Marktplätze und Bildrichtlinien

Welches Bildformat, welche Größe und wie viele Fotos verlangt eBay?

Von Max, Leitung KundenbetreuungVeröffentlicht Aktualisiert 6 Min. Lesezeit

Beim eBay-Bildformat haben Sie viel Freiheit: JPEG, PNG, GIF, TIFF, BMP, WEBP, HEIC und AVIF bis 12 MB je Datei, mindestens 500 Pixel an der längsten Seite, empfohlen rund 1.600 × 1.600 Pixel, bis zu 24 Bilder je Angebot.

Eng wird es erst beim Inhalt: Rahmen, Text, Grafiken und Wasserzeichen sind nicht erlaubt (eBay-Hilfe „Bilder zu Angeboten hinzufügen“ und Grundsatz zu den eBay-Bilderstandards, Abruf 20.09.2026). JPEG in sRGB deckt alles davon ab.

eBay-Bildformat, Bildgröße und Anzahl: die Vorgaben

eBay ist bei Bildern weniger streng als Amazon oder Zalando, prüft aber Mindestgröße, verbotene Elemente und die Echtheit der Bilder. Die Tabelle zeigt die Regeln und daneben, was sich bewährt hat, wenn dieselben Bilder auch im eigenen Shop oder auf anderen Marktplätzen laufen sollen.

VorgabeeBay-RegelPraxisempfehlung
Mindestgröße500 Pixel an der längsten SeiteDeutlich mehr, damit der Zoom greift und die Datei auch für Amazon reicht
Empfohlene GrößeRund 1.600 × 1.600 Pixel2.000 Pixel und mehr an der längsten Seite
DateigrößeBis 12 MB je DateiJPEG mit hoher Qualitätsstufe, meist weit unter der Grenze
FormateJPEG, PNG, GIF, TIFF, BMP, WEBP, HEIC, AVIFJPEG in sRGB; HEIC vom Smartphone vorher umwandeln
Anzahl1 Bild Pflicht, bis zu 24 je AngebotSo viele, wie Fragen beantworten: Ansichten, Details, Etikett, Lieferumfang
Erstes BildWird zum Hauptfoto in den SuchergebnissenArtikel vollständig von vorn, Freisteller vor Weiß, Produkt füllt die Fläche
HintergrundKeine feste VorgabeEinfarbig und ruhig; Weiß für die Mehrfachnutzung
VerbotenRahmen, Text, Grafiken, Marketinginhalte, Wasserzeichen, Platzhalter, Standardbilder bei GebrauchtwareAlle Zusatzinfos in Artikelmerkmale und Beschreibung
VariantenEigene Bilder je Variante möglichJede Farbe mit eigenem Foto, Farbabgleich am Muster
Quelle: eBay-Hilfe „Bilder zu Angeboten hinzufügen“ und „Grundsatz zu den eBay-Bilderstandards“, Abruf 20.09.2026.

Warum 1.600 Pixel, wenn 500 reichen?

Die 500 Pixel sind die Untergrenze, ab der eBay ein Bild überhaupt annimmt. Für die Zoomansicht, für Bildschirme mit hoher Pixeldichte und für die App braucht ein Bild deutlich mehr; eBay selbst nennt rund 1.600 × 1.600 Pixel als Empfehlung. Wer heute größer liefert, kann dieselbe Datei für Amazon verwenden, wo 1.000 Pixel Pflicht für den Zoom sind.

Wir erhalten in Anfragen häufig Bilder, die formal über der eBay-Grenze liegen und im Zoom trotzdem weich aussehen. Sie stammen aus der Shop-Vorschau, aus einem Messenger-Verlauf oder aus einem alten Katalog-PDF und wurden auf die Zielgröße hochgerechnet. Zu erkennen ist das am Rand des Artikels: Die Kante franst aus, statt sauber abzusetzen. Aus einer hochgerechneten Datei wird kein Zoombild, auch nicht mit Nachschärfen; welche Größen andere Marktplätze verlangen, steht im Beitrag zu den Amazon-Anforderungen an Produktbilder.

Die Mindestgröße ist nur die Untergrenze; wer deutlich größer liefert, hat dieselbe Datei für Zoom, App und Amazon. Im Studio entsteht der Bildsatz von vornherein in der Größe, die alle Kanäle brauchen.

Dashcam-Set mit Monitor, Kamera, Saugnapfhalterung, Kabeln und Kfz-Stecker, Produktbild vor Weiß

Marktplatz-Bilder anfragen

Welches Bildformat ist das richtige?

JPEG in sRGB ist für eBay-Fotos die verlässlichste Wahl: kleine Datei, keine Transparenz, überall gleich dargestellt. PNG lohnt nur, wenn Grafikkanten scharf bleiben müssen; HEIC und AVIF vom Smartphone wandeln Sie vor dem Upload um, damit Farben und Ausrichtung nicht unbemerkt verändert werden.

Braune Lederhalbschuhe mit Schnürung und Gummisohle, als Paar freigestellt vor Weiß

Fotos bei eBay hochladen: der Ablauf in sieben Schritten

  1. Schritt 1: Bilder vorbereiten

    Freistellen oder ruhigen Hintergrund wählen, so beschneiden, dass der Artikel die Fläche füllt, längste Seite mindestens 1.600 Pixel, Export als JPEG in sRGB.

  2. Schritt 2: Reihenfolge festlegen

    Das erste Bild ist das Hauptfoto: Artikel vollständig von vorn. Danach Rückseite, Seiten, Details, Etikett und Lieferumfang.

  3. Schritt 3: Angebot anlegen und Fotos hinzufügen

    Im Verkaufsformular unter „Fotos“ die Dateien hochladen und per Ziehen sortieren; die eBay-Bildbearbeitung bietet Zuschnitt, Ausrichtung, Helligkeit und Kontrast sowie ein Werkzeug für weiße oder KI-erzeugte Hintergründe; für Serien ist die Bearbeitung vor dem Upload verlässlicher.

  4. Schritt 4: Varianten zuordnen

    Bei Angeboten mit Varianten jeder Farbe oder Ausführung eigene Bilder zuweisen, damit Käufer die gewählte Variante sehen.

  5. Schritt 5: Vorschau prüfen

    Das Angebot in der Vorschau auf Smartphone-Breite ansehen: Ist das Hauptfoto in der kleinen Kachel erkennbar, sind Details lesbar?

  6. Schritt 6: Veröffentlichen und kontrollieren

    Nach dem Einstellen die Darstellung in den Suchergebnissen prüfen; ein unscharfes oder falsch sortiertes Hauptfoto lässt sich jederzeit ersetzen.

  7. Schritt 7: Bilder wiederverwenden

    eBay speichert hochgeladene Bilder bis zu 90 Tage in beendeten Angeboten; für das Wiedereinstellen lohnt eine eigene Ablage mit Dateinamen nach Artikelnummer.

Was eBay verbietet: der Grundsatz zu den Bilderstandards

Der Grundsatz zu den eBay-Bilderstandards ist kurz und wird bei Verstößen durchgesetzt. Nicht zulässig sind laut Grundsatz zu den eBay-Bilderstandards (Abruf 20.09.2026, Link geprüft 21.10.2026):

  • Fotos, die den Artikel nicht korrekt darstellen.
  • Platzhalterbilder, die eine Nachricht vermitteln sollen, etwa „Bild folgt“.
  • Standardbilder bei gebrauchten, beschädigten oder defekten Artikeln; hier muss das konkrete Stück gezeigt werden.
  • Zusätzlich hinzugefügte Rahmen.
  • Text, Grafiken oder Marketinginhalte auf Fotos.
  • Wasserzeichen jeder Art, einschließlich Urheberrechtshinweisen.
Handtasche in Taupe mit Henkel, Schulterriemen und Quaste, freigestellt vor Weiß
Hauptfoto ohne Rahmen, Text, Grafik und Wasserzeichen

Bei Verstößen kann eBay Angebote entfernen, Verwarnungen aussprechen, Aktivitäten einschränken oder das Konto sperren. Dazu kommen die eBay-Regeln zu Bildrechten: Verwenden Sie eigene Fotos oder Katalogbilder von eBay; Herstellerbilder nur mit Erlaubnis des Rechteinhabers.

Mehr als 12 Fotos: Wann sich die volle Galerie lohnt

Die alte Grenze von 12 Bildern gilt nicht mehr: Heute sind bis zu 24 Fotos je Angebot enthalten. Sinnvoll ist die volle Galerie bei erklärungsbedürftigen Artikeln, bei Gebrauchtware mit Mängeln, die gezeigt werden müssen, und bei Sets mit vielen Teilen. Bei einfacher Neuware reichen meist sechs bis acht Ansichten: vorn, hinten, Seiten, Detail, Etikett, Lieferumfang.

Paar blaue Kinderschuhe mit Klettverschluss, schwebend freigestellt vor Weiß

Wir fotografieren bei Gebrauchtware jede Stelle, die den Zustand beschreibt, als eigenes Bild: die abgeriebene Kante, den Kratzer auf dem Display, die fehlende Schraube. Das belegt Plätze in der Galerie und sieht im Angebot weniger schön aus. Es spart dafür genau die Rückfragen und Rücksendungen, die aus einem geschönten Bildsatz entstehen. Ein Katalogbild darf hier ohnehin nicht stehen.

Kleidung für eBay fotografieren

Kleidung verkauft sich mit Form: Als Hollowman-Aufnahme auf unsichtbarer Puppe behält ein Oberteil Volumen, als Legeware fotografiert liegt es gefaltet oder ausgebreitet im festen Raster. Für eBay ergänzen Sie ein Foto des Etiketts mit Größe und Material, die Rückseite, Details wie Nähte und Verschlüsse und bei Gebrauchtware Nahaufnahmen der Gebrauchsspuren. Maße gehören in die Artikelmerkmale und die Beschreibung, nicht als Text ins Foto.

Häufige Fehler und Grenzen

  • Hauptfoto mit Rahmen, Logo oder „Neu“-Störer: verstößt gegen die Bilderstandards.
  • Hochgerechnete Smartphone-Fotos: 500 Pixel reichen formal, wirken im Zoom aber unscharf.
  • Katalogbild für Gebrauchtware: eBay verlangt hier Fotos des konkreten Artikels.
  • Fremde Bilder ohne Erlaubnis: Abmahnrisiko und Verstoß gegen die eBay-Regeln zu Bildrechten.
  • Unruhiger Hintergrund: Der Artikel geht in der Suchkachel unter.
  • Falsche Reihenfolge: Detailfoto an erster Stelle statt der Gesamtansicht.
Kommode aus hellem Holz mit geschnitzten Schubladenfronten und Metallgriffen, freigestellt vor Weiß
Gesamtansicht vor ruhigem, einfarbigem Hintergrund

Rahmen und Störer, hochgerechnete Handyfotos, Katalogbilder für Gebrauchtware und unruhige Hintergründe sind die häufigsten Fehler; abseits davon lässt eBay viel Freiheit.

Reinigungstabletten für Kaffeevollautomaten mit Verpackung und Blister, Produktbild vor Weiß

Produktfotos für eBay aus dem Studio

Wir fotografieren Artikel so, dass ein Bildsatz für eBay, Amazon und den eigenen Shop reicht: Freisteller vor reinem Weiß, Details, Maße in der Zuordnungsliste statt im Bild, Dateinamen nach Artikelnummer. Was dazugehört, steht auf der Seite Amazon- und eBay-Produktfotos; abgerechnet wird zum Preis pro Bild, geliefert mit dem Datenpaket zum Produktbild.

Nennen Sie Stückzahl und Warenart, wir schlagen die Ansichten je Artikel vor.

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Kurz gefasst

eBay nimmt acht Bildformate bis 12 MB an, verlangt mindestens 500 Pixel und empfiehlt rund 1.600 × 1.600 Pixel. Bis zu 24 Fotos je Angebot sind möglich; das erste Bild ist das Hauptfoto und zeigt den Artikel vollständig von vorn. Rahmen, Text, Grafiken, Wasserzeichen, Platzhalter und Standardbilder bei Gebrauchtware sind verboten. Wer nach den strengeren Amazon-Regeln vor Weiß fotografiert, erfüllt eBay mit demselben Bildsatz.

Häufige Fragen

Fragen und Antworten

Antworten auf die Fragen, die Händler und Hersteller uns am häufigsten stellen.

  • Welches Bildformat verlangt eBay?

    eBay nimmt JPEG, PNG, GIF, TIFF, BMP, WEBP, HEIC und AVIF an, jeweils bis 12 MB je Datei (eBay-Hilfe, Abruf 20.09.2026). Verlässlich ist JPEG in sRGB: kleine Datei, keine Transparenz, überall gleich dargestellt. Formate vom Smartphone wie HEIC wandeln Sie besser vorher um, damit Farben und Ausrichtung erhalten bleiben.

  • Welche Bildgröße ist bei eBay optimal?

    eBay empfiehlt rund 1.600 × 1.600 Pixel; die Untergrenze liegt bei 500 Pixeln an der längsten Seite. Für Zoom, hochauflösende Bildschirme und die Mehrfachnutzung auf anderen Marktplätzen sind 2.000 Pixel und mehr sinnvoll. Wichtiger als die reine Größe ist, dass das Bild nicht hochgerechnet wurde und der Artikel die Fläche füllt.

  • Kann ich mehr als 12 Bilder bei eBay hochladen?

    Ja, eBay erlaubt bis zu 24 Fotos je Angebot; die alte Grenze von zwölf Bildern gilt nicht mehr (eBay-Hilfe, Abruf 20.09.2026). Nutzen Sie die Plätze für Gesamtansicht, Rückseite, Seiten, Details, Etikett und Lieferumfang; bei Gebrauchtware zusätzlich für Gebrauchsspuren. Mehr Bilder als nötig bringen nichts, wenn sie sich wiederholen.

  • Braucht eBay einen weißen Hintergrund?

    Nein, eBay schreibt keine Hintergrundfarbe vor. Ein ruhiger, einfarbiger Hintergrund hilft aber in der Suchkachel, und Weiß ist Pflicht, sobald dieselben Bilder auf Amazon laufen sollen. Wer einmal vor Weiß fotografiert, hat für beide Kanäle die richtige Datei und kann Umgebungsbilder als Zusatzfotos ergänzen.

  • Darf ich Text oder ein Logo in eBay-Fotos setzen?

    Nein, der Grundsatz zu den eBay-Bilderstandards verbietet hinzugefügten Text, Grafiken, Marketinginhalte, Rahmen und Wasserzeichen, auch Urheberrechtshinweise. Ein Logo ist nur zulässig, wenn es auf dem Produkt selbst sitzt. Angaben zu Größe, Material oder Lieferumfang gehören in die Artikelmerkmale und die Beschreibung.

  • Wie fotografiere ich Kleidung für eBay?

    Am besten mit Form: auf unsichtbarer Puppe als Hollowman oder als Legeware im festen Raster, jeweils vor ruhigem Hintergrund. Dazu Etikett mit Größe und Material, Rückseite, Details wie Nähte oder Verschlüsse und bei Gebrauchtware jede Gebrauchsspur. Bügeln oder Dämpfen vor der Aufnahme spart Retusche und Rückfragen.

  • Darf ich Katalogbilder von eBay verwenden?

    Für neue Artikel ja: eBay stellt Katalogbilder bereit, die Sie im Angebot nutzen dürfen. Für gebrauchte, beschädigte oder defekte Artikel verlangt der Grundsatz zu den Bilderstandards eigene Fotos des konkreten Stücks. Fremde Bilder aus dem Netz oder vom Hersteller brauchen eine Erlaubnis.

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