Marktplätze und Bildrichtlinien

Was verlangt OTTO Market von Produktbildern? Bildanforderungen im Überblick

Von Max, Leitung KundenbetreuungVeröffentlicht Aktualisiert 5 Min. Lesezeit

Die Bildanforderungen von OTTO Market: Produktbilder als JPEG oder PNG im Farbraum RGB mit mindestens 500 Pixeln auf der kurzen und 1.000 Pixeln auf der langen Seite, höchstens 4.500 Pixeln Kantenlänge und 25 MB. Die Dateinamen kommen ohne Umlaute, ß und Sonderzeichen aus.

Das Hauptbild ist ein Freisteller vor Weiß (RGB 255, 255, 255), zentriert, mit dem Produkt auf 85 bis 95 % der Bildfläche. Das Energielabel gehört als eigenes Datenfeld ins Angebot, nicht ins Bild (OTTO Market Onboarding-Guide, zuletzt aktualisiert Januar 2026, Abruf 20.09.2026).

Bildanforderungen von OTTO Market: Format, Größe, Hauptbild

OTTO Market beschreibt die Bildvorgaben im Onboarding-Guide für Partner und ausführlicher im Partner-Helpdesk, der nur mit Partnerkonto lesbar ist. Die Tabelle fasst den Guide zusammen:

Taucheruhr mit Metallarmband, schwarzem Zifferblatt und Drehlünette, freigestellt vor Weiß mit Schatten
Uhr mit angeschnittenem Armband: eine Ansicht für die Detailbilder.
VorgabeOTTO MarketFür die Produktion
DateiformatJPEG oder PNG, Farbraum RGBJPEG in sRGB mit eingebettetem Profil
MindestkantenlängeKurze Seite 500 Pixel, lange Seite 1.000 PixelDeutlich größer liefern, damit Zoom und Wiederverwendung funktionieren
Maximale Kantenlänge4.500 PixelExport auf 4.500 Pixel begrenzen, Original größer archivieren
SeitenverhältnisQuer- oder Hochformat, empfohlen 4:3Ein festes Format je Sortiment
DateigrößeHöchstens 25 MBJPEG mit hoher Qualitätsstufe
DateinameKeine Sonderzeichen, kein ß, keine UmlauteArtikelnummer plus Ansicht, nur ASCII-Zeichen
Bilder je VarianteMindestens 1, höchstens 10: Hauptbild plus bis zu 9 DetailbilderHauptbild, Rückseite, Details, Lieferumfang je Farbe
HauptbildFreisteller vor Weiß (RGB 255, 255, 255), zentriert, gut ausgeleuchtet, umlaufender weißer RandFreisteller, der auch bei Amazon und Kaufland besteht
Produktanteil85 bis 95 % der Bildfläche; Ausnahmen für besonders kleine oder schmale Produkte wie Stifte, Löffel, UhrenEnger Beschnitt mit gleichmäßigem Rand
Inhalt des HauptbildsNur das Hauptprodukt, kein Zubehör, keine RückansichtZubehör und Lieferumfang in die Detailbilder
EnergieeffizienzAls eigenes Datenfeld übermitteln, nicht im Produktbild abbildenLabel als eigene Datei im geforderten Format
Quelle: OTTO Market Onboarding-Guide, englische Fassung, zuletzt aktualisiert Januar 2026; Regel zur Energieeffizienz aus der deutschen Fassung vom Januar 2024. Abruf 20.09.2026; der Partner-Helpdesk kann ergänzende Werte enthalten.

Warum RGB und nicht CMYK?

Viele Hersteller liefern Katalogdaten aus dem Druck, also in CMYK. OTTO verarbeitet nur RGB; solche Dateien werden abgewiesen oder mit verschobenen Farben angezeigt. Vor dem Upload wandeln Sie jede Datei in sRGB um, mit eingebettetem Profil. Warum der Farbabgleich am Muster Retouren senkt, erklärt die Seite Packshot-Fotografie im Studio.

Wir bekommen Herstellerdaten regelmäßig in CMYK und wandeln sie vor der Lieferung um; sichtbar wird der Unterschied vor allem an kräftigen Rot- und Blautönen.

85 bis 95 Prozent: der Rand entscheidet

Anders als Amazon nennt OTTO auch eine Obergrenze: Das Produkt darf nicht bis an den Rand reichen, ein umlaufender weißer Rand auf allen vier Seiten ist Pflicht. Das hält die Kacheln auf otto.de einheitlich. Besonders kleine oder schmale Produkte wie Stifte oder Uhren sind laut Guide ausgenommen.

Hellblaues Uhrenarmband in Kroko-Optik mit goldener Schließe, liegend vor Weiß mit leichter Spiegelung
Schmale Produkte wie ein Uhrenarmband füllen die Bildfläche nicht aus.

Das Hauptbild ist ein Freisteller vor Weiß mit umlaufendem Rand: Das Produkt füllt die Fläche, reicht aber nicht bis an die Bildkante.

Weiße Schaltsteckdose mit aufgedruckten Leistungsangaben und schwarzem Kabel, Produktbild vor Weiß

Marktplatz-Bildsatz anfragen

Checkliste: Was nicht ins OTTO-Produktbild gehört

Diese Elemente führen zur Beanstandung oder widersprechen der Vorgabe, dass das Hauptbild nur das Hauptprodukt der jeweiligen Variante zeigt:

  • Energielabel oder Effizienzklassen im Produktbild; sie werden als eigenes Datenfeld übermittelt.
  • Zubehör, Rückansichten oder Lieferumfang im Hauptbild; das gehört in die Detailbilder.
  • Prüfsiegel, Testlogos und Gütezeichen; nach unserem Verständnis der OTTO-Partnerhilfe nicht zulässig, der Helpdesk ist nur mit Partnerkonto lesbar.
  • Text, Preise, Rabattstörer, Wasserzeichen und Händlerlogos.
  • Requisiten ohne Hinweis, dass sie nicht mitgeliefert werden.
  • Ein Produkt in einer anderen Farbe oder Ausführung als die angelegte Variante, Collagen mehrerer Varianten.
  • Dateien in CMYK, unter 500 × 1.000 Pixeln, über 4.500 Pixeln oder über 25 MB.
  • Dateinamen mit Umlauten, ß, Leerzeichen oder Sonderzeichen.

Wir prüfen Dateinamen deshalb vor der Lieferung auf Umlaute und Leerzeichen; dieser Fehler fällt sonst erst beim Import auf.

Energielabel und Datenblatt: Datenfeld statt Bild

Für Leuchten, Haushaltsgeräte, Fernseher und andere energieverbrauchsrelevante Produkte müssen im Onlinehandel das EU-Energielabel und das Produktdatenblatt in der Nähe des Preises gezeigt werden. OTTO löst das über eigene Felder: Sie laden das Label als Bilddatei in den Mindestabmessungen und das Datenblatt als PDF hoch, OTTO platziert beides an der vorgesehenen Stelle.

Für die Produktion heißt das: Typenschild und Label werden mitfotografiert, aber als eigene Dateien geliefert. Dasselbe gilt für Sicherheitshinweise und Herstellerangaben, die Marktplätze nach der Produktsicherheitsverordnung als eigene Ansichten verlangen können; wie wir diese Ansichten mitliefern, steht auf der Seite Datenpaket zum Produktbild.

UnterlageLieferung laut Beitrag
EU-EnergielabelBilddatei in den Mindestabmessungen, eigenes Feld
ProduktdatenblattPDF, eigenes Feld
Typenschildmitfotografiert, als eigene Datei
Sicherheitshinweise, Herstellerangabeneigene Ansichten, wenn der Marktplatz sie verlangt

Varianten und Farbkacheln

Jede Variante braucht mindestens ein eigenes Bild, sonst geht sie nicht live; mehr als zehn Bilder je Variante sind laut Guide nicht vorgesehen. Farbkacheln unterliegen denselben Mindestabmessungen. Bei Serien mit vielen Farben bewährt sich, eine Referenzvariante komplett zu fotografieren und die übrigen Farben nur in den Ansichten, in denen sich die Farbe zeigt; die Zuordnung übernimmt die Liste im Datenpaket.

Häufige Fehler beim Onboarding

  • Bilder werden nicht angezeigt, weil der Dateiname ein „ä“, ein ß oder ein Leerzeichen enthält.
  • Der Import bricht ab, weil Katalogdaten in CMYK geliefert wurden.
  • Das Hauptbild fehlt für eine Variante, die Variante bleibt offline.
  • Energielabel im Produktbild statt im Datenfeld, Beanstandung bei der Prüfung.
  • Produkt ohne Rand bis an die Bildkante oder mit Zubehör im Hauptbild.

Die häufigsten Fehler beim Onboarding stecken im Dateinamen, im Farbraum, im fehlenden Hauptbild je Variante und im Energielabel im Bild.

Internetradio im Holzgehäuse mit Display, Produktbild vor Weiß

Bildsatz prüfen lassen

OTTO-fertige Bildsätze aus dem Studio

Wir liefern Bildsätze nach den Vorgaben von OTTO Market: Freisteller vor Weiß mit Rand, sRGB, Dateinamen ohne Umlaute nach Artikelnummer, Energielabel und Typenschild als eigene Dateien. Was zum Bildsatz für Marktplätze gehört, steht auf der Seite Amazon- und eBay-Produktfotos; bestehende Bilder prüfen wir in einem Bildaudit für Marktplätze, die Abrechnung erklärt die Seite Preise pro Bild.

Nennen Sie Stückzahl und Warengruppe, wir schlagen die Ansichten je Variante vor.

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Kurz gefasst

OTTO Market nimmt JPEG oder PNG in RGB, mindestens 500 × 1.000 und höchstens 4.500 Pixel, 25 MB, Dateinamen ohne Umlaute. Das Hauptbild ist ein Freisteller vor Weiß mit umlaufendem Rand; das Produkt füllt 85 bis 95 Prozent der Fläche. Energielabel, Zubehör und Werbeelemente gehören nicht ins Hauptbild; das Label wird als eigenes Datenfeld übermittelt. Jede Variante braucht mindestens ein und höchstens zehn Bilder; ein Freisteller vor Weiß besteht zugleich bei Amazon und Kaufland.

Häufige Fragen

Fragen und Antworten

Antworten auf die Fragen, die Händler und Hersteller uns am häufigsten stellen.

  • Welche Bildgröße verlangt OTTO Market?

    Mindestens 500 Pixel auf der kurzen und 1.000 Pixel auf der langen Seite, höchstens 4.500 Pixel Kantenlänge und 25 MB je Datei; empfohlen ist das Seitenverhältnis 4:3 (Onboarding-Guide, Stand Januar 2026). Für Zoom und Wiederverwendung auf anderen Marktplätzen liefern wir in der Regel 2.000 Pixel und mehr an der längsten Seite.

  • Welches Dateiformat nimmt OTTO Market an?

    JPEG oder PNG im Farbraum RGB; CMYK ist technisch unzulässig, Dokumente wie das Produktdatenblatt kommen als PDF. Der Dateiname darf keine Umlaute, kein ß und keine Sonderzeichen enthalten. Bewährt hat sich JPEG in sRGB mit eingebettetem Profil und einem Namen aus Artikelnummer und Ansicht.

  • Darf das Energielabel im OTTO-Produktbild stehen?

    Nein. Angaben zur Energieeffizienz sind laut Onboarding-Guide (deutsche Fassung, Januar 2024) als solche zu übermitteln und dürfen nicht in den Produktbildern abgebildet werden. Sie laden das Label als eigene Datei und das Datenblatt als PDF hoch; OTTO zeigt beides an der vorgeschriebenen Stelle im Angebot. Ein montiertes Label im Hauptbild wird beanstandet.

  • Muss das OTTO-Hauptbild einen weißen Hintergrund haben?

    Ja, das Hauptbild ist ein Freisteller vor Weiß mit dem RGB-Wert 255, 255, 255, zentriert und mit umlaufendem weißem Rand; das Produkt füllt 85 bis 95 Prozent der Fläche (Onboarding-Guide, Stand Januar 2026). Ein Freisteller vor Weiß erfüllt zugleich die Regeln von Amazon und Kaufland.

  • Wie viele Bilder kann ich je Artikel bei OTTO hochladen?

    Mindestens ein Bild je Variante ist Pflicht, sonst geht der Artikel nicht live; höchstens zehn Bilder je Variante sind vorgesehen, also Hauptbild plus bis zu neun Detailbilder (Onboarding-Guide, Stand Januar 2026). Ein Satz aus Hauptbild, Rückseite, Detail und Lieferumfang deckt die meisten Sortimente ab.

  • Warum werden meine Bilder bei OTTO nicht angezeigt?

    Häufige Ursachen sind vier Punkte aus dem Onboarding-Guide: Umlaut, ß oder Sonderzeichen im Dateinamen, Farbraum CMYK, Bild unter der Mindestgröße oder fehlendes Hauptbild für eine Variante. Bleibt das Bild nach der Korrektur verschwunden, hilft der Partner-Helpdesk mit dem Fehlercode aus dem Import.

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