Ratgeber · Produktfotografie
Ratgeber zur Produktfotografie
Vorbereitung, Licht, Hintergrund, Fehler und Ausrüstung: die Grundlagen guter Produktbilder.
- Preis pro BildFreisteller ab 12 €, Hollowman ab 15 €
- Ware per Paketaus DE, AT, CH
- Marktplatz-AnforderungenAmazon, eBay, Zalando, Otto
- Uneingeschränkte Nutzungsrechtenach Zahlungseingang, alle Kanäle
Ratgeber
23 Beiträge
- Produktfotografie360°-Ansicht oder 3D-Modell: Was Händler ab 2027 wirklich brauchenFür Shop und Marktplatz reicht in fast allen Fällen die 360°-Ansicht aus echten Fotos vom Drehteller. Ein 3D-Modell brauchen Sie erst, wenn Kunden den Artikel in AR im Raum aufstellen, Varianten konfigurieren oder ein Kanal nur noch Modelle statt Bildfolgen annimmt. 3D-Modelle sind bei uns in Planung; die 360°-Animation vom Drehteller bieten wir an.23. Oktober 2026
- ProduktfotografieWie läuft ein Produktfoto-Auftrag ab, vom Einsenden der Ware bis zur Lieferung der Dateien?Sieben Schritte, immer in derselben Reihenfolge: Anfrage, Versand der Ware, Aufnahme, Bearbeitung, Lieferung der Dateien, Freigabe, Rückversand. Wer Produkte fotografieren lassen möchte, muss dafür nicht ins Studio kommen; die Ware reist per Paket, die Abstimmung läuft per E-Mail, Telefon oder Videocall, und am Ende liegen Bildsatz und Datenpaket zum Download bereit.23. Oktober 2026
- ProduktfotografieWas kostet Produktfotografie? Fünf Faktoren bestimmen den Preis pro BildWas Produktfotografie kostet, hängt an fünf Größen: der Zahl der Artikel, den Ansichten je Artikel, der Bearbeitungstiefe, den gelieferten Formaten und den Nutzungsrechten. Eine allgemeingültige Preisliste gibt es deshalb nicht. Ein belastbares Angebot nennt einen Preis pro Bild und beschreibt, was dafür geliefert wird. Genau so rechnen wir auch, und Sie erhalten es auf Anfrage.22. Oktober 2026
- ProduktfotografieWas bedeutet Packshot? Definition, Arten und Beispiele aus dem StudioEin Packshot ist ein sachliches Produktfoto, das einen Artikel vollständig, scharf und ohne Ablenkung vor einem neutralen, meist weißen Hintergrund zeigt. Der Begriff stammt aus der Werbung („pack shot“, die Aufnahme der Packung) und bezeichnet heute jedes Produktbild, das im Shop, auf dem Marktplatz oder im Katalog den Artikel selbst zeigt.22. Oktober 2026
- ProduktfotografieWas ist ein Werbefoto? Merkmale, Arten und der Unterschied zum ProduktfotoEin Werbefoto ist eine bewusst inszenierte Aufnahme, die ein Produkt, eine Dienstleistung oder eine Marke mit einer Botschaft verbindet und den Betrachter zu einer Handlung bewegen soll. Ein Produktfoto zeigt, was der Artikel ist; das Werbefoto zeigt, warum man ihn will. Beide haben ihren Platz, aber selten im selben Bildrahmen.21. Oktober 2026
- ProduktfotografieNodalpunktadapter oder Panoramakopf für Stative selber bauenEinen Nodalpunktadapter bauen Sie aus einem Lochblech, einem Winkel mit Schlitzloch, zwei Maschinenschrauben, Muttern und einer zweiten Schnellwechselplatte selbst. Er hält die vorderste Linse des Objektivs über der Stativschraube, damit sich Vorder- und Hintergrund beim Drehen der Kamera nicht gegeneinander verschieben. Erst dann setzt die Panoramasoftware die Einzelbilder einer Rundumsicht sauber zusammen.29. September 2026
- ProduktfotografieDas Auge kauft mit: Warum gute Produktfotos entscheidend sind?Produktfotos entscheiden im Onlinehandel darüber, ob ein Angebot überhaupt angesehen wird. Sie zeigen, wie ein Artikel aussieht, und sie lösen eine Reaktion aus: Vertrauen oder Zweifel, Interesse oder Weiterklicken. Wer seine Bilder wie die Verpackung im Regal behandelt, verkauft anders als jemand, der sie als Pflichtfeld im Shopsystem ausfüllt.29. September 2026
- ProduktfotografieProfessionelle Produktfotografie: Checkliste und AusrüstungProfessionelle Produktfotos entstehen nicht durch mehr Aufnahmen, sondern durch die Entscheidungen vor dem ersten Auslösen: Stil des Shops, Hintergrund, Licht, Perspektive, Zielgruppe. Erst danach kommt die Ausrüstung für die Produktfotografie: Kamera, Objektiv, Stativ, Licht und Bearbeitung. Wer die Reihenfolge umdreht, macht hundert Bilder und behält keins.29. September 2026
- ProduktfotografieArchitekturfotografie vom ProfiEin gutes Architekturbild entsteht aus drei Entscheidungen, die vor dem Auslösen fallen: Standpunkt, Tageszeit und Wetter. Die Kamera hält nur fest, was diese drei vorgeben. Ob ein Bauwerk wirkt oder bloß abgebildet ist, entscheidet sich also im Rundgang um das Objekt, nicht am Bildschirm.26. September 2026
- Produktfotografie360 Grad FotografieEine 360-Grad-Aufnahme ist keine Einzelaufnahme, sondern eine Serie: Das Produkt steht auf einem Drehteller, wird in gleichen Schritten gedreht, und aus den Einzelbildern entsteht eine Drehansicht, die der Kunde im Shop mit Maus oder Finger bewegt. Sie lohnt sich, wenn Form, Rückseite und Verarbeitung über den Kauf entscheiden. Bei einer flachen Blisterkarte bleibt der Packshot die bessere Wahl.21. Oktober 2026
- ProduktfotografieProduktfotos selbst machen oder machen lassen? Aufwand, Ausstattung und Stückzahl im VergleichProduktfotos selbst erstellen lohnt sich bei wenigen, einfachen Artikeln ohne strenge Marktplatzregeln; sobald Serien, geprüfte Hauptbilder oder Spezialaufbauten wie Hollowman und Schmuck anstehen, ist das Studio der kürzere Weg. Der Vergleich unten zeigt Aufwand, Ausstattung und Stückzahl ohne Beträge.29. September 2026
- ProduktfotografieSmartphone oder Kamera: Reichen Handyfotos für Marktplatz-Listings?Produktfotos mit dem Handy reichen für einfache, matte Artikel und für Schnappschüsse, wenn Stativ, festes Licht und reinweißer Hintergrund stimmen. Für Marktplatz-Listings mit Zoom, für Schmuck, Glas und Textil und für Serien bleibt die Kamera im festen Setup vorn: wegen Farbtreue, Freistellkante und Wiederholbarkeit.26. September 2026
- ProduktfotografieSchwarze Objekte vor schwarzem Hintergrund fotografierenSchwarz vor Schwarz ist eine Frage der Kanten, nicht der Belichtung: Das Motiv wird von der Seite angeleuchtet, das Licht spiegelt sich in den glänzenden Flächen, und genau diese Spiegelung hält die Kontur im Bild. Verschwindet das Objekt trotzdem, fehlt ein Streiflicht und nicht Belichtungszeit. Wir fotografieren dunkle Ware für Shop und Marktplatz dennoch vor Weiß, weil Amazon für das Hauptbild einen reinweißen Hintergrund verlangt (Amazon-Hilfe, Stand September 2026); die dunkle Fassung ist das Zusatzbild.26. September 2026
- ProduktfotografieHäufige Fehler in der ProduktfotografieDie meisten Fehler in der Produktfotografie entstehen an zwei Stellen: in der Kameraeinstellung und in der Bildkomposition. Automatikmodus, ungemessener Weißabgleich, kein RAW, ein unruhiger Hintergrund und Bilder, die erst nachträglich auf Shopmaß beschnitten werden: All das schadet einem Onlineshop, lässt sich aber schon bei der Aufnahme vermeiden.29. September 2026
- ProduktfotografieTethered Shooting per USB oder WiFi durchführenBeim Tethered Shooting hängt die Kamera per USB oder WiFi am Rechner: Jede Aufnahme erscheint sofort groß auf dem Monitor, und die Kamera lässt sich von dort steuern. Für Produktfotos ist das der größte Gewinn an Kontrolle bei kleinstem Aufwand. Eine Speicherkarte braucht die Kamera dafür nicht.26. September 2026
- ProduktfotografieFood-Fotografie: Lust zum Anbeißen herstellenFood-Fotografie, auch Foodfotografie genannt, zeigt Speisen so, dass sie Appetit machen: weiches Licht ohne harten Schlagschatten, ein Hintergrund, der zur Portionsgröße passt, und eine Perspektive je Gericht. Die meiste Arbeit steckt nicht in der Kamera, sondern im Drapieren der Zutaten. Suppe von oben, Fleischgericht schräg von vorn: Das entscheidet mehr als jede Einstellung am Objektiv.21. Oktober 2026
- ProduktfotografieHintergrund bei GegenlichtaufnahmenBei Gegenlicht entscheidet der Hintergrund darüber, ob aus dem Motiv eine Silhouette oder ein Bild mit Zeichnung wird. Liegt der Hintergrund im Schatten und folgt die Belichtung den hellen Flächen, wird er nahezu schwarz und das Motiv steht frei. Reizvoll sind dabei die Lichtsäume an den Rändern; schwierig bleiben Belichtungsmessung, Streulicht und Blendenreflexe.26. September 2026
- ProduktfotografieDer Weißabgleich bei NachtaufnahmenBei Nachtaufnahmen ist der automatische Weißabgleich die falsche Wahl: Sobald mehrere künstliche Lichtquellen mit unterschiedlicher Farbtemperatur im Bild stehen, verschiebt die Automatik die Farben. Stellen Sie den Abgleich vor der Aufnahme manuell ein, mit einem weißen Blatt oder einem Fotokarton mit 18-prozentiger Grautönung im Licht des Motivs. Kühl wirkt das Ergebnis bei einem niedrigen Wert um etwa 3.000 Kelvin, warm bei 6.000 bis 8.000 Kelvin.26. September 2026
- ProduktfotografieWas bedeutet die goldene und blaue Stunde in der Fotografie?Die goldene Stunde ist die Zeit direkt nach Sonnenaufgang und direkt vor Sonnenuntergang, die blaue Stunde die Zeit davor und danach. Beide Fenster sind kurz; über das Bild entscheiden deshalb Standpunkt, Stativ und ein selbst gesetzter Weißabgleich, nicht die Kamera. Für Produktbilder lässt sich diese Lichtstimmung auch ohne Wetterglück herstellen, als Montage auf einen passenden Hintergrund.21. Oktober 2026
- ProduktfotografieAuf die richtige Beleuchtung kommt es anBei der Beleuchtung in der Fotografie macht weiches, indirektes Licht den Unterschied: Licht durch eine Fotobox geleitet, über Reflektoren umgelenkt oder Tageslicht vom Fenster. Der eingebaute Kamerablitz ist die schlechteste Lösung, weil er harte Schatten wirft und Farben kippen lässt. Wie viele Lampen nötig sind und wie weit sie vom Produkt stehen, entscheidet am Ende über den Schlagschatten.21. Oktober 2026
- ProduktfotografieDie klassischen Fehler in der ProduktfotografieÜber- und unterbelichtete Bilder, ein Farbstich aus gemischtem Licht und ein Hintergrund, der ablenkt: Das sind die Fehler, die uns an eingesandten Produktfotos am häufigsten begegnen. Abstellen lassen sie sich mit Ausleuchtung und Kameraeinstellung vor dem Auslösen, nicht erst in der Bearbeitung. Der manuelle Modus, eine Graukarte und eine freie Fläche hinter dem Produkt genügen dafür.26. September 2026
- ProduktfotografieWoran erkennen Sie den richtigen Produktfotografen? Kriterien und Fragen für die AnfrageBei der Suche nach einem Produktfotografen zählen fünf Dinge: Serienbeispiele aus Ihrer Warengruppe, ein festes Setup für diese Ware und ein Testartikel vor der Serie. Dazu kommen eine Prüfung gegen die Bildregeln des Marktplatzes und ein Angebot mit dem Preis pro Bild und beschriebenem Leistungsumfang. Der Standort ist zweitrangig, weil die Ware per Paket ins Studio kommt.30. September 2026
- ProduktfotografieLiteratur: Attraktive Sach- und Produktfotografie„Objektfotografie: Von der Sachaufnahme zur inszenierten Produktfotografie“ von Eberhard Schuy ist ein Praxisbuch: Setup-Skizzen, Beispiele, Resultate und die Gedanken, die dahin geführt haben. Wir empfehlen es weiter, weil es keine Bildvorlagen liefert, sondern den Weg zu einem eigenen Stil zeigt. Die Besprechung hier stammt aus dem Jahr 2015 und bezieht sich auf die Ausgabe vom September 2014.26. September 2026
Kurz gefasst
Die Ratgeber zur Produktfotografie erklären Vorbereitung, Licht, Hintergrund, typische Fehler und Ausrüstung. Jeder Beitrag beantwortet die Frage zuerst und verweist auf die passende Leistung, etwa Packshot-Fotografie auf Weiß oder Legeware für Textilien. Wer Bilder statt Tipps braucht, findet den Preis pro Bild auf der Preisseite und schickt eine Anfrage mit Warenart und Stückzahl.
Häufige Fragen
Fragen und Antworten
Antworten auf häufige Fragen zu Produktfotografie.
Was braucht ein gutes Produktfoto?
Ein gutes Produktfoto zeigt die Ware vollständig, scharf und farbtreu vor einem ruhigen Hintergrund. Dazu gehören gleichmäßiges Licht ohne harte Reflexe, eine saubere Ware ohne Staub und Fusseln und ein Bildausschnitt, der zu den Regeln des Marktplatzes passt. Im Studio legen wir diese Punkte vor der Aufnahme je Artikel fest, damit alle Bilder einer Serie gleich aussehen.
Kann ich Produktfotos selbst machen oder lohnt sich ein Studio?
Für einzelne Artikel mit einfacher Form reichen oft eine gute Kamera, zwei Leuchten und ein weißer Hintergrund. Ein Studio lohnt sich, sobald viele Artikel einheitlich aussehen müssen, Glas, Metall oder Textil im Spiel sind oder die Bilder die Regeln eines Marktplatzes erfüllen sollen. Abgerechnet wird bei uns pro Bild, Freisteller beginnen bei ab 12 €.
Welcher Hintergrund eignet sich für Produktfotos?
Für Hauptbilder auf Marktplätzen ist ein reinweißer Hintergrund der Standard, weil Amazon ihn für das Hauptbild vorschreibt und viele Shops ihn übernehmen. Für Zusatzbilder und Werbung passen farbige Flächen, Holz oder Stein, wenn sie zur Ware und zur Marke passen. Wichtig ist, dass der Hintergrund die Ware nicht überstrahlt und die Farben nicht verfälscht.
Welche Fehler passieren bei Produktfotos am häufigsten?
Am häufigsten sehen wir falsche Farben durch Mischlicht, unscharfe Details, Staub auf der Ware und Bildausschnitte, die das Produkt zu klein zeigen. Auch uneinheitliche Serien fallen auf, wenn Licht und Perspektive von Artikel zu Artikel wechseln. Die Ratgeber in dieser Kategorie zeigen je Fehler, woran man ihn erkennt und wie er sich vermeiden lässt.
Wie läuft ein Auftrag für Produktfotos im Studio ab?
Ein Auftrag beginnt mit Ihrer Anfrage mit Warenart, Stückzahl und Marktplatz, darauf folgt ein Angebot mit dem Preis pro Bild. Danach schicken Sie die Ware per Paket nach Leipzig, wir fotografieren, bearbeiten und prüfen die Bilder gegen die Regeln des Marktplatzes. Erst kommen die Dateien per Download-Link, dann die Rechnung; nach Zahlungseingang senden wir die Ware zurück, und Sie erhalten die zeitlich unbefristeten und uneingeschränkten Nutzungsrechte an den Bildern.