Produktfotos-Briefing: Welche Angaben braucht das Studio? Die Vorlage für Händler und Hersteller
Von Max, Leitung KundenbetreuungVeröffentlicht Aktualisiert 7 Min. Lesezeit
Ein Produktfotos-Briefing legt vor der Aufnahme fest, was fotografiert wird, wie viele Bilder entstehen, wo sie erscheinen, wie sie aussehen und wie Ware und Dateien reisen. Für ein erstes Angebot genügen Warenart, Stückzahl und Marktplatz. Die Vorlage unten enthält jedes Feld, das wir bis zur Auslieferung brauchen.
Wozu das Studio ein Briefing braucht
Im Studio rechnen wir pro Bild ab: Freisteller ab 12 €, Hollowman ab 15 €, zzgl. MwSt., bei einem Netto-Mindestumsatz von 150 € je Auftrag. Ein Angebot steht deshalb erst, wenn die Zahl der Bilder feststeht, und die ergibt sich aus Artikeln, Varianten und den Ansichten, die jeder Artikel braucht. Alle Beträge und die beiden Pakete stehen auf der Seite Preise pro Bild.
Das Briefing ist damit die Grundlage für Angebot, Setup und Lieferung. Für das KI-Produktbilder-Paket und das Amazon-Paket ist es ausdrücklich Voraussetzung, neben der Produktlieferung und der Produktfotografie im Studio. Wie Sie die Ware selbst reinigen, kennzeichnen und verpacken, beschreibt der Ratgeber Produkte für das Fotoshooting vorbereiten. Hier geht es um die Angaben, die vor der Ware kommen.
Die Briefing-Vorlage für Produktfotos: alle Felder
Die Tabelle folgt unserem Anfrageformular. Pflicht sind dort nur Vorname, Nachname und E-Mail; alles andere ist freiwillig und macht das Angebot genauer. Felder ohne eigenes Eingabefeld schreiben Sie in die Nachricht.
Ihre Angaben tragen Sie direkt in das Anfrageformular auf der Kontaktseite ein, oder Sie kopieren die Tabelle in eine E-Mail.
| Feld | Was hineingehört | Wo im Anfrageformular |
|---|---|---|
| Kontakt | Vorname, Nachname und E-Mail; Telefon und Firma, wenn Sie möchten | Abschnitt 1, Kontakt |
| Rolle | Hersteller, E-Commerce-Händler, Agentur oder Sonstiges | Abschnitt 2, Ihre Produkte |
| Produktgruppen | Fashion & Mode, Schmuck & Uhren, Kosmetik, Lebensmittel, Elektronik & Technik, Haushalt & Wohnen, Packshot oder Sonstiges | Abschnitt 2 |
| Konkrete Produkte | Was genau fotografiert wird; Besonderheiten wie Glas, Glanz oder Kleinteile | Abschnitt 2 |
| Bilder je Auftrag | Artikel mal Varianten mal Ansichten, als Stufe von 1–25 bis 401+ | Abschnitt 3, Umfang |
| Intervall | Einmalig, unregelmäßig, monatlich, saisonal oder jährlich | Abschnitt 3 |
| Kanal | Amazon, eBay, Zalando, OTTO, Kaufland, eigener Shop, Katalog und Print, Social Media oder ein anderer Kanal | Abschnitt 3 |
| Ansichten je Produkt | Auswahl aus sechs Ansichten, dazu die Reihenfolge im Listing | Abschnitt 4, Details und Bilder |
| Hintergrund und Schatten | Reinweiß oder transparent, ohne Schatten, mit weichem Bodenschatten oder mit Spiegelung | Nachricht |
| Dateien | Andere Formate als PNG und JPG, feste Pixelmaße, Namensschema mit Artikelnummer | Nachricht |
| Termin | Wunschtermin oder Frist, etwa ein Listing-Start; Artikel, die zuerst fertig sein müssen | Nachricht |
| Vorbild | Listing, Screenshot oder Handyfoto der Ware | Abschnitt 4, Beispielbilder (bis 5 Dateien, je 10 MB) |
| Versand der Ware | Paket ins Studio nach Leipzig oder persönliche Abgabe; empfindliche oder wertvolle Ware | Nachricht, später die Packliste |
| Rückversand | Rücksendeadresse; DHL-Retourenlabel im Paket oder Rücksendekosten auf der Rechnung | Nachricht, später die Packliste |
| Aufnahmeort und Personen | Studio oder vor Ort; Aufnahmen mit Model oder in einer möblierten Wohnung | Nachricht |
Was für ein erstes Angebot genügt
Warenart, Stückzahl und Marktplatz. Mit diesen drei Angaben nennen wir Ihnen einen Preis pro Bild. Im Formular erscheint schon während der Eingabe ein Richtwert, sobald Produktgruppe und Bilderzahl gewählt sind. Der Richtwert ist unverbindlich; den Preis für Ihre Menge nennt das Angebot.
Die Stückzahl als Bilderzahl angeben
- Artikel zählen: jede Artikelnummer einmal.
- Varianten prüfen: Braucht jede Farbe alle Ansichten oder nur das Hauptbild?
- Ansichten je Produkt festlegen, zum Beispiel frontal, Rückseite und Detail.
- Multiplizieren: 40 Artikel mit je drei Ansichten ergeben 120 Bilder.
- Die passende Stufe im Formular wählen, in diesem Beispiel 101–150.
Welche Ansichten, Daten und Nachweise ein vollständiger Bildsatz für Marktplätze enthält zeigt der Ratgeber Marktplatz-Bildsatz: was hineingehört.
Kanal, Ansichten und Hintergrund im Produktfotos-Briefing
Der Kanal kommt zuerst. Er legt fest, was in den übrigen Feldern sinnvoll ist. Jeder Marktplatz hat eigene Regeln für Hauptbild, Hintergrund, Bildgröße und Ansichten; gesammelt stehen sie auf der Seite Marktplatz-Anforderungen an Produktbilder. Nennen Sie alle Kanäle, für die die Bilder bestimmt sind. Bei mehreren ist der strengste das Maß, damit ein Bildsatz für alle reicht.
Ansichten und Reihenfolge
Das Formular bietet sechs Ansichten zur Auswahl: frontal, frontal schräg, Seite rechts, Seite links, Rückseite und Detail. Schreiben Sie dazu, in welcher Reihenfolge die Bilder im Listing stehen sollen und welche Details zählen, etwa Verschluss, Naht oder Gravur. Bei Mode gehört dazu, ob Sie Hollowman-Aufnahmen auf der unsichtbaren Puppe oder flach gelegte Ware brauchen.


Hintergrund, Dateiformat und Dateinamen
Freisteller liefern wir ohne Schatten, mit weichem Bodenschatten oder mit Spiegelung; das entscheiden Sie je Auftrag. Standard sind PNG und JPG. Brauchen Sie ein anderes Format oder feste Pixelmaße, gehört das ins Briefing, ebenso Ihr Namensschema mit Artikelnummer. Haben Sie keins, schlagen wir eines vor.


Dateinamen, Formate und Zuordnungsliste sind im Preis pro Bild enthalten, IPTC-Metadaten und C2PA-Nachweis sind bei jedem Bild hinterlegt; Einzelheiten zeigt die Seite Datenpaket zum Produktbild. Welches Format sich für welchen Zweck eignet, erklärt der Ratgeber Dateiformate für Produktbilder.
Termin, Versand und Rückversand festhalten
Termine nennen wir im Angebot, nachdem Ware, Stückzahl und Ansichten bekannt sind. Schreiben Sie deshalb Ihre Frist ins Briefing, etwa einen Listing-Start, und was zuerst fertig sein muss.
Nach dem Briefing läuft der Auftrag in fünf Stationen:
- Anfrage: Sie senden das Briefing, wir stimmen die Ansichten ab und antworten mit dem Angebot zum Preis pro Bild.
- Einsenden: Nach schriftlicher Vereinbarung kommt die Ware sicher verpackt mit Packliste ins Studio.
- Produktfotografie: festes Setup für Ihre Warengruppe; bei Serien stimmen wir immer zuerst einen Testartikel mit Ihnen ab.
- Bildbearbeitung: Freistellen, Farbabgleich, Retusche und Prüfung gegen die Anforderungen Ihres Marktplatzes.
- Auslieferung: erst die fertigen Bilder per persönlichem Download-Link über daten.3wfoto.de, 30 Tage gültig, mit Zuordnungsliste, dann die Rechnung per E-Mail.
Nach Zahlungseingang senden wir Ihnen die Ware zurück. Bis dahin bleibt sie bei uns im Lager; der Rückversand geht versichert per DHL. Ein DHL-Retourenlabel können Sie mit ins Paket legen, sonst stehen die Rücksendekosten auf der Rechnung. Mit dem Zahlungseingang erhalten Sie zeitlich unbefristete und uneingeschränkte Nutzungsrechte an den Bildern, außer bei Bildern mit echten Models; dort gilt die Lizenz über die Model-Agentur. Jede Station im Detail beschreibt die Seite Ablauf der Produktfotografie.
Zusatzfelder für KI-Szenen, Amazon-Listing und Aufnahmen vor Ort
- KI-Produktbilder-Paket (ab 290 € pro Paket): die gewünschten Szenen, also Umgebung, Stimmung und Verwendung. Das Produkt stammt aus der Studioaufnahme, die Szenen kennzeichnen wir nach den Regeln des Marktplatzes.
- Amazon-Paket (ab 590 € pro Paket): Zielgruppe und Verkaufsargumente für Infografiken, Icons, A+ Content und Banner.
- Aufnahmen vor Ort, im Außenbereich, in möblierten Wohnungen oder mit Models: Ort, Umfang und Personen. Hier gilt der Stundensatz von 105 € pro Stunde, dazu die Anfahrtspauschale (50 € pro Stunde Anfahrt und 0,60 € pro Kilometer), Miete der Wohnung und Model-Honorar, alle Beträge zzgl. MwSt.
Für Aufnahmen im Studio bleibt es beim Preis pro Bild, ohne Stundensatz.
Wo ein Briefing an Grenzen stößt
- Die Ware weicht vom Briefing ab, etwa durch andere Varianten oder fehlendes Zubehör. Dann melden wir uns, bevor fotografiert wird.
- Ansichten, die erst nach der Aufnahme dazukommen, bedeuten einen neuen Aufbau. Was nicht im Briefing steht, steht auch nicht im Angebot.
- Marktplatzregeln ändern sich; die Prüfung gegen die geltenden Regeln gehört zur Bildbearbeitung, nicht ins Briefing.
Der nächste Schritt: Füllen Sie die Vorlage aus, so weit Sie können, und senden Sie sie über das Formular. Einen Überblick über alle Leistungen finden Sie unter Produktfotos erstellen lassen.
Warenart, Stückzahl und Marktplatz genügen für das erste Angebot; den Rest der Vorlage klären wir mit Ihnen.
Briefing sendenKurz gefasst
Ein Produktfotos-Briefing legt fest, was fotografiert wird, wie viele Bilder entstehen, wo sie erscheinen und wie Ware und Dateien reisen. Für ein erstes Angebot genügen Warenart, Stückzahl und Marktplatz; die Stückzahl geben Sie am besten als Bilderzahl an. Ansichten, Hintergrund, Dateien und Termin machen das Angebot genauer. Die Rechnung kommt nach der Lieferung der Bilder, die Ware geht nach Zahlungseingang versichert per DHL zurück. Die Vorlage folgt dem Anfrageformular und lässt sich direkt dort oder per E-Mail ausfüllen.
Häufige Fragen
Fragen und Antworten
Antworten auf die Fragen, die Händler und Hersteller uns am häufigsten stellen.
Gibt es eine Vorlage für ein Produktfoto-Briefing?
Ja. Die Tabelle oben enthält alle Felder in der Reihenfolge unseres Anfrageformulars: von Kontakt und Produktgruppen über Bilderzahl, Kanal und Ansichten bis zu Termin, Versand und Rückversand. Sie füllen die Felder direkt im Formular aus oder kopieren die Tabelle in eine E-Mail.
Welche Angaben braucht ein Fotostudio für ein Angebot?
Warenart, Stückzahl und Marktplatz genügen für ein erstes Angebot mit Preis pro Bild. Im Anfrageformular sind nur Vorname, Nachname und E-Mail Pflicht; alle anderen Angaben sind freiwillig und machen das Angebot genauer. Ansichten, Hintergrund, Dateiformate und Termin klären wir vor dem Versand der Ware per E-Mail oder Telefon.
Gebe ich die Stückzahl in Artikeln oder in Bildern an?
In Bildern, denn abgerechnet wird pro Bild. Die Bilderzahl ergibt sich aus Artikeln, Varianten und Ansichten: 40 Artikel mit je drei Ansichten sind 120 Bilder. Im Formular wählen Sie dafür eine Stufe von 1–25 bis 401+. Wenn Sie unsicher sind, nennen Sie Artikel und Ansichten in der Nachricht, dann rechnen wir die Bilderzahl aus.
Kann ich Beispielbilder mit der Anfrage schicken?
Ja, bis zu fünf Dateien als JPG, PNG, WebP oder PDF mit je 10 MB laden Sie direkt im Anfrageformular hoch. Hilfreich sind ein Listing, das Ihnen als Vorbild dient, und ein Handyfoto Ihrer Ware. Daran sehen wir Größe, Oberfläche und Besonderheiten wie Glanz oder Kleinteile und schlagen passende Ansichten vor.
Was passiert, wenn mein Briefing unvollständig ist?
Dann fragen wir per E-Mail oder Telefon nach, bevor die Ware verschickt wird. Für das Angebot reichen Warenart, Stückzahl und Marktplatz; Ansichten, Hintergrund und Dateinamen lassen sich danach festlegen. Bei Serien stimmen wir immer zuerst einen Testartikel mit Ihnen ab, an dem sich offene Punkte wie Ausschnitt, Schatten und Farbe klären.
Braucht das Amazon-Paket ein eigenes Briefing?
Ja. Für das Amazon-Paket und das KI-Produktbilder-Paket sind Produktlieferung, Produktfotografie im Studio und ein Briefing von Ihnen erforderlich. Beim Amazon-Paket geht es um Zielgruppe und Verkaufsargumente, aus denen Infografiken, Icons, A+ Content und Banner entstehen. Beim KI-Paket beschreiben Sie die gewünschten Szenen; das Produkt stammt immer aus der Studioaufnahme.
Anfrage
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Leistung dazu
- AnfrageKontaktAnfrage an das Studio: Leistung, Stückzahl und Termin nennen, wir antworten mit dem Angebot zum Preis pro Bild. Telefon, E-Mail und Adresse in Leipzig.Mehr erfahren
- AblaufAblaufAnfrage, Einsenden, Produktfotografie, Bildbearbeitung und Auslieferung in fünf Schritten.Mehr erfahren
PreisePreiseFreisteller und Hollowman zum Preis pro Bild, Pakete für KI-Szenen und Amazon.Mehr erfahren
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