowman-Bilder zeigen Kleidung so, als würde sie getragen, ohne sichtbare Puppe oder Model. Dafür entstehen zwei Aufnahmen: das Kleidungsstück auf der Puppe und der Innenbereich. In der Bearbeitung wird die Puppe entfernt und der Innenbereich mit realistischen Schatten einmontiert. Hollowman zeigt Fall und Volumen, die Passform am Körper zeigt nur ein Model.

Wann Hollowman, Legeware oder Model zum Kanal passt, vergleicht der Ratgeber Hollowman, Legeware oder Model. Die Leistung beschreibt die Seite Hollowman-Fotografie.
Legeware: Textilien flach von oben
Bei Legeware liegen Textilien gefaltet, lässig oder clean auf einer Fläche und werden von oben gleichmäßig ausgeleuchtet. Die Aufnahme ist schneller als Hollowman und zeigt Schnitt, Material und Muster, aber nicht den Fall am Körper. Sie passt für Kleidung von Jeans bis Socken sowie für Handtücher und Heimtextilien.

Beispiele und Leistungsumfang zeigt die Seite Legeware fotografieren lassen; wie Textilien vor der Aufnahme vorbereitet werden, erklärt der Ratgeber Textilien fotografieren.
Schmuck und Uhren: Makro und Focus Stacking
Schmuck ist klein, glänzt und hat feine Details. Schmuckfotografie arbeitet deshalb mit Makroobjektiv, eigenem Licht-Setup und Focus Stacking: Jede Ansicht entsteht aus mehreren Aufnahmen in unterschiedlichen Schärfeebenen, die zu einem durchgehend scharfen Bild zusammengesetzt werden. Metall- und Steinfarben werden am Original abgeglichen.

Mehr dazu auf der Seite Schmuckfotografie und in den Ratgebern Ketten, Ringe und Ohrringe fotografieren und Focus Stacking für durchgehende Schärfe.
Food: Lebensmittel vor Weiß oder im Setting
Food-Fotografie zeigt Lebensmittel appetitlich und farbtreu, als Verpackung vor Weiß oder im passenden Setting mit Untergrund und Requisiten. Lebensmittel-Freisteller werden pro Bild berechnet, aufwendige Setups nach Stundensatz. Beispiele zeigt die Seite Food-Fotografie für Hersteller und Shops, Grundlagen der Beitrag Food-Fotografie: Lust zum Anbeißen herstellen.

360°-Animation: das Produkt zum Drehen
Bei der 360°-Animation dreht sich der Artikel auf einem motorisierten Drehteller, die Kamera bleibt stehen. Aus den Einzelbildern entsteht eine Rundumansicht, die Kunden im Shop mit Maus oder Finger drehen. Je mehr Einzelbilder, desto flüssiger die Drehung, aber desto größer die Datei. Details stehen auf der Seite 360-Grad-Produktfotografie und im Ratgeber 360 Grad Fotografie.
Mood und Lifestyle: das Produkt im Gebrauch
Mood- und Lifestylebilder zeigen das Produkt in Umgebung und Verwendung: auf dem Tisch, in der Hand, im Wohnraum. Den Packshot ersetzen sie nicht. Er beantwortet, was der Artikel ist, das Moodbild, wo er hingehört. Die Leistung beschreibt die Seite Mood- und Lifestyle-Fotografie, den Unterschied der Ratgeber Packshot oder Moodbild.

KI-Szenen um das echte Produkt, gekennzeichnet
KI-Szenen setzen die Studioaufnahme des echten Produkts in eine per KI erzeugte Umgebung. Das Produkt bleibt fotografiert, Umgebung und gegebenenfalls Personen sind generiert, und das Bild wird sichtbar gekennzeichnet. Für das Hauptbild verlangen die Marktplätze eine echte Aufnahme, KI-Szenen sind deshalb Zusatzbilder.
Produktfotografie für Onlineshops und Marktplätze
Onlineshops und Marktplätze verlangen im Kern dasselbe: ein Hauptbild vor Weiß ohne Text und Requisiten, genug Pixel für den Zoom und mehrere Ansichten je Artikel. Die Unterschiede liegen in Mindestgröße, Seitenverhältnis und Bildzahl. Bei Amazon kann ein regelwidriges Hauptbild das Angebot aus den Suchergebnissen nehmen, bis ein korrektes Bild vorliegt.
Die vollständige Übersicht mit Etsy und Google Shopping steht auf der Seite Marktplatz-Anforderungen an Produktbilder; vor dem Upload lohnt der Blick in die aktuelle Fassung der Hilfeseiten. Einzelne Kanäle vertiefen die Ratgeber zu den Amazon-Richtlinien für Hauptbild und Zusatzbilder und zu Bildformat und Bildgröße bei eBay, den Bildsatz für mehrere Kanäle die Seite Produktfotos für Amazon, eBay und weitere Marktplätze.
| Kanal | Hauptbild | Mindestgröße | Bildzahl |
|---|---|---|---|
| Amazon | Reinweiß (RGB 255, 255, 255), Produkt füllt mindestens 85 % der Fläche; kein Text, keine Requisiten | 1.000 Pixel an der längsten Seite | Mindestens eines; empfohlen sechs und ein Video |
| eBay | Keine Farbvorgabe; kein Rahmen, kein Text, kein Wasserzeichen | 500 Pixel an der längsten Seite | Bis zu 24 |
| Zalando | Packshot vor #FFFFFF; Hochformat 1:1,44 | 762 × 1.100 Pixel | Drei für Bekleidung und Schuhe |
| OTTO | Freisteller vor Weiß, Produkt füllt 85 bis 95 % der Fläche | 500 Pixel kurze, 1.000 lange Seite | Höchstens zehn je Variante |
| Kaufland | Weißer Hintergrund, klare Silhouette | 1.024 Pixel in Höhe oder Breite | Fünf bis zehn empfohlen |
Hauptbild und Zusatzbilder
In den Suchergebnissen entscheidet das Hauptbild, ob jemand klickt. Zusatzbilder dürfen mehr: Details, Rückseite, Anwendung, Maße und Infografiken. Mode hat eigene Regeln. Für Hauptbilder von Erwachsenenbekleidung verlangt Amazon ein Model, Zalando nimmt Packshots mit unsichtbarer Puppe und Flatlays an (Amazon Style Guide Bekleidung und Zalando Image guidelines, Abruf 20.09.2026).


Für ein komplettes Amazon-Listing gibt es das Amazon-Paket: zwei freigestellte Titelbilder, fünf weitere Bilder mit Detail, Anwendung, Moodbildern, Infografiken, Icons und A+ Content sowie fünf Banner-Bilder für die Beschreibung, ab 590 € pro Paket. Wer prüfen will, ob vorhandene Listings den Regeln entsprechen, beauftragt das Marktplatz-Bildaudit.
Bildgrößen für den eigenen Onlineshop
Im eigenen Shop gilt keine Plattformregel, sondern das Shopsystem. Laden Sie ein großes Masterbild hoch, aus dem das System die kleineren Ansichten berechnet: quadratisch oder in festem Hochformat, in sRGB, als JPG oder WebP. Als Richtwert dient die Shopify-Empfehlung von 2.048 × 2.048 Pixeln (Shopify-Hilfe, Abruf 20.09.2026). Einzelheiten stehen im Ratgeber Größe und Seitenverhältnis von Produktfotos im Onlineshop, Formate im Beitrag Dateiformate und Auflösungen für Produktbilder.
So läuft Produktfotografie im Studio ab: fünf Stationen
Ein Auftrag für Produktfotos im Studio läuft in fünf Stationen ab. Sie müssen dafür nicht nach Leipzig kommen; die Ware reist per Paket aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
- Anfrage: Sie nennen Stückzahl, Warenart, Marktplatz und Wunschtermin per Formular, E-Mail oder Telefon. Wir stimmen die Ansichten ab und antworten mit dem Angebot zum Preis pro Bild.
- Einsenden: Nach schriftlicher Vereinbarung schicken Sie die Ware sicher verpackt per Paket in das Studio nach Leipzig oder bringen sie vorbei.
- Produktfotografie: Wir fotografieren im festen Setup für Ihre Warengruppe, mit gleichem Licht und gleicher Perspektive über alle Artikel.
- Bildbearbeitung: Die Bilder werden freigestellt, in Farbe, Kontrast und Schärfe abgeglichen und von Staub, Kratzern und Fingerabdrücken befreit. Danach prüfen wir Bildformat, Größe und Füllgrad gegen die Anforderungen Ihres Marktplatzes.
- Auslieferung: Sie erhalten die Bilder als PNG und JPG über einen persönlichen Download-Link per E-Mail, danach die Rechnung per E-Mail. Nach Zahlungseingang senden wir Ihnen die Ware zurück, versichert per DHL.
Der Download-Link kommt über daten.3wfoto.de, ist 30 Tage gültig und enthält alle Bilder als ZIP oder einzeln, mit Zuordnungsliste. IPTC-Metadaten und der C2PA-Herkunftsnachweis sind bei jedem Bild hinterlegt (Datenpaket zum Produktbild). Nach Zahlungseingang erhalten Sie zeitlich unbefristete und uneingeschränkte Nutzungsrechte; bei Bildern mit echten Models gilt die Lizenz der Model-Agentur. Jede Station im Detail beschreibt die Seite Ablauf eines Auftrags, den Termin beim Kunden der Ratgeber Produktfotograf vor Ort oder Versand ins Studio.
Licht und Hintergrund in der Produktfotografie
Das Licht entscheidet über Form, Farbe und Oberfläche, der Hintergrund darüber, ob der Zielkanal das Bild annimmt. Beides bleibt für die ganze Serie gleich.
Welches Licht: Blitz oder Dauerlicht?
Für Serien ist Studioblitz die bessere Lichtquelle: viel Leistung für kleine Blenden, dieselbe Farbe vom ersten bis zum letzten Bild, keine Verwacklung. Dauerlicht passt, wenn Sie das Ergebnis vorher sehen wollen, Video drehen oder Kleinteile im Nahbereich fotografieren. Bei LED-Leuchten zählen eine hohe Farbwiedergabe (CRI oder TLCI), Flimmerfreiheit und eine feste Farbtemperatur. Ein Blitz auf der Kamera leuchtet frontal und hart; für Produktfotos steht das Licht seitlich oder oben, mit Softbox.
Lichtzelt und Softbox sind keine Lichtquellen, sondern Lichtformer; welcher zu welcher Ware passt, steht im Ratgeber Dauerlicht oder Blitz in der Produktfotografie. Grundlagen erklärt der Beitrag Auf die richtige Beleuchtung kommt es an, glänzende Ware der Ratgeber Spiegelnde Produkte fotografieren.
| Eigenschaft | Dauerlicht (LED) | Studioblitz |
|---|---|---|
| Lichtmenge | Begrenzt; kleine Blenden nur mit langer Belichtung oder hoher ISO | Hoch; f/11 bei Basis-ISO ohne Aufwand |
| Farbkonstanz | Hängt von der Qualität der LED ab | Stabil von Bild zu Bild |
| Kontrolle vor der Aufnahme | Was Sie sehen, bekommen Sie | Ergebnis erst am Monitor |
| Typischer Einsatz | Nahbereich, Kleinteile, Video | Serien, Packshots, Mode, große Sets |
Lichtaufbau: Haupt-, Aufhell- und Kantenlicht
Ein Grundaufbau für Packshots hat drei Lichter. Das Hauptlicht mit großer Softbox formt das Produkt, ein Aufheller hellt die Schattenseite auf, ein Kantenlicht von hinten trennt das Produkt vom Hintergrund. Für Hauptbilder vor Weiß bekommt der Hintergrund eigenes Licht, damit er reinweiß wird, ohne das Produkt zu überstrahlen.
Weißabgleich und Farbtreue
Der Weißabgleich wird manuell gesetzt, mit Graukarte oder festem Kelvin-Wert, damit die Farbe dem Artikel entspricht und alle Bilder einer Serie denselben Weißpunkt haben. Kunstlicht liegt bei etwa 3.200 Kelvin, Tageslicht bei etwa 5.200 Kelvin (Weißabgleich-Voreinstellungen laut Canon-Bedienungsanleitung EOS 850D, Abruf 20.09.2026); gemischt erzeugen beide Farbstiche. Farbtreue entsteht an vier Stellen: im Licht, in der Kamera, am kalibrierten Monitor und beim Export in sRGB.
Mehr dazu in den Ratgebern Weißabgleich mit Kelvin-Tabelle und Graukarte und Farbtreue bei Produktfotos.
Welcher Hintergrund passt?
Für Hauptbilder ist Weiß gesetzt, sonst entscheidet das Produkt: Grau hält die Kontur weißer Ware, Schwarz betont Glanz, Farbe trägt die Marke, eine Szene erklärt Größe und Nutzung.
Die Hohlkehle ist keine Farbe, sondern die Technik für einen Verlauf ohne Horizontkante. Mehr im Ratgeber Hintergrund in der Produktfotografie wählen, für helle Ware im Beitrag Weiße Produkte vor weißem Hintergrund, für Lebensmittel unter Welcher Hintergrund eignet sich für Food-Fotografie?.
| Hintergrund | Wann er passt | Worauf achten |
|---|---|---|
| Reinweiß | Hauptbild auf Marktplätzen, Katalog | Eigenes Licht für den Hintergrund oder Freistellung |
| Grau | Weiße Ware in Zusatzbildern | Als Hauptbild nur, wo der Kanal es zulässt |
| Schwarz | Glanz, Metall, Glas, Schmuck | Staub und Fusseln fallen stärker auf |
| Farbe | Markenauftritt, Shop, Social Media | Farbige Reflexe auf dem Produkt vermeiden |
| Szene | Größe und Nutzung erklären | Nur Zusatzbild |
Ausrüstung für Produktfotografie: was Sie brauchen
Für Produktfotografie brauchen Sie eine Kamera mit manueller Belichtung, ein Objektiv im leichten Telebereich, ein Stativ, zwei Leuchten mit Lichtformern, einen ruhigen Hintergrund, eine Graukarte und ein Bildbearbeitungsprogramm. Für einzelne Artikel mit einfacher Form reicht das. Für Serien, Glas, Metall, Textil oder Schmuck kommen Aufbauten wie Hollowman-Puppe, Schmuckaufbau und Drehteller dazu.
Als Richtwert für die Blende gilt f/8 bis f/11: genug Schärfentiefe über das ganze Produkt, ohne dass Beugung das Bild weich macht. Die Anleitung in sechs Schritten steht im Ratgeber Objekte fotografieren: Grundlagen, die vollständige Liste in der Checkliste zur Ausrüstung. Ob das Smartphone genügt, klärt der Beitrag Reichen Handyfotos für Marktplatz-Listings?, die Kamera am Rechner der Ratgeber Tethered Shooting per USB oder WiFi.
| Ausrüstung | Wozu | Hinweis |
|---|---|---|
| Kamera mit manueller Belichtung | Blende, Zeit, ISO und Weißabgleich festlegen | Smartphone nur mit manuellem Modus |
| Objektiv im leichten Telebereich | Proportionen über Abstand halten | Am Vollformat etwa 85 bis 105 Millimeter |
| Stativ mit Wasserwaage | Gleiche Kameraposition für die Serie | Position am Boden markieren |
| Zwei Leuchten mit Softbox | Form zeigen ohne harte Schatten | Blitz für Serien, LED für Nahbereich und Video |
| Hintergrund und Aufnahmetisch | Ruhige Fläche ohne Horizontkante | Lichtzelt für Kleinteile |
| Graukarte | Weißabgleich festlegen | Im ersten Bild jeder Serie |
| Rechner mit Kabel oder Funk | Kontrolle in der 100-Prozent-Ansicht | Kalibrierter Monitor |
Was kostet Produktfotografie?
Produktfotografie im Studio kostet bei uns einen Preis pro Bild: Freisteller ab 12 € pro Bild, Hollowman ab 15 € pro Bild, jeweils zzgl. MwSt. Freistellung, Retusche, Farbabgleich und die Auslieferung als PNG und JPG sind enthalten. Je mehr Bilder ein Auftrag umfasst, desto niedriger der Preis pro Bild. Der Netto-Mindestumsatz beträgt 150 € je Auftrag.
Die Anfahrtspauschale vor Ort setzt sich aus 50 € pro Stunde Anfahrt und 0,60 € pro Kilometer zusammen. Den Preis eines Auftrags bestimmen Zahl der Artikel, Ansichten je Artikel, Bearbeitungstiefe, Formate und Nutzungsrechte; Serien gleichartiger Artikel kosten je Bild weniger als Einzelstücke. Die Faktoren erklärt der Ratgeber Was kostet Produktfotografie?, alle Preise und einen Richtwert für Ihre Bilderzahl die Seite Preise pro Bild.
| Leistung | Abrechnung | Preis |
|---|---|---|
| Freisteller vor Weiß | Pro Bild, sinkt mit der Bilderanzahl je Auftrag | ab 12 € pro Bild |
| Hollowman | Pro Bild, sinkt mit der Bilderanzahl je Auftrag | ab 15 € pro Bild |
| Schmuck und 360°-Animation | Pro Bild nach Angebot | auf Anfrage |
| Food | Freisteller pro Bild, aufwendige Setups nach Stundensatz | auf Anfrage |
| KI-Produktbilder-Paket | Paket je Artikel: zwei Freisteller und vier KI-Szenen | ab 290 € pro Paket |
| Amazon-Paket | Paket je Artikel: komplettes Listing | ab 590 € pro Paket |
| Aufnahmen vor Ort, in möblierten Wohnungen oder mit Models | Stundensatz plus Anfahrtspauschale, Wohnungsmiete und Model-Honorar | 105 € pro Stunde |
Produktfotos selbst machen oder ein Studio beauftragen?
Selbst fotografieren lohnt sich bei wenigen, einfachen Artikeln ohne strenge Marktplatzregeln. Sobald Serien, geprüfte Hauptbilder oder Spezialaufbauten wie Hollowman und Schmuck anstehen, ist das Studio der kürzere Weg.
Ein dritter Weg sind Herstellerbilder. Sie dürfen sie nur verwenden, wenn der Rechteinhaber die Nutzung ausdrücklich erlaubt hat; Fotos aus fremden Amazon-Angeboten dürfen Sie nicht übernehmen (Herstellerbilder verwenden: Bildrechte für Händler). Den ausführlichen Vergleich enthält der Ratgeber Produktfotos selbst machen oder machen lassen. Wie das Studio in Leipzig arbeitet, zeigt die Startseite Produktfotografie aus dem Studio.
| Kriterium | Selbst fotografieren | Studio beauftragen |
|---|---|---|
| Zeit je Artikel | Aufbau, Aufnahme, Freistellung und Export bei jedem Artikel neu | Fester Ablauf im eingerichteten Setup; Ihr Aufwand: Packliste und Freigabe |
| Ausstattung | Kamera, Stativ, zwei Leuchten, Hintergrund, Graukarte, Software | Hollowman-Puppen, Schmuckaufbau, Drehteller |
| Einheitlichkeit | Schwankt mit Tageslicht und Kameraposition | Gleiche Position, gleiches Licht, gleiche Bearbeitung |
| Marktplatzregeln | Prüfen Sie selbst | Prüfung von Format, Größe und Füllgrad vor der Auslieferung |
| Bearbeitung | In Eigenregie | Im Preis pro Bild enthalten |
Professionelle Produktfotografie: woran Sie gute Produktbilder erkennen
Gute Produktbilder erkennen Sie am Bild selbst, nicht an der Ausrüstung: Farbe, Schärfe, Kante und Serie müssen stimmen. Prüfen Sie ein Bild in der 100-Prozent-Ansicht und mehrere Bilder einer Serie nebeneinander.

Typische Mängel zeigen die Ratgeber Häufige Fehler bei Produktfotos und Die klassischen Fehler in der Produktfotografie, die Fragen an einen Dienstleister der Beitrag Woran erkennen Sie den richtigen Produktfotografen?. Pixelmaße, Format und Weißwert eines Bildes misst der Marktplatz-Bildprüfer im Browser.
| Merkmal | Woran Sie es erkennen |
|---|---|
| Farbtreue | Die Farbe im Bild entspricht der Ware im Paket |
| Schärfe | Das ganze Produkt ist scharf, auch in der 100-Prozent-Ansicht |
| Freistellkante | Keine Reste des Hintergrunds an feinen Kanten, Haaren oder Glas |
| Hintergrund | Reinweiß, wo der Kanal es verlangt, ohne Grauschleier |
| Serie | Gleiche Perspektive, Größe und Licht über alle Artikel |
| Retusche | Staub und Kratzer entfernt, Form und Merkmale unverändert |
| Daten | Dateinamen nach Schema, Formate je Kanal, IPTC und Herkunftsnachweis |
Produktfotografie und KI: was echt bleibt, was gekennzeichnet wird
KI wirkt in der Produktfotografie an zwei Stellen: in der Bearbeitung und bei Szenen. Retusche eines echten Fotos, also Freistellen, Farbkorrektur, Staub- und Faltenentfernung oder die Hollowman-Montage, ist keine KI-Manipulation im Sinne der KI-Verordnung, auch wenn die Werkzeuge KI nutzen. Kennzeichnungspflichtig wird ein Bild erst, wenn KI einen fotorealistischen Inhalt erzeugt oder die Bildaussage wesentlich verändert.


KI-Produktbilder entstehen bei uns um ein echtes Studiobild: Das Produkt wird fotografiert, die Umgebung entsteht nach Briefing, ohne das Produkt zu verändern. Das KI-Produktbilder-Paket umfasst je Artikel zwei Freisteller und vier KI-Szenen, ab 290 € pro Paket. Mehr auf der Seite KI-Produktbilder: Szenen um das echte Produkt und im Ratgeber Ist Retusche eine KI-Manipulation?.
Nennen Sie Warenart, Stückzahl und Marktplatz; Sie erhalten das Angebot mit dem Preis pro Bild.
Anfrage senden| Bildart | Was KI beiträgt | Einsatz | Kennzeichnung |
|---|---|---|---|
| Studioaufnahme mit Retusche | Werkzeuge beim Freistellen und Retuschieren | Hauptbild und Galerie | Keine KI-Manipulation, solange die Bildaussage bleibt |
| KI-Szene um das echte Produkt | Umgebung und gegebenenfalls Personen | Zusatzbilder, Social Media, Werbung | Sichtbar gekennzeichnet, bei uns nach Art. 50 KI-Verordnung |
| Vollständig KI-erzeugtes Produktbild | Auch das Produkt | Kein Hauptbild: Marktplätze verlangen dort eine echte Aufnahme | Nicht in unserem Angebot |